vorgestellt: Husky Loops
Ken­nen­ge­lernt haben sich die drei Ita­lie­ner Danio For­ni, Pie­tro Gar­ro­ne und Tom­ma­so Medi­ca in Bolo­gna, fass­ten aber ver­mut­lich erst den Ent­schluss, gemein­sam die kol­lek­ti­ve bri­ti­sche Rock-Sze­ne an die Wand zu spie­len, als sie in Lon­don gemein­sam ihr Stu­di­um am Roy­al Col­le­ge of Art began­nen. Mit ver­track­ten, schmut­zi­gen Riffs, durch­zo­gen von uner­war­te­ten elek­tro­ni­schen Momen­ten haben die Jungs mit bis­her nur vier Songs schon einen unver­kenn­ba­ren Stil ent­wi­ckelt, der ihnen hof­fent­lich noch einen ver­dien­ten Durch­bruch ver­schafft. Ich kann ein bis­her lei­der noch nicht ange­kün­dig­tes Debut-Album kaum erwar­ten! Ihr bis dato gesam­tes ver­öf­fent­li­ches Werk fin­det ihr bis dahin in Video­form nach dem Klick!
vorgestellt: Gösta Berlings Saga
Eine Band, deren Musik sofort das Kopf­ki­no rat­tern und Sound­land­schaf­ten ent­ste­hen lässt, gleich­zei­tig aber kaum in Wor­te zu fas­sen ist, hat bei mir ja per se schon mal einen Stein im Brett. Die nach dem Roman von Sel­ma Lager­löf benann­te Band bestehend aus den Stock­hol­mern Alex­an­der Skepp (Drums), Einar Bal­durs­son (Gitar­re), David Lundberg (Fen­der Rho­des, Syn­th und Mel­lo­tron) und Gabri­el Her­mans­son (Bass) spielt den per­fek­ten Sound­track für einen Jim Jar­musch-Strei­fen, der stil­echt in Schwe­dens Fjör­den eine Sto­ry um dra­ma­ti­sche Mor­de und Fabel­we­sen spinnt. Dabei klin­gen die Jungs modern und ange­nehm retro zugleich. Aber macht euch unbe­dingt selbst ein Bild!
vorgestellt: Atlas Wynd
Nur mit Gitar­re und Schlag­zeug bewaff­ne­te Zwei­mann-Kapel­len sind spä­tes­tens seit den White Stri­pes wie Sand an Meer zu fin­den. Um aus der Mas­se her­aus­zu­ste­chen muss man schon ein Händ­chen für aus­ge­wach­se­ne Riffs und Ohr­wür­mer haben. Mit bis­her nur vier Songs auf Spo­ti­fy bewei­sen die Brigh­to­ner Peter Chap­man (Gitarre/Gesang) und Har­ry Sot­nick (Drums) ein­drucks­voll, dass sie mit die­sem Händ­chen auf­war­ten kön­nen. Ihr Blues und Gara­ge infi­zier­ter Rock kann von der ers­ten Sekun­de an mit­rei­ßen und ist in zwei Songs schon abwechs­lungs­rei­cher als ande­re auf Alb­um­län­ge!
vorgestellt: Algiers
Wäh­rend mei­ner Blog­flau­te 2015 war ich nicht mal moti­viert genug, über eine mei­ner tolls­ten Neu­ent­de­ckun­gen zu blog­gen. Die Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Sin­gle »The Under­si­de Of Power« aus dem gleich­na­mi­gen zwei­ten Album der Jungs, das am 23.06.17 erschei­nen wird, ist aber mal ein schö­ner Auf­hän­ger, das nach­zu­ho­len. Die Band aus Atlan­ta spielt einen ziem­lich ein­zig­ar­ti­gen Sound aus Post-Punk und Gos­pel mit diver­sen Ver­satz­stü­cken ande­rer Gen­res, der alles ande­re ist, als pures Gim­mick! Dys­to­pisch, expe­ri­men­tell, mit­rei­ßend und span­nend – hört nach dem Klick selbst!
vorgestellt: Forest Swords
Auf den Schul­tern von Mat­thew Bar­nes aka Forest Swords dürf­te ein ziem­li­cher Druck lie­gen, wur­de sein Debut »Engra­vings« 2013 doch in höchs­ten Tönen gelobt. Wenn sei­ne Musik aber nur ein wenig auf sei­nen Cha­rak­ter schlie­ßen lässt, dürf­te er das ganz gelas­sen neh­men. Sei­ne ent­span­nen­den aber den­noch hoch fas­zi­nie­rend detail­ier­ten Sound­wel­ten sind ein klei­nes Gen­re für sich, in dem er sich hin­ter nie­man­dem zu ver­ste­cken braucht. Und so sind auch die ers­ten Vor­bo­ten zum Anfang Mai erschei­nen­den Nach­fol­ger »Com­pas­si­on« wirk­lich groß­ar­tig. Bevor ich nun ver­su­che, euch die Musik des Bri­ten zu erklä­ren, ver­wei­se ich doch lie­ber wie­der auf die Vide­os und Links, die ich euch zusam­me­ge­stellt habe. Da habt ihr eh mehr von!
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