Glitch Mob - Love Death Immortality

Die epi­schen Melo­di­en und trei­ben­den Rhyth­men, die das Trio noch auf dem Debut »Drink The Sea« von sich gab, schei­nen nur noch sel­ten auf und wer­den lei­der viel zu oft von Charts-Kitsch ertränkt. Da kann man nur auf eine Besin­nung auf die alten Stär­ken beim drit­ten Werk hof­fen. Scha­de, dass gleich das ers­te erwar­te­te High­light des Jah­res direkt so ent­täuscht…

Rating: 25

Grant Morrison - Happy!

Grant Mor­ri­son ist ja bekannt für düs­te­re, oft ins Okkul­te gehen­de und fast immer super­be Comics. Nach dem grot­ti­gen »Bat­man Incor­po­ra­ted« muss­te ich fest­stel­len, dass auch Mor­ri­son schlech­te Comics schrei­ben kann, mit dem von allen eta­blier­ten Comic-Uni­ver­sen unab­hän­gi­gen »Hap­py!« konn­te er mich aber wie­der voll­ends über­zeu­gen. Ein abge­half­ter­ter Cop, der in sei­ner düs­te­ren, flu­chen­den Umwelt plötz­lich mit einem ima­gi­nä­ren Freund in Form eines nied­li­chen flie­gen­den, blau­en Ein­horns kon­fron­tiert wird, kann einem doch auch nur sym­pa­thisch sein, oder?

Rating: 5/5

And So I Watch You from Afar – All Hail Bright Futures

Zu dem unge­stüm trei­ben­den Sound der Band gesel­len sich immer häu­fi­ger Gesän­ge und orches­tra­le Ele­men­te, die ihre Musik nur berei­chern. Nächs­tes Mal aber bit­te wie­der ohne kari­bi­sche Allein­un­ter­hal­ter-Inter­lu­des!

Rating: 5/5

Bonobo – The North Borders

Das Album gewinnt zwar kei­ne Inno­va­ti­ons­prei­se, wie man nach Lesen vie­ler Reviews glau­ben mag, bie­tet aber gewohnt ent­span­nen­de Down­tem­po-Kost mit ein paar wirk­lich tol­len Stü­cken.

Rating: 45

The Knife - Shaking The Habitual

Ein paar tol­le, hyp­no­ti­sche Songs ver­sin­ken im gene­ri­schen Ambi­ent-Sumpf, der nicht her­aus­for­dernd, son­dern schlicht lang­wei­lig ist.

Rating: 25