Hät­te man mir Ende 2012 gesagt, was für ein lebens­ver­än­dern­des und voll­ge­propp­tes Jahr mir bevor steht, hät­te ich’s nicht geglaubt. Im Rück­blick war 2013 aber sicher das ereig­nis­reichs­te Jahr mei­nes Lebens. Dabei fing alles ganz harm­los an. Ursprüng­lich soll­te es im Som­mer doch nur den zwei­ten Teil der auf­grund der durch Deutsch­land ver­teil­ten Fami­li­en von mei­ner Frau und mir zwei­ge­teil­ten Hoch­zeit geben. Als dann die Über­le­gung auf­kam, even­tu­ell noch vor der Hoch­zeit in eine neue, grö­ße­re Woh­nung zu zie­hen, über­leg­ten wir schon, ob wir uns den Stress wirk­lich antun soll­ten, ob wir das über­haupt gewuppt bekom­men wür­den. Dabei war das doch noch die ein­fachs­te Übung.

Ein paar ernüch­tern­de von ent­we­der zu gefrag­ten oder zu her­un­ter­ge­kom­me­nen Woh­nun­gen gepräg­te Besich­ti­gun­gen spä­ter hat­ten wir uns mit her­un­ter­ge­schraub­ten Erwar­tun­gen für eine 3-Zim­mer-Woh­nung mit »Win­ter­gar­ten« aka ver­glas­ter Bal­kon ent­schie­den, in der unser neu­er Ver­mie­ter noch am Reno­vie­ren war. Erst so nach und nach wur­de uns klar, dass die drei Zim­mer platz­mä­ßig doch eher zu einem und zwei hal­ben zusam­men­schrumpf­ten und die Reno­vie­rungs­ar­bei­ten nicht mehr als schlud­ri­ges Strei­chen eini­ger Wän­de dar­stel­len soll­te. Es lag eini­ges an Arbeit vor uns, die Woh­nung eini­ger­ma­ßen wohn­lich und sau­ber zu bekom­men.

vorgestellt: Glass Animals

Wenn ich so über Weih­nachts­märk­te wan­de­re, fas­zi­nie­ren sie mich ja schon, die­se extrem fili­gra­nen, hand­ge­mach­ten Glas­s­tie­re, die dort an dem einen oder ande­ren Stand zu fin­den sind. In die Woh­nung stel­len wür­de ich mir sol­che Staub­fän­ger den­noch nie, denn kit­schig sind sie ja nun mal lei­der auch. Die vier Bri­ten haben mit ihren Namens­vet­tern aber glück­li­cher­wei­se nur den Part gemein, den ich abso­lut fas­zi­nie­rend fin­de. Ihre Musik ist glei­cher­ma­ßen fili­gran wie kraft­voll, ohr­wur­mig und doch irgend­wie ver­schro­ben. In ihren bis­he­ri­gen Songs wan­dern die Jungs von Mas­si­ve Attack über Alt-J zu Tri­cky, besche­ren mir mit »Exxus« einen der bis­her tolls­ten Tracks des Jah­res und ich bin mir sicher, dass ihr im kom­men­den Jahr zu erwar­ten­des Debut-Album ihren Klang-Hori­zont noch um eini­ge Facet­ten erwei­tern wird. Die Band soll­te man unbe­dingt im Auge behal­ten!

A Walk On The Wild Side

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Mach’s gut, Lou! Dei­ne See­le lebt wei­ter mit der Musik, die du gemacht und beein­flusst hast!

vorgestellt: The Revival Hour

Die »Entdecken«-Funktion von Spo­ti­fy ist ja grund­sätz­lich eine gute Idee. Doch oft wun­dert man sich über eini­ge Vor­schlä­ge und so wirk­lich will ich auch nicht stän­dig Songs vor­ge­schla­gen bekom­men, die ich ent­we­der in letz­ter Zeit oft oder lan­ge nicht gehört habe. Manch­mal trifft sie aber auch voll ins Schwar­ze, wie z.B. heu­te, als sie mir The Revi­val Hour ans Herz leg­te, als hät­te sie gewusst, dass ich schon lan­ge nach einem stim­mungs­mä­ßi­gen Nach­fol­ger von Ryan Gos­lings etwas auf Eis lie­gen­den Dead Man’s Bones gesucht habe. Das Gemein­schafts­pro­jekt der Bri­ten David Stith and John Mark Lapham ist aber alles ande­re als ein Abklatsch der Gos­ling-Band, dürf­te aller­dings genau den Geschmack der Fans von sel­bi­ger tref­fen.

Es ist schon fast wie­der zwei Mona­te her, dass ich hier etwas schrieb und län­ger als 1–2 Absät­ze und etwas Musik waren die meis­ten Bei­trä­ge schon ewig nicht mehr. Im Mai ora­kel­te ich schon von einem lebens­ver­än­dern­den Ereig­nis und häu­fi­ge­rer Post­fre­quenz. Wäh­rend ich letz­te­res nicht ein­hal­ten konn­te, trat ers­te­res dafür nun ein und ich möch­te end­lich ein wenig dar­über schrei­ben, denn im End­ef­fekt wird die­ses Ereig­nis sicher­lich auch mein Blog umkrem­peln.

Das Jahr 2013 wird sicher eine Wei­le das ereig­nis­reichs­te Jahr mei­nes Lebens sein und es ja noch nicht mal vor­bei. Zu erst ein­mal wäre da der schon erwähn­te Umzug in eine Woh­nung, die durch die rosa­ro­te Bril­le dank net­ten Win­ter­gar­ten­/Bal­kon-Hybrid tol­ler wirk­te, als sie letzt­end­lich war und uns noch Mona­te mit Nach­bes­se­run­gen und Repa­ra­tu­ren beschäf­tig­te. Dann hat­ten wir ja außer­dem noch vor, nach der stan­des­amt­li­chen Hoch­zeit im ver­gan­ge­nen Jahr die kirch­li­che in den Gefil­den des Fami­li­en­teils mei­ner Frau nach­zu­ho­len. Das bei­des ver­blasst aber gegen etwas, das eini­ge viel­leicht schon nach eini­gen mei­ner Bei­trä­ge geahnt haben: Wir erwar­te­ten ein Kind!

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