Ich hat­te ja an sich schon lang vor, einen Ori­gins-Bei­trag zum Fun­ky Drum­mer zu machen, nach­dem ich vor Ewig­kei­ten auf dem free­Q­net schon mal den Amen Break zum The­ma hat­te. Nun gibt es aber sogar einen trau­ri­gen aktu­el­len Anlass dazu. Am Sams­tag ver­starb lei­der Cly­de Stubble­field, sei­nes Zei­chens Drum­mer von James Brown wäh­rend der legen­dä­rem Auf­nah­me zum Fun­ky Drum­mer und eine Wei­le zuvor schon Cold Sweat, das ein fast eben­so bekann­tes Sam­ple her­vor­brach­te. Er wur­de 73 Jah­re alt. Drum habe ich nach dem Klick wie­der ein paar Infos und Songs zusam­men­ge­tra­gen, in denen der bekann­te Loop Ver­wen­dung findet.

James Brown – Fun­ky Drum­mer (Full Ver­si­on, 1970) – HQ
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Mich hat’s nun auch erwischt. Ich mei­ne jetzt nicht pri­mär das Android-TV-Fie­ber, son­dern erst mal die Grip­pe, die Deutsch­land grad flä­chen­de­ckend bett­lä­ge­rig macht. Nach­dem ich die ers­ten vier Grip­pe­ta­ge von Sams­tag an fast nix wei­ter machen konn­te als lethar­gisch im Bett zu lie­gen, geht es nun ganz lang­sam wie­der soweit auf­wärts, dass ich die letz­ten Tage mehr vor der Glot­ze ver­brach­te und jetzt auch mal ein wenig am Rech­ner sit­zen kann. Für zwei Din­ge war so aber immer­hin schon mal gut Zeit: End­lich mal alle acht Har­ry-Pot­ter-Fil­me zu sehen und mein neu­es NVIDIA Shield TV zu tes­ten, das in etwa zusam­men mit der Grip­pe hier eintrudelte.

Man stel­le sich fol­gen­des Sze­na­rio vor: Zwei jun­ge Men­schen lang­wei­len sich in einer ereig­nis­lo­sen Klein­stadt und ver­wan­deln eine Gara­ge auf dem Land in ihr Refu­gi­um, in dem sie an Motor­rä­dern schrau­ben, ska­ten und vor allem stark blues-infi­zier­ten Gara­ge Rock spie­len und auf­neh­men. Hört man sich die Musik dazu an, wür­de man die Pic­turebooks spon­tan in die Süd­staa­ten der USA ver­or­ten. Hört man aber die Namen Fynn Claus Grab­ke und Phil­ipp Mirt­schink der bei­den Band­mit­glie­der dazu, will das nicht so ganz zusam­men pas­sen. Die Jungs stam­men näm­lich aus Güters­loh, was sie aber nicht davon abhält, den ame­ri­ka­ni­schen Way of Life zu zele­brie­ren. Ihr Sound ist ener­gie­ge­la­den son­der glei­chen und reißt sofort jeden mit, der sie hört. Nach dem Klick könnt ihr euch wie gewohnt davon über­zeu­gen. Checkt aber auch ihr Spo­ti­fy-Pro­fil aus, denn da gibt’s den noch nicht ander­wei­tig ver­link­ba­ren neu­en Song »Zero Fucks Given« auf die Ohren!

Zwei Mona­te ist es jetzt ja doch schon wie­der her, dass ich mein ers­tes KNARZ­tape ver­öf­fent­lich­te. Ver­ges­sen habe ich die Idee aber nicht. So ist die zwei­te Aus­ga­be an sich auch schon seit Dezem­ber in Arbeit, hat sich aber dann doch irgend­wie nicht so wirk­lich wei­ter bewegt. Jetzt habe ich es aber doch pünkt­lich zum Wochen­en­de geschafft, euch noch eine Stun­de tol­ler Musik mit­zu­ge­ben. Dies­mal ist es ent­spannt elek­tro­nisch gewor­den, wobei aber jeder Song doch eine mal mehr mal weni­ger aus­ge­präg­te orga­ni­sche Note hat. Und viel Gesang gibt’s noch dazu!

zum KNARZ­tape #002 [Foto]

Every cent you earn is torn from the fle­sh of the earth.

Im Jahr 2089 ist pau­sen­lo­ser Medi­en­kon­sum für den Groß­teil der Mensch­heit der ein­zi­ge Lebens­in­halt. Kri­mi­nel­le Kon­zer­ne kon­trol­lie­ren die Welt. Led Dent und Debbie Decay sind Cons­ta­bles, eine von den Kon­zer­nen ein­ge­setz­te Ein­heit, um mit Gewalt deren Idee von Ord­nung durch­zu­set­zen. Ihr Job führt sie nach Tokyo, dem ein­zi­gen ver­blie­be­nen Ort der Welt, der dank EMP ohne Tech­no­lo­gie aus­kommt, und die bei­den sehen ihre Chan­ce, ein neu­es Leben zu begin­nen. Doch Leds Ver­gan­gen­heit holt sie ein.

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