Eine Band, deren Musik sofort das Kopf­ki­no rat­tern und Sound­land­schaf­ten ent­ste­hen lässt, gleich­zei­tig aber kaum in Wor­te zu fas­sen ist, hat bei mir ja per se schon mal einen Stein im Brett. Die nach dem Roman von Sel­ma Lager­löf benann­te Band bestehend aus den Stock­hol­mern Alex­an­der Skepp (Drums), Einar Bal­durs­son (Gitar­re), David Lund­berg (Fen­der Rho­des, Synth und Mel­lo­tron) und Gabri­el Her­mans­son (Bass) spielt den per­fek­ten Sound­track für einen Jim Jar­musch-Strei­fen, der stil­echt in Schwe­dens Fjör­den eine Sto­ry um dra­ma­ti­sche Mor­de und Fabel­we­sen spinnt. Dabei klin­gen die Jungs modern und ange­nehm retro zugleich. Aber macht euch unbe­dingt selbst ein Bild!
Nur mit Gitar­re und Schlag­zeug bewaff­ne­te Zwei­mann-Kapel­len sind spä­tes­tens seit den White Stri­pes wie Sand an Meer zu fin­den. Um aus der Mas­se her­aus­zu­ste­chen muss man schon ein Händ­chen für aus­ge­wach­se­ne Riffs und Ohr­wür­mer haben. Mit bis­her nur vier Songs auf Spo­ti­fy bewei­sen die Brigh­to­ner Peter Chap­man (Gitarre/Gesang) und Har­ry Sot­nick (Drums) ein­drucks­voll, dass sie mit die­sem Händ­chen auf­war­ten kön­nen. Ihr Blues und Gara­ge infi­zier­ter Rock kann von der ers­ten Sekun­de an mit­rei­ßen und ist in zwei Songs schon abwechs­lungs­rei­cher als ande­re auf Alb­um­län­ge!
Wäh­rend mei­ner Blog­flau­te 2015 war ich nicht mal moti­viert genug, über eine mei­ner tolls­ten Neu­ent­de­ckun­gen zu blog­gen. Die Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Sin­gle »The Under­si­de Of Power« aus dem gleich­na­mi­gen zwei­ten Album der Jungs, das am 23.06.17 erschei­nen wird, ist aber mal ein schö­ner Auf­hän­ger, das nach­zu­ho­len. Die Band aus Atlan­ta spielt einen ziem­lich ein­zig­ar­ti­gen Sound aus Post-Punk und Gos­pel mit diver­sen Ver­satz­stü­cken ande­rer Gen­res, der alles ande­re ist, als pures Gim­mick! Dys­to­pisch, expe­ri­men­tell, mit­rei­ßend und span­nend – hört nach dem Klick selbst!
Auf den Schul­tern von Mat­thew Bar­nes aka Forest Swor­ds dürf­te ein ziem­li­cher Druck lie­gen, wur­de sein Debut »Engra­vings« 2013 doch in höchs­ten Tönen gelobt. Wenn sei­ne Musik aber nur ein wenig auf sei­nen Cha­rak­ter schlie­ßen lässt, dürf­te er das ganz gelas­sen neh­men. Sei­ne ent­span­nen­den aber den­noch hoch fas­zi­nie­rend detail­ier­ten Sound­wel­ten sind ein klei­nes Gen­re für sich, in dem er sich hin­ter nie­man­dem zu ver­ste­cken braucht. Und so sind auch die ers­ten Vor­bo­ten zum Anfang Mai erschei­nen­den Nach­fol­ger »Com­pas­si­on« wirk­lich groß­ar­tig. Bevor ich nun ver­su­che, euch die Musik des Bri­ten zu erklä­ren, ver­wei­se ich doch lie­ber wie­der auf die Vide­os und Links, die ich euch zusam­me­ge­stellt habe. Da habt ihr eh mehr von!

Es ist ja immer wie­der erstaun­lich, was für krea­ti­ve Bands aus dem klei­nen Bel­gi­en zu uns rüber schwap­pen. Das Duo La Jung­le macht da kei­ne Aus­nah­me und lässt rei­hen­wei­se Mün­der offen ste­hen, wenn sie live aus Drums und mit aller­lei Effek­ten aus­ge­stat­te­ter Gitar­re einen Sound her­aus holen, der sei­nes Glei­chen sucht. Die Musik in Gen­res zu fas­sen fällt nicht gera­de leicht. Ich set­ze mich mal ins Fett­näpf­chen und nen­ne Math Rock, Tech­no und IDM als Eck­punk­te. Wie immer ist es aber eh am bes­ten, ihr hört euch die Jungs an – und das geht nach dem Klick!

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