Mein Musikjahr 2016

Heu­te schaue ich oft belä­chelnd auf mein frü­he­res Ich zurück, das sich doch oft schon ohne Frau und Kind wun­der­te, wo denn bloß immer die gan­ze Zeit geblie­ben ist. Heu­te als Vater einer mitt­ler­wei­le drei­jäh­ri­gen Toch­ter weiß ich erst, was es heißt, wenn die Zeit nur so ver­fliegt. Das Jahr 2016 ist auch schon wie­der so gut wie zu Ende, sei­ne ver­mut­lich gro­ßen Aus­wir­kun­gen auf die noch vor uns lie­gen­de Welt­ge­schich­te sind aber noch gar nicht greif­bar. Aber dar­um soll es hier gar nicht gehen. Blei­ben wir beschei­den und hören ein wenig Musik!

Serientipp: Dirk Gently's Holistic Detective Agency

I am not your Wat­son, ass­ho­le!

Ich muss zuge­ben, ich bin ziem­lich hin­ter­her, was aktu­el­le Seri­en angeht. Bei The Wal­king Dead hän­ge ich immer noch in Staf­fel 2 fest, Brea­king Bad ergeht es genau so und zu vie­len ande­ren tol­len Seri­en wol­len auch noch wei­te­re Staf­feln geschaut wer­den. Immer­hin bin ich bei Agents Of S.H.I.E.L.D. gera­de vor und nähe­re mich dem vor­läu­fi­gen Ende der gran­dio­sen West­world. Trotz­dem kann ich auch nicht anders, immer wei­ter neue Seri­en zu star­ten. Und Net­flix trifft mit sei­ner Dou­glas-Adams-Ver­fil­mung dabei natür­lich genau mei­nen Nerv.

vorgestellt: Calibro 35

Wenn man es nicht bes­ser wüss­te, wür­de man die Musik der Ita­lie­ner für wie­der­ent­deck­te alte B-Movie-Sound­tracks hal­ten, die teils zu Spa­ghet­ti-Wes­tern, teils Blax­ploi­ta­ti­on oder gene­rell alten ita­lie­ni­schen Action­strei­fen ent­stan­den sein müs­sen. Dass die­se dann auch schon im Hip Hop u.a. von Dr. Dre, Jay Z und ande­ren ges­am­plet wur­den, ist nur ein wei­te­res Indiz dafür. Schaut man aber genau­er hin, ent­puppt sich Cali­bro 35 als erst 2007 in Milan gegrün­de­te Band, die anfangs wirk­lich haupt­säch­lich alte obsku­re Sound­tracks cover­te, seit­dem aber zu Musik für ima­gi­nä­re und rea­le moder­ne Fil­me über­ge­gan­gen ist. Ihr Sound ist dabei natür­lich unglaub­lich retro, aber auch sehr viel­sei­tig und vor allem mit­rei­ßend. Macht euch nach dem Klick selbst ein Bild!

Psy­che­de­lic Porn Crum­pets – Buzz (Offi­ci­al Video)

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Erst im März erschien ihr Debut »High Vis­ceral, Pt. 1« und jetzt haben sie schon den ers­ten Teaser zu Pt. 2 am Start. »Buzz« fährt den Ohr­wurm- und Mit­wa­ckel­fak­tor im Ver­gleich zu den Songs des Vor­gän­gers noch mal ne Schip­pe nach oben. Da bin ich mal gespannt, was das neue Werk noch so in Pet­to haben wird. Wann es erschei­nen wird, konn­te ich aber noch nicht her­aus­fin­den.

Leser mei­nes alten Blogs wer­den sich erin­nern kön­nen, dass ich damals eine Serie namens Origins am Start hat­te, in der ich lau­fend span­nen­de Ori­gi­nal-Cover­/­Sam­ple/Re­mix-Ver­glei­che pos­te­te. Eigent­lich hat­te ich lang vor, die Rei­he hier im KNARZ­werk in etwas abge­wan­del­ter Form fort­zu­set­zen und jetzt ist es end­lich soweit. Den Anfang macht der mitt­ler­wei­le fast 20 Jah­re alte Klas­si­ker »Smack My Bitch Up« von The Pro­di­gy, zu dem ich eini­ge der mar­kan­ten Sam­ples sowie einen Song, dem »Smack My Bitch Up« wie­der­um als Mate­ri­al dien­te, sowie einen genia­len Remix mit ein paar Infos her­aus gesucht habe. Wer noch mehr will, kann sich auch mei­ne Spo­ti­fy-Play­list zu Gemü­te füh­ren, in der ich neben den Songs aus die­sem Bei­trag noch wei­te­re zusam­men gesucht habe.

The Prodigy – Smack My Bitch Up

Pro­di­gy – Smack My Bitch Up (expli­cit)

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Das berüch­tig­te Ori­gi­nal mit sei­nem auch nicht ganz harm­lo­sen Video.

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