vorgestellt: Hollow & Akimbo

Und schon wie­der so eine Band, die mich stau­nen lässt, dass sie noch nicht viel bekann­ter ist. Das US-Duo Hol­low & Akim­bo baut der­art mit­rei­ßen­de, aber den­noch expe­ri­men­tel­le Pop­songs, dass es eine wah­re Freu­de ist. Man fühlt sich ein wenig an Meno­me­na erin­nert, die Jungs gehen aber ihren ganz eige­nen Weg zwi­schen Pop, Elek­tro­nik und Rock, dem man unbe­dingt fol­gen soll­te. Ich behaup­te mal, dass die Band wirk­lich kurz vor ihrem gro­ßen Durch­bruch steht.

vorgestellt: The Whippoorwills

Das kommt auch nicht oft vor. Da ent­de­cke ich über mitt­ler­wei­le nicht mehr ganz nach­voll­zieh­ba­re Umstän­de eine Band, fin­de spä­ter bei Spo­ti­fy ihr Debut-Album und den­ke mir, die star­ten bestimmt gera­de durch. Bei Last.fm ange­kom­men muss ich aber stau­nen. Gera­de mal 56 Hörer zählt das Trio aus Nash­ville. Das kann natür­lich nicht so blei­ben! Wer mit den Früh­wer­ken der White Stri­pes etwas anfan­gen kann, soll­te sich auch bei den nach der Vogel­ga­t­tung Zie­gen­mel­ker1 benann­ten Whip­po­or­wills wun­der­bar zuhau­se füh­len. Ihr Debut-Album strotzt nur so vor rohem, noch unver­fälsch­tem Nash­ville-Charme. Dass bei 18 Songs dann auch ein paar eher mit­tel­mä­ßi­ge dabei sind, ist zu ver­schmer­zen. Hier wächst etwas gro­ßes her­an, da bin ich mir ziem­lich sicher!

  1. viel­leicht auch bes­ser bekannt als Nacht­schwal­ben []
vorgestellt: Julia Holter

Es ist ja jedes Jahr das glei­che. Kaum hat man sei­ne Bes­ten­lis­ten raus­ge­hau­en, ent­deckt man doch direkt noch Alben von Künst­lern, die man vor­her ein­fach nicht auf dem Plan hat­te. Aber bes­ser zu spät für irgend eine Moment­auf­nah­me einer Bes­ten­lis­te, als nie ent­deckt. Das gilt ins­be­son­de­re für die Musik von Julia Hol­ter, denn die ist ein­zig­ar­tig und zeit­los zugleich. Irgend­wo zwi­schen Ambi­ent, Sin­ger-Song­wri­ter, Jazz und moder­ner Klas­sik schwebt ihr Stil umher und will von Song zu Song neu ent­deckt wer­den. Nach dem Klick gibt’s wie gewohnt ein paar Ein­drü­cke!

vorgestellt: Glass Animals

Wenn ich so über Weih­nachts­märk­te wan­de­re, fas­zi­nie­ren sie mich ja schon, die­se extrem fili­gra­nen, hand­ge­mach­ten Glas­s­tie­re, die dort an dem einen oder ande­ren Stand zu fin­den sind. In die Woh­nung stel­len wür­de ich mir sol­che Staub­fän­ger den­noch nie, denn kit­schig sind sie ja nun mal lei­der auch. Die vier Bri­ten haben mit ihren Namens­vet­tern aber glück­li­cher­wei­se nur den Part gemein, den ich abso­lut fas­zi­nie­rend fin­de. Ihre Musik ist glei­cher­ma­ßen fili­gran wie kraft­voll, ohr­wur­mig und doch irgend­wie ver­schro­ben. In ihren bis­he­ri­gen Songs wan­dern die Jungs von Mas­si­ve Attack über Alt‑J zu Tri­cky, besche­ren mir mit »Exxus« einen der bis­her tolls­ten Tracks des Jah­res und ich bin mir sicher, dass ihr im kom­men­den Jahr zu erwar­ten­des Debut-Album ihren Klang-Hori­zont noch um eini­ge Facet­ten erwei­tern wird. Die Band soll­te man unbe­dingt im Auge behal­ten!

vorgestellt: The Revival Hour

Die »Entdecken«-Funktion von Spo­ti­fy ist ja grund­sätz­lich eine gute Idee. Doch oft wun­dert man sich über eini­ge Vor­schlä­ge und so wirk­lich will ich auch nicht stän­dig Songs vor­ge­schla­gen bekom­men, die ich ent­we­der in letz­ter Zeit oft oder lan­ge nicht gehört habe. Manch­mal trifft sie aber auch voll ins Schwar­ze, wie z.B. heu­te, als sie mir The Revi­val Hour ans Herz leg­te, als hät­te sie gewusst, dass ich schon lan­ge nach einem stim­mungs­mä­ßi­gen Nach­fol­ger von Ryan Gos­lings etwas auf Eis lie­gen­den Dead Man’s Bones gesucht habe. Das Gemein­schafts­pro­jekt der Bri­ten David Stith and John Mark Lapham ist aber alles ande­re als ein Abklatsch der Gos­ling-Band, dürf­te aller­dings genau den Geschmack der Fans von sel­bi­ger tref­fen.

Seite 10 von 12« Erste...9101112