ZEAL & ARDOR – Devil is Fine (Offi­ci­al Video)

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Als Spo­ti­fy mir Mit­te Sep­tem­ber 2016 Zeal & Ardor vor­schlug, war ich hin und weg. Ich schrieb damals man­gels Blog­lust auf Face­book:

Für sol­che Ent­de­ckun­gen lie­be ich den »Mix der Woche« bei Spo­ti­fy ja: Zeal and Ardor spie­len ne ziem­lich durch­ge­knall­te, aber mit­rei­ßen­de Mischung aus Gos­pel, Black Metal und Elec­tro. Unbe­dingt mal rein­hö­ren!

Ganz frisch war das Album »Devil Is Fine« damals noch und die Hörer­zah­len auf Spo­ti­fy beweg­ten sich noch im drei­stel­li­gen Bereich. Ich bil­de mir zwar nicht ein, dass mei­ne paar Leser viel aus­ge­macht haben, aber anschei­nend hat der Gute den Weg in die rich­ti­gen Ohren gefun­den. Mitt­ler­wei­le wird er durch die gro­ßen Musik­ma­ga­zi­ne gereicht und hat mehr als 30.000 Hörer auf Spo­ti­fy. Dafür muss­ten wir Fans der ers­ten Stun­de lei­der etwas lei­den, denn das dort und auch auf Band­camp ver­füg­ba­re Debut-Album ver­schwand gegen Ende des Jah­res plötz­lich. Ver­mut­lich soll­te es nun mit gutem Plat­ten­ver­trag in der Tasche neu auf­ge­legt wer­den. Und jetzt ist es end­lich soweit. »Devil Is Fine« ist wie­der bei Spo­ti­fy zu hören und mei­ne Emp­feh­lung gilt heu­te wie damals: Unbe­dingt mal rein­hö­ren!

Ich hat­te ja an sich schon lang vor, einen Origins-Bei­trag zum Fun­ky Drum­mer zu machen, nach­dem ich vor Ewig­kei­ten auf dem free­Q­net schon mal den Amen Break zum The­ma hat­te. Nun gibt es aber sogar einen trau­ri­gen aktu­el­len Anlass dazu. Am Sams­tag ver­starb lei­der Cly­de Stubble­field, sei­nes Zei­chens Drum­mer von James Brown wäh­rend der legen­dä­rem Auf­nah­me zum Fun­ky Drum­mer und eine Wei­le zuvor schon Cold Sweat, das ein fast eben­so bekann­tes Sam­ple her­vor­brach­te. Er wur­de 73 Jah­re alt. Drum habe ich nach dem Klick wie­der ein paar Infos und Songs zusam­men­ge­tra­gen, in denen der bekann­te Loop Ver­wen­dung fin­det.

James Brown – Fun­ky Drum­mer (Full Ver­si­on, 1970) – HQ

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NVIDIA Shield TV (2017) - erste Eindrücke

Mich hat’s nun auch erwischt. Ich mei­ne jetzt nicht pri­mär das Andro­id-TV-Fie­ber, son­dern erst mal die Grip­pe, die Deutsch­land grad flä­chen­de­ckend bett­lä­ge­rig macht. Nach­dem ich die ers­ten vier Grip­pe­ta­ge von Sams­tag an fast nix wei­ter machen konn­te als lethar­gisch im Bett zu lie­gen, geht es nun ganz lang­sam wie­der soweit auf­wärts, dass ich die letz­ten Tage mehr vor der Glot­ze ver­brach­te und jetzt auch mal ein wenig am Rech­ner sit­zen kann. Für zwei Din­ge war so aber immer­hin schon mal gut Zeit: End­lich mal alle acht Har­ry-Pot­ter-Fil­me zu sehen und mein neu­es NVIDIA Shield TV zu tes­ten, das in etwa zusam­men mit der Grip­pe hier ein­tru­del­te.

vorgestellt: The Picturebooks

Man stel­le sich fol­gen­des Sze­na­rio vor: Zwei jun­ge Men­schen lang­wei­len sich in einer ereig­nis­lo­sen Klein­stadt und ver­wan­deln eine Gara­ge auf dem Land in ihr Refu­gi­um, in dem sie an Motor­rä­dern schrau­ben, ska­ten und vor allem stark blues-infi­zier­ten Gara­ge Rock spie­len und auf­neh­men. Hört man sich die Musik dazu an, wür­de man die Pic­turebooks spon­tan in die Süd­staa­ten der USA ver­or­ten. Hört man aber die Namen Fynn Claus Grab­ke und Phil­ipp Mirt­schink der bei­den Band­mit­glie­der dazu, will das nicht so ganz zusam­men pas­sen. Die Jungs stam­men näm­lich aus Güters­loh, was sie aber nicht davon abhält, den ame­ri­ka­ni­schen Way of Life zu zele­brie­ren. Ihr Sound ist ener­gie­ge­la­den son­der glei­chen und reißt sofort jeden mit, der sie hört. Nach dem Klick könnt ihr euch wie gewohnt davon über­zeu­gen. Checkt aber auch ihr Spo­ti­fy-Pro­fil aus, denn da gibt’s den noch nicht ander­wei­tig ver­link­ba­ren neu­en Song »Zero Fucks Given« auf die Ohren!

KNARZtape #002

Zwei Mona­te ist es jetzt ja doch schon wie­der her, dass ich mein ers­tes KNARZ­tape ver­öf­fent­lich­te. Ver­ges­sen habe ich die Idee aber nicht. So ist die zwei­te Aus­ga­be an sich auch schon seit Dezem­ber in Arbeit, hat sich aber dann doch irgend­wie nicht so wirk­lich wei­ter bewegt. Jetzt habe ich es aber doch pünkt­lich zum Wochen­en­de geschafft, euch noch eine Stun­de tol­ler Musik mit­zu­ge­ben. Dies­mal ist es ent­spannt elek­tro­nisch gewor­den, wobei aber jeder Song doch eine mal mehr mal weni­ger aus­ge­präg­te orga­ni­sche Note hat. Und viel Gesang gibt’s noch dazu!

zum KNARZ­tape #002 [Foto]