Isle of Dogs Trai­ler #1 (2018) | Movie­clips Trai­lers

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Bei all dem Wahl-Schlonz die letz­ten Tage ist mir doch glatt ein Moment der Freu­de neben den Sor­gen, jetzt 13% Rechts­ra­di­ka­le im Bun­des­tag sit­zen zu haben, durch die Lap­pen gegan­gen. Das wol­len wir aber mal schnell nach­ho­len. Der ers­te Trai­ler zu Wes Ander­sons »Isle Of Dogs« ist da und er sieht sogar noch bes­ser aus als ich erwar­tet hat­te. Irgend­wie wie­der sehr typisch Ander­son, aber doch zugleich auch ziem­lich anders. Und das liegt nicht nur dar­an, dass wir es hier mit dem zwei­ten Ani­ma­ti­ons­film aus sei­ner Feder zu tun haben. Natür­lich sind die Sprech­rol­len wie­der mit ton­nen­wei­se Ander­son-Stan­dards besetzt, unter­stützt durch Neu­zu­gän­ge wie Scar­lett Johans­son und Bryan Crans­ton. Ziem­lich genau ein hal­bes Jahr müs­sen wir noch war­ten, bis der Film in die Kinos kommt. Hof­fen wir, dass uns die Zeit noch mit dem einen oder ande­ren wei­te­ren Trai­ler ver­süßt wird!

vorgestellt: Moon Tooth
Man soll­te den­ken, dass man irgend­wann doch aus­rei­chend Erfah­rung dar­in gesam­melt hat Bands zu beschrei­ben, die sich hart­nä­ckig simp­len Beschrei­bun­gen ent­zie­hen. Es gibt aber immer wie­der eine Band, die einen erneut nach Aus­re­den suchen lässt, war­um man denn nun nichts defi­ni­ti­ves zu ihrem Stil sagen kann. Ver­su­chen wir es mal damit: Man stel­le sich vor, die Jungs von Dream Thea­ter trä­fen sich mit Queens Of The Stone Age, um mal ordent­lich eine durch­zu­rau­chen. Auf hal­ber Stre­cke bleibt dann nur noch Gitar­re, Bass, Schlag­zeug und ein sicht­lich auf­ge­la­de­ner Sän­ger übrig, die ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen. Das wird den New Yor­kern von Moon Tooth zwar auch nur leid­lich gerecht, muss aber erst mal rei­chen, denn wie immer hilft doch nur, sich selbst ein akus­ti­sches Bild zu machen!
vorgestellt: Haramia Tapes
Einer der Grün­de, war­um ich Spo­ti­fy den vie­len ande­ren Strea­ming-Diens­ten vor­zie­he, sind die oft­mals tol­len Emp­feh­lun­gen basie­rend auf mei­nem Geschmack. Anders hät­te ich Hara­mia Tapes ver­mut­lich nie ent­deckt, bei sei­ner bis­her nied­ri­gen drei­stel­li­gen Hörer­zahl. Die Musik des unga­ri­schen Pro­du­zen­ten Lau­ri­ne Frost unter sei­nem neu­en Alter Ego hat es mir sofort ange­tan. Der für eher mini­ma­lis­ti­schen Tech­no bekann­te Frost hat sich hier den eher kom­ple­xe­ren Drums ver­schrie­ben, die er aber wie­der­um mini­ma­lis­tisch mit Sound­s­capes zwi­schen Jazz, Funk und Films­core spie­len lässt. Das ist wun­der­ba­re Kopf­hör­er­mu­sik, die unbe­dingt in mehr Ohren gelan­gen muss. Drum hört euch unbe­dingt die Songs nach dem Klick an!