Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

Man soll­te den­ken, dass man irgend­wann doch aus­rei­chend Erfah­rung dar­in gesam­melt hat Bands zu beschrei­ben, die sich hart­nä­ckig simp­len Beschrei­bun­gen ent­zie­hen. Es gibt aber immer wie­der eine Band, die einen erneut nach Aus­re­den suchen lässt, war­um man denn nun nichts defi­ni­ti­ves zu ihrem Stil sagen kann. Ver­su­chen wir es mal damit: Man stel­le sich vor, die Jungs von Dream Thea­ter trä­fen sich mit Queens Of The Stone Age, um mal ordent­lich eine durch­zu­rau­chen. Auf hal­ber Stre­cke bleibt dann nur noch Gitar­re, Bass, Schlag­zeug und ein sicht­lich auf­ge­la­de­ner Sän­ger übrig, die ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen. Das wird den New Yor­kern von Moon Tooth zwar auch nur leid­lich gerecht, muss aber erst mal rei­chen, denn wie immer hilft doch nur, sich selbst ein akus­ti­sches Bild zu machen!
Einer der Grün­de, war­um ich Spo­ti­fy den vie­len ande­ren Strea­ming-Diens­ten vor­zie­he, sind die oft­mals tol­len Emp­feh­lun­gen basie­rend auf mei­nem Geschmack. Anders hät­te ich Hara­mia Tapes ver­mut­lich nie ent­deckt, bei sei­ner bis­her nied­ri­gen drei­stel­li­gen Hörer­zahl. Die Musik des unga­ri­schen Pro­du­zen­ten Lau­ri­ne Frost unter sei­nem neu­en Alter Ego hat es mir sofort ange­tan. Der für eher mini­ma­lis­ti­schen Tech­no bekann­te Frost hat sich hier den eher kom­ple­xe­ren Drums ver­schrie­ben, die er aber wie­der­um mini­ma­lis­tisch mit Sound­s­capes zwi­schen Jazz, Funk und Films­core spie­len lässt. Das ist wun­der­ba­re Kopf­hör­er­mu­sik, die unbe­dingt in mehr Ohren gelan­gen muss. Drum hört euch unbe­dingt die Songs nach dem Klick an!

Mehr oder weni­ger expe­ri­men­tel­le Indie-Bands schwap­pen aus Groß Bri­tan­ni­en und den USA in den letz­ten Jah­ren ja so eini­ge zu uns rüber. Eini­ge wie Alt-J oder die Glass Ani­mals fei­ern gro­ße Erfol­ge, ande­re wie Hol­low & Akim­bo blei­ben unent­deck­te Klein­ode. Den aus dem bri­ti­schen Ascot stam­men­den Febue­der wird trotz des selt­sa­men Namens hof­fent­lich ers­te­res Schick­sal zu teil. Im Alter von 17–18 Jah­ren lie­ßen sie ihre ers­te Sin­gle »Alli­ga­tor« auf uns los und bewie­sen da schon einen wun­der­bar eige­nen Stil zwi­schen Math-Rock, Indie und Elec­tro­nic, der von Kier­an God­freys tol­lem Gesang per­fekt abge­run­det wird. Mitt­ler­wei­le vier Jah­re spä­ter ist zwar von einem Debut-Album lei­der immer noch kei­ne Spur, die bis­he­ri­gen EPs und Sin­gles der Band sind aber alle­samt groß­ar­tig und war­ten an sich nur noch auf den wirk­lich gro­ßen Durch­bruch!

Ken­nen­ge­lernt haben sich die drei Ita­lie­ner Danio For­ni, Pie­tro Gar­ro­ne und Tom­ma­so Medi­ca in Bolo­gna, fass­ten aber ver­mut­lich erst den Ent­schluss, gemein­sam die kol­lek­ti­ve bri­ti­sche Rock-Sze­ne an die Wand zu spie­len, als sie in Lon­don gemein­sam ihr Stu­di­um am Roy­al Col­le­ge of Art began­nen. Mit ver­track­ten, schmut­zi­gen Riffs, durch­zo­gen von uner­war­te­ten elek­tro­ni­schen Momen­ten haben die Jungs mit bis­her nur vier Songs schon einen unver­kenn­ba­ren Stil ent­wi­ckelt, der ihnen hof­fent­lich noch einen ver­dien­ten Durch­bruch ver­schafft. Ich kann ein bis­her lei­der noch nicht ange­kün­dig­tes Debut-Album kaum erwar­ten! Ihr bis dato gesam­tes ver­öf­fent­li­ches Werk fin­det ihr bis dahin in Video­form nach dem Klick!

Die­se Woche gab es gleich zwei Mal Grund zur Freu­de im Clay­po­ol­schen Musik­kos­mos. Am Diens­tag lie­ßen Pri­mus den ers­ten Appe­ti­zer zu ihrem mitt­ler­wei­le neun­ten Album »The Desa­tu­ra­ting Seven« frei. Das Album selbst lässt aber noch bis 29.09. auf sich war­ten. Am Frei­tag erschien dafür aber schon die Cover-EP »Lime And Lim­pid Green« von Les Clay­po­ol zusam­men mit Sean Len­non, die aus Cover-Ver­sio­nen vie­rer Songs von Pink Floyd, King Crim­son, The Who und der Flower Tra­vel­lin‹ Band besteht. Sato­ri von letzt­ge­nann­ten Japa­nern ist dabei mein abso­lu­ter Ohr­wurm und hat zudem noch ein gran­dio­ses Video spen­diert bekom­men. Fei­ne Sache!

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