Ich hat­te ja an sich schon lang vor, einen Orig­ins-Bei­trag zum Fun­ky Drum­mer zu machen, nach­dem ich vor Ewig­kei­ten auf dem free­Q­net schon mal den Amen Break zum The­ma hat­te. Nun gibt es aber sogar einen trau­ri­gen aktu­el­len Anlass dazu. Am Sams­tag ver­starb lei­der Cly­de Stubble­field, sei­nes Zei­chens Drum­mer von James Brown wäh­rend der legen­dä­rem Auf­nah­me zum Fun­ky Drum­mer und eine Wei­le zuvor schon Cold Sweat, das ein fast eben­so bekann­tes Sam­ple her­vor­brach­te. Er wur­de 73 Jah­re alt. Drum habe ich nach dem Klick wie­der ein paar Infos und Songs zusam­men­ge­tra­gen, in denen der bekann­te Loop Ver­wen­dung fin­det.

Auch wenn mein ers­ter Bei­trag in der Orig­ins-Rei­he hier auf dem KNARZ­werk nicht mit Kom­men­ta­ren bedacht wur­de, kam er den­noch zumin­dest so gut an, dass ich direkt von einem Arbeits­kol­le­gen einen Vor­schlag für die nächs­te Aus­ga­be bekam. Alte Hasen, die bei mir schon damals auf dem free­Q­net mit­ge­le­sen haben, wer­den sich viel­leicht erin­nern, dass ich in einer Spe­zi­al­aus­ga­be des alten Orig­ins-For­mats schon mal »Tain­ted Love« im Pro­gramm hat­te. Aber die damals kur­ze Abhand­lung wird dem Song nicht gerecht, wes­halb er hier mal eine genaue­re Beleuch­tung bekommt! Hier also erst mal das Ori­gi­nal von 1964 und nach dem Klick ein wenig Geschich­te gefolgt von den ungleich bekann­te­ren Covern und eini­gen obsku­re­ren Ver­ar­bei­tun­gen des Mate­ri­als!

Leser mei­nes alten Blogs wer­den sich erin­nern kön­nen, dass ich damals eine Serie namens Orig­ins am Start hat­te, in der ich lau­fend span­nen­de Ori­gi­nal-Cover­/­Sam­ple/­Re­mix-Ver­glei­che pos­te­te. Eigent­lich hat­te ich lang vor, die Rei­he hier im KNARZ­werk in etwas abge­wan­del­ter Form fort­zu­set­zen und jetzt ist es end­lich soweit. Den Anfang macht der mitt­ler­wei­le fast 20 Jah­re alte Klas­si­ker »Smack My Bitch Up« von The Pro­di­gy, zu dem ich eini­ge der mar­kan­ten Sam­ples sowie einen Song, dem »Smack My Bitch Up« wie­der­um als Mate­ri­al dien­te, sowie einen genia­len Remix mit ein paar Infos her­aus gesucht habe. Wer noch mehr will, kann sich auch mei­ne Spo­ti­fy-Play­list zu Gemü­te füh­ren, in der ich neben den Songs aus die­sem Bei­trag noch wei­te­re zusam­men gesucht habe.

The Prodigy – Smack My Bitch Up

Das berüch­tig­te Ori­gi­nal mit sei­nem auch nicht ganz harm­lo­sen Video.