Top 10 Newcomer 2012

2012 sind nicht nur vie­le tol­le Alben erschie­nen, ein Groß­teil dar­un­ter stammt auch von Bands, die nicht schon vie­le Jah­re auf dem Show­biz-Buckel haben. Debut-Alben sind längst nicht mehr die Ama­teur-Wer­ke, die sie frü­her waren. So sind auch die­ses Jahr eini­ge star­ke New­co­mer auf dem Bild­flä­che auf­ge­taucht und schi­cken sich an, lan­ge nicht zu ver­schwin­den.

10. Turbowolf

Tur­bo­wolf – Bag O‹ Bones (offi­ci­al video)

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Hard Rock hat heut­zu­ta­ge den Bei­geschmack der Opa-Rocker-Musik, die hart sein will, aber eigent­lich dem Schla­ger näher ist, als man zuge­ben will. Die Bri­ten von Tur­bo­wolf ver­lei­hen dem Gen­re aber eine der­ar­tig rohe, ursprüng­li­che aber den­noch fri­sche Ener­gie, dass man sich ein Revi­val her­bei­sehnt.

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9. Poppy Ackroyd

Pop­py Ackroyd – Seven

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Moder­ne Klas­sik ist ein ähn­lich schwie­ri­ges The­ma wie der Hard Rock. In Zei­ten von Schla­ger-Tenö­ren und Tee­n­idol-Gei­gern gerät der wah­re Anspruch klas­si­scher Musik immer mehr ins Ver­ges­sen und das Gen­re ver­kommt zur Fahr­stuhl­mu­sik. Glück­li­cher­wei­se gibt es Musi­ker wie Pop­py Ackroyd, die anspruchs­vol­le, melo­di­sche Klas­sik macht, die man mit Inbrunst mögen kann.

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8. Atoms For Peace

Atoms For Peace – Default

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Eine Super­group unter die bes­ten New­co­mer zu wäh­len, mag nicht bei jedem ankom­men und kann auch schnell in die Hose gehen. Nach den weni­gen Songs, die ich bis­her von Atoms For Peace hör­te, bin ich mir aber sicher, dass sie sich die­se Plat­zie­rung ver­dient haben und wir ein wich­ti­ges Album für 2013 auf uns zukom­men sehen, das die letz­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen von Radiohead und den Red Hot Chi­li Pep­pers glatt hin­ter sich las­sen könn­te.

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7. Gallops

Gal­lops – »Jeff Leo­pard« (Offi­ci­al Video)

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Schon 2010 konn­ten mich Gal­lops mit ihrer selbst-beti­tel­ten EP begeis­tern, bis zum Debut­al­bum dau­er­te es dann aber noch eine Wei­le, bis es vor weni­gen Wochen dann noch recht­zei­tig für mei­ne spät gestar­te­ten Bes­ten­lis­ten auf der Bild­flä­che erschien. Grund genug, sie als New­co­mer gebüh­rend zu fei­ern, denn der Math-Rock kann Bands wie die­se gebrau­chen.

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6. Storm Corrosion

Storm Cor­ro­si­on – Drag Ropes [OFFICIAL VIDEO]

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Schon wie­der so eine Super­group. Das Kind von Mika­el Åker­feldt (Opeth) und Ste­ven Wil­son (Por­cu­pi­ne Tree) hat es aber mehr als ver­dient gefei­ert zu wer­den, denn wäh­rend die Musik der Mut­ter­bands in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer mehr dahin plät­scher­te und das Pro­gres­si­ve im Rock/Metal ver­ga­ßen, lässt Storm Cor­ro­si­on unnö­ti­ge Här­te bei­sei­te und ver­öf­fent­licht ein Album, das elbst die bes­ten von Opeth und Por­cu­pi­ne Tree hin­ter sich lässt.

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5. Young Magic

Young Magic »Spark­ly«

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Psy­che­de­lic Rock feu­ert in die­sem Jahr­zehnt ja eine gran­dio­se Renais­sance, in der es lang­sam schwer wird, sich unter all den auf­tau­chen­den Bands mit Eigen­stän­dig­keit zu behaup­ten. Young Magic schaf­fen das mit Bra­vour, indem sie sich nicht der Nost­al­gie des Retro­sounds hin­ge­ben, son­dern dem Gen­re ein moder­nes Gewand ver­pas­sen.

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4. Django Django

Djan­go Djan­go – Wave­forms (Offi­ci­al Video)

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Djan­go Djan­go haben ihre Vor­schuss­lor­bee­ren schon lan­ge weg, wur­den sie in Groß Britta­ni­en wie weni­ge Bands in letz­ter Zeit gefei­ert. Zurecht muss ich sagen, denn auch sie schaf­fen es, dem expe­ri­men­tel­len, psy­che­de­li­schen Rock eine ganz ein­ge­ne, über­ra­schend ohr­wur­mi­ge Far­be zu geben, die mir auch nach unzäh­li­gen Hör­durch­gän­gen nicht lang­wei­lig gewor­den ist.

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3. BRNS

BRNS – Mexi­co (Offi­ci­al Music Video)

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Eine Band zwei Jah­re in Fol­ge als einer der bes­ten New­co­mer zu fei­ern, ist viel­leicht nicht gera­de üblich, aber da die Bel­gi­er ver­gan­ge­nes Jahr mit gera­de mal drei Songs voll­kom­men unent­deckt auf Band­camp auf­tauch­ten und auch jetzt nach ihrem genia­len Debut­al­bum gera­de mal die 1000-Hörer-Mar­ke auf Last.fm kna­cken konn­ten, haben sie ein­deu­tig mehr Auf­merk­sam­keit ver­dient und gehen noch locker als New­co­mer durch!

Band­camp

2. Alt-J

alt-J (∆) Bree­ze­blocks

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Alt-J haben einen ähn­li­chen Hype erlebt, wie Djan­go Djan­go und ver­die­nen die­sen sogar noch einen Ticken mehr als ihre Lands­män­ner. Auf fast allen wich­ti­gen Bes­ten­lis­ten ver­tre­ten kann man schon behaup­ten, dass hier eine wirk­lich groß­ar­ti­ge Band auf der Bild­flä­che erschien und hof­fent­lich lan­ge nicht ver­schwin­den wird.

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1. Antlered Man

Ant­le­red Man – Pla­too­no of Uno (Free Down­load)

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Mei­nen abso­lu­ten Favo­ri­ten des Jah­res wur­de viel zu wenig Auf­merk­sam­keit zu Teil und so düm­peln sie noch mit weni­ger als 1000 Hörern bei Last.fm her­um. Dabei waren die weni­gen Reviews ihres Debuts mehr als respek­ta­bel. Viel­leicht ist die Zeit noch nicht reif für die­se viel­sei­ti­ge, genia­le Band. Ich hof­fe nur, dass sie sich bis dahin durch­schla­gen wer­den!

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geschrieben von Alex
Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei!