Ich hof­fe, ihr habt euch alle von den Weih­nachts­fei­er­lich­kei­ten und dem Essens­ko­ma erholt, so dass ihr euch voll­ends auf das neue Jahr stür­zen könnt. Wie jedes Jahr ist der Wech­sel ins Neue aber natür­lich auch wie­der Rück­blicks­zeit. Wie letz­tens schon mal kurz ange­deu­tet, habe ich die­ses Jahr aber doch alles ein wenig anders auf­ge­baut. Statt der bis­her übli­chen Top 30 wird es die­ses Mal nur eine Top 10 der bes­ten Alben geben, denn es fiel mir schon immer schwer, eine wirk­lich sin­ni­ge Rei­hen­fol­ge auf den fol­gen­den Plät­zen hin­zu­be­kom­men. Da ich aber natür­lich trotz­dem gern ein paar Wor­te zu den Alben ver­lie­ren will, die mich die­ses Jahr beson­ders beschäf­tigt haben, gibt es dies­mal kurz auf­ge­lis­tet sowohl die von mir zwar heiß erwar­te­ten, aber lei­der sehr ent­täu­schen­den Alben, als auch alle, die ich die­ses Jahr wirk­lich gern gehört habe, auch wenn sie nicht ganz den Weg in die Top 10 schaf­fen konn­ten. Die eigent­li­chen Top 10 fol­gen dann im neu­en Jahr!

Tur­bo­wolf – Rab­bits Foot

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Ich arbei­te ja schon neben­bei an mei­ner Jah­res­bes­ten­lis­te, die gar nicht mal so unbe­dingt wegen Zeit­man­gel die­ses Jahr etwas anders aus­fal­len wird als die bis­her so übli­chen Top 30, aber die Zeit steht ja nicht still. So wer­fen auch schon so lang­sam die inter­es­san­ten Alben für 2015 ihre Schat­ten vor­aus. Dar­un­ter auch Tur­bo­wolf, die mit Rab­bits Foot kei­ne Expe­ri­men­te ein­ge­hen und auf die typi­schen, aber wirk­sa­men Schwei­ne-Riffs set­zen. »Two Hands« soll das zwei­te Album hei­ßen und am 06.04.2015 erschei­nen. Ich bin sehr gespannt!

Liebster Award

Der »Liebs­ter Award« geis­tert schon eine gan­ze Wei­le in immer mal etwas ande­rer Form durch die Blogs und hat es sogar in ande­re Spra­chen geschafft. Nun bin ich selbst nomi­niert wor­den, und das, wo ich mitt­ler­wei­le doch kaum noch dazu kom­me, sinn­vol­les geblogg­tes von mir zu geben. Nico von Nico­ro­la nomi­nier­te mich für dem Liebs­ter Award und ich füh­le mich sehr geehrt, denn immer­hin war seins eins der ers­ten Blogs, die ich regel­mä­ßig gele­sen habe und immer noch gern lese und auch einer der Grün­de für vie­le Lieb­lings­bands in mei­nem Leben. Ich neh­me die Nomi­nie­rung natür­lich gern an und beant­wor­te sei­ne 11 Fra­gen. Im Anschluss bin ich selbst an der Rei­he, tol­le Blogs zu nomi­nie­ren und 11 eige­ne Fra­gen auf­zu­stel­len. Aber eins nach dem ande­ren!

vorgestellt: The Acid

Gera­de mal neun Tage haben der bri­ti­sche DJ Adam Free­land, der US-Musik­pro­fes­sor Ste­ve Nalepa und der aus­tra­li­sche Song­wri­ter Ry Cuming aka RY X gebraucht, um ihr Debut-Album »Limi­nal« ein­zu­spie­len. Nach stres­si­ger Hek­tik klingt ihre Musik aber zu kei­ner Zeit. Sphä­ri­sche Klang­ku­lis­sen, pul­sie­ren­de Bäs­se und behut­sam ein­ge­web­te Dra­ma­tur­gie ste­hen auf der einen Sei­te, Ry Cum­mings zer­brech­li­che Stim­me auf der ande­ren. Alles zusam­men ergibt wun­der­bar span­nen­de Elek­tro­nik, die einen nicht mehr los lässt. Ein paar Hör­ein­drü­cke gibt’s wie immer nach dem Klick!

Clark – Win­ter Linn

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Nach dem über­ra­schend pop­pi­gen und ein­gän­gi­gen Album »Ira­del­phic« befürch­te­ten vie­le Fans schon, dass Clark der kom­ple­xen Elek­tro­nik Lebe­wohl sagen wür­de. Spä­tes­tens die ers­ten Vor­bo­ten des neu­en ein­fach »Clark« beti­tel­ten Albums konn­ten Zweif­ler aber schnell wie­der auf­at­men las­sen, denn eins wur­de klar: Das Album wird ein wah­rer Bro­cken. Ich brau­che auch noch eine Wei­le, um mich durch die Schich­ten der düs­ter-mono­to­nen Klang­land­schaf­ten zu arbei­ten, aber die Musik ist es wert. Zum ver­gleichs­wei­se ein­gän­gi­gen »Win­ter Linn« ist nun ein nicht ganz so ein­gän­gi­ges, aber toll ani­mier­tes Video erschie­nen, das ich euch nicht vor­ent­hal­ten will.

Zur Ent­span­nung muss danach aber erst mal etwas weni­ger anstren­gen­de Musik her. Zum Glück ist ja auch grad das neue ALbum von TV On The Radio raus!

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