ausgebuddelt: Kraftwerk – Ruckzuck

Kraft­werk: Ruck Zuck (LIVE in Soest, 1970)

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Wer im Aus­land nach einer bekann­ten deut­schen Band fragt, wird irgend­wo zwi­schen Tokio Hotel und Ramm­stein sicher auch Kraft­werk genannt bekom­men. Die deut­schen Elek­tro­nik-Pio­nie­re haben viel für die Ent­ste­hung unse­rer moder­nen elek­tro­ni­schen Musik­welt getan. Die wenigs­ten aber wis­sen, dass die Band ursprüng­lich ziem­lich unelek­tro­nisch daher kam und sich dem Kraut­rock und Avant­gar­de-Klän­gen ver­schrie­ben hat­ten. Erst nach drei Alben wech­sel­ten sie kom­plett zu ihrem elek­tro­ni­schen Sound und distan­zier­ten sich seit­dem von ihren Anfän­gen. Dem­entspre­chend ist keins der ers­ten drei Alben je auf CD erschie­nen oder ander­wei­tig neu auf­ge­legt wor­den. Sehr scha­de, denn gera­de die­se Pha­se der Band ist mir die liebs­te. Die her­aus­ge­such­te AUf­nah­me ist übri­gens ein Live-Auf­tritt von 1970, der zeigt, wie extrem anders die Band sich damals noch gab.

geschrieben von Alex
Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei!