vorgestellt: Hundred Waters

Im Indie-Umfeld ist es schon eine Leis­tung, nach nicht mal zwei Jah­ren seit Band­grün­dung mit einer EP und einem Album auf­war­ten zu kön­nen. Sicher war auch ein biss­chen Glück im Spiel, als die fünf Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­ten von Hund­red Waters im ver­gan­ge­nen August auf Skrillex’ Plat­ten­la­bel OWSLA lan­de­ten, ver­dient haben sie es aber alle mal, denn sel­ten fin­det man eine Band, deren Che­mie der­art per­fekt passt wie hier. Inspi­riert vom namens­ge­ben­den Künst­ler Hun­dert­was­ser und in ihren Songs auch her­aus­hör­ba­ren Ein­flüs­sen wie Björk, Jaga Jaz­zist oder Coco­Ro­sie spielt die Band eine viel­schich­ti­ge Mischung ver­schie­dens­ter Gen­res mit den Haupt­zu­ta­ten Folk und Elec­tro­ni­ca, der man sich nur schwer ent­zie­hen kann.

vorgestellt: Darkstar

Ich muss ja wie­der mal einen Hype ver­passt haben, denn so einen schei­nen Dark­star mit ihrem Debut-Album vor ein paar Jah­ren erlebt zu haben. Vor­ges­tern ist nun »News From Nowhe­re« das Fol­ge-Album der drei Elek­tro­nik-Frick­ler erschie­nen und hat die Band auch mir end­lich näher gebracht. Ihrem von mir mal schnell als Indie-Ambi­ent mit Math-Rock und Dub­step-Anlei­hen beti­tel­ten Stil muss man zwar ein paar Hör­durch­gän­ge spen­die­ren, bevor es wirk­lich Klick macht, es lohnt sich aber abso­lut!

vorgestellt: Gentle Mystics

Ich höre ja vie­le Bands, die so abwechs­lungs­reich sind, dass sie sich kaum in Gen­res pres­sen las­sen, die neun­köp­fi­ge Trup­pe Gent­le Mys­tics setzt dem aber die Kro­ne auf. Kaum ein Song hält sich ein­fach mal an einen Stil, auf Alb­um­län­ge wird quer durch alle Gen­res gewil­dert. Allen­falls die Nähe zum Gyp­sy Punk ist meis­tens raus­zu­hö­ren, unter­ge­mischt in Jazz, Dub, Hip-Hop, 8-bit und aller­lei ande­ren Ein­flüs­sen, die zap­pe­lig durch den Raum ren­nen und jeden Hörer mit­rei­ßen.

vorgestellt: Navel

Irgend­wie hab ich’s ja in letz­ter Zeit mit Bands aus dem deutsch­spra­chi­gen Raum. Dem Vie­rer Navel aus Basel nimmt man ihre Her­kunft aber sicher nicht so ohne wei­te­res ab, denn hört man ihre Musik, rech­net man mit ein paar Jungs aus der Süd­staa­ten der USA, die den ame­ri­ka­ni­schen Rock zwi­schen Gara­ge, Blues, Ame­ri­ca­na und Psy­che­de­lic bereits mit der Mut­ter­milch auf­ge­so­gen haben. Die Songs der Schwei­zer sind erdig, roh und dabei ziem­lich ohr­wur­mig. Ein paar Hör­ein­drü­cke und Tour­da­ten gibt’s nach dem Klick!

vorgestellt: Brandt Brauer Frick

Manch­mal wun­dert man sich über sich selbst. Ich hät­te schwö­ren kön­nen, dass ich euch auf mei­nem alten Blog schon mal Brandt Brau­er Frick näher gebracht habe, aber weit gefehlt. Das muss drin­gend nach­ge­holt wer­den, denn eine so ein­zig­ar­ti­ge Band fin­det man nur sel­ten. Die drei namens­ge­ben­den Ber­li­ner haben sich zum Ziel gesetzt, die repe­ti­ti­ven Klang­struk­tu­ren des Tech­no mit moder­ner Klas­sik zu ver­bin­den und haben damit einen unglaub­lich genia­len Stil ent­wi­ckelt. Im März erscheint ihr neu­es Album »Mia­mi« und ich kann es kaum erwar­ten. Nach dem Klick hört ihr, war­um!

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