O Bro­thel Whe­re Art Thou?

Genau sie­ben Jah­re ist es her, dass die Welt einen Mords­spaß mit dem Aus­las­sen oder Tau­schen von ein­zel­nen Buch­sta­ben in Film­ti­teln auf Twit­ter hat­te, und ich, damals noch mas­siv twit­ternd, war mit­ten drin. Im Eng­li­schen als #onelet­ter­off­mo­vies gestar­tet schwapp­te das gan­ze auch unter dem Namen #ein­buch­sta­be­da­ne­ben­fil­me nach Deutsch­land und ich kam gar nicht mehr aus dem Lachen her­aus.

vorgestellt: Sasha Siem

Wo die meis­ten Singer/Songwriter mit ihrer Gitar­re umher­zie­hen, hat Sasha Siem grö­ße­res im Sinn. In ihren frü­hen Zwan­zi­gern schrieb die Toch­ter eines Nor­we­gers und einer Süd-Afri­ka­ne­rin bereits Kom­po­si­tio­nen für ver­schie­de­ne gro­ße Orches­ter wie das Lon­don Sym­pho­ny Orches­tra. Die­se Erfah­run­gen hört man auch aus ihren Solo­wer­ken her­aus, in denen sie ihre fili­gra­ne Stim­me aller­dings meist eher von weni­gen Instru­men­ten und aus­ge­fal­le­ner Per­cus­sion unter­legt. Aber auch die­ser Mini­ma­lis­mus lässt mit jedem Hör­durch­gang mehr Facet­ten durch­schei­nen, eben wie tol­le Orches­ter­mu­sik. Am Frei­tag erscheint übri­gens ihr zwei­tes Album »Bird Bur­ning«, auf das ich schon sehr gespannt bin!

Google Inbox kein Spam

Hier mal ein schnel­ler kur­zer Tipp zu einem Pro­blem, das mich schon eine Wei­le genervt hat. Goog­le Inbox bie­tet in der Web-Ver­si­on näm­lich kei­nen offen­sicht­li­chen Weg, eine Mail im Spam-Ord­ner als »kein Spam« zu mar­kie­ren. Nach ein wenig Recher­che habe ich nun fest­ge­stellt, dass es reicht, eine Mail im Spam-Ord­ner ein­fach in einen ande­ren zu ver­schie­ben. Damit signa­li­siert man auch dem Spam-Fil­ter direkt, dass sie kein Spam ist. Lei­der kann man sie nicht ein­fach in den »nor­ma­len« Ein­gang schie­ben son­dern muss sie spe­zi­ell in eine Grup­pe ver­schie­ben. Alter­na­tiv kann man die Mail wohl auch ein­fach vom Spam-Ord­ner aus »anpin­nen«. Das schiebt sie auch wie­der in den Ein­gang, aller­dings eben zu den ange­pinn­ten Mails.

Bei­de Lösun­gen sind nicht wirk­lich opti­mal, aber momen­tan wohl nicht anders mach­bar. Selt­sam dar­an ist, dass die Andro­id-App sogar einen Menü­punkt »aus Spam ent­fer­nen« für Spam-Mails anbie­tet. Even­tu­ell lie­fert Goog­le ja auch irgend­wann noch so einen But­ton für die Web-Ver­si­on nach! Ich hof­fe, ich konn­te euch mit dem Tipp hel­fen, denn so wirk­lich vie­le deutsch­spra­chi­ge Hin­wei­se zu dem The­ma konn­te ich spon­tan nicht fin­den.

Es kommt ja schon vor, dass ich bei rela­tiv unbe­kann­ten Bands lan­ge nach einem brauch­ba­ren Foto bud­deln muss. Aber dass ich wirk­lich gar nichts brauch­ba­res für einen Bei­trag fin­de, ist mir auch noch nicht pas­siert. Das las­sen wir aber defi­ni­tiv nicht als Grund gel­ten, nichts über die fünf Jungs aus Leeds zu schrei­ben, denn ihre Musik ist tol­les Fut­ter für’s Kopf­ki­no. Wüss­te man nicht, dass die Sorce­rers von der reg­ne­ri­schen Insel stam­men, könn­te man sie auch ori­gi­nal aus Äthio­pi­en ver­mu­ten, denn ihr Sound ist ast­rei­ner Ethio-Jazz unter­legt mit einem wun­der­ba­ren Hor­ror­film-Vibe. Sogar Gen­re-Legen­de Mula­tu Astat­ke spricht der Band sei­ne Emp­feh­lung aus. Das will schon was hei­ßen!

The Cine­ma­tic Orches­tra – ›To Belie­ve feat. Moses Sum­ney‹

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Ah, sie sind end­lich zurück! Neun Jah­re sind seit dem letz­ten rich­ti­gen Album ver­gan­gen und auch wenn die Jungs nicht völ­lig untä­tig waren, ist die Freu­de rie­sig, dass sie für 2017 ein neu­es Album in Pet­to haben! »To Belie­ve« fea­turing Moses Sum­ney ist der ers­te Vor­ge­schmack und kann schon mal sehr gefal­len. Ganz behut­sam baut sich aus der ent­spann­ten Gitar­re eine Span­nung auf, die erst im letz­ten Drit­tel mit anschwel­len­den Strings zum Höhe­punkt kommt, um dann wie­der abzu­klin­gen. Nicht so gän­se­h­aut­las­tig wie »To Build a Home« damals, aber echt schön.

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