Mich hat’s nun auch erwischt. Ich mei­ne jetzt nicht pri­mär das Andro­id-TV-Fie­ber, son­dern erst mal die Grip­pe, die Deutsch­land grad flä­chen­de­ckend bett­lä­ge­rig macht. Nach­dem ich die ers­ten vier Grip­pe­ta­ge von Sams­tag an fast nix wei­ter machen konn­te als lethar­gisch im Bett zu lie­gen, geht es nun ganz lang­sam wie­der soweit auf­wärts, dass ich die letz­ten Tage mehr vor der Glot­ze ver­brach­te und jetzt auch mal ein wenig am Rech­ner sit­zen kann. Für zwei Din­ge war so aber immer­hin schon mal gut Zeit: End­lich mal alle acht Har­ry-Pot­ter-Fil­me zu sehen und mein neu­es NVIDIA Shield TV zu tes­ten, das in etwa zusam­men mit der Grip­pe hier ein­tru­del­te.

Ein Spiel wie Oxen­free wäre vor 10 Jah­ren ver­mut­lich nicht mög­lich gewe­sen. In einer Welt, die von immer rea­lis­ti­sche­rer Gra­fik und neu­es­ter Tech­nik beses­sen war, gab es wenig Platz für klei­ne, inno­va­ti­ve Spie­le, die auch mal Risi­ken ein­gin­gen. Glück­li­cher­wei­se haben wir heu­te aber eine immens erfolg­rei­che Indie-Sze­ne, in der spie­le­ri­sche Inno­va­ti­on vor tech­ni­scher Fines­se steht, aber trotz oder gera­de dank man­geln­dem Rea­lis­mus in der Gra­fik oft ein beson­ders groß­ar­ti­ger Stil erreicht wird. Ober­fläch­lich betrach­tet ist Oxen­free zwar ein Adven­ture mit eher schwa­chen Rät­seln und rela­tiv kur­zer Spiel­dau­er, taucht man aber in das Spiel ein, fin­det man doch so viel mehr.

Wäh­rend ich noch den letz­ten DLC Nuka World sowie die Erkun­dung eini­ger klei­ne­rer Orte und etwas mehr Basis­bau vor mir habe, dürf­te ja so lang­sam ver­mut­lich fast jeder ande­re gro­ße Fall­out-Fan den vier­ten Teil der Saga inklu­si­ver sei­ner DLCs been­det haben und nach neu­en Aben­teu­ern dürs­ten. Sicher wird die Mod-Sze­ne da noch Jah­re lang Fut­ter lie­fern, aber Ver­öf­fent­li­chun­gen im offi­zi­el­len Canon sind natür­lich eine ganz ande­re Haus­num­mer. Wäh­rend ein fünf­ter Teil so sicher ist, wie das Amen in der Kir­che, habe ich mir mal Gedan­ken gemacht, in wel­che Rich­tun­gen Bethes­da sein Fran­chise noch brin­gen könn­te und wunsch­träu­men­der­wei­se auch soll­te um uns Fans zu beglü­cken.

Lego bringt am 01. Novem­ber das bei Lego Ide­as ein­ge­reich­te Yel­low Sub­ma­ri­ne der Beat­les als 550-tei­li­ges Set für gar nicht mal ganz so teu­re knap­pe 60 € raus. Mit dabei natür­lich die vier Pilz­köp­fe als gelun­ge­ne Mini­figs sowie Jere­my Hil­la­ry Boob aus dem Yel­low-Sub­ma­ri­ne-Film. Na da weiß ich ja schon, was bei uns unterm Weih­nachts­baum liegt!

Min­e­craft ist eine Erfolgs­ge­schich­te, wie es sie nur sel­ten gibt. Als klei­nes Indie­game gestar­tet, wur­den die ver­schie­de­nen Ver­sio­nen des Sand­box-Spiels mitt­ler­wei­le mehr als 20 Mil­lio­nen mal ver­kauft und ein Ende ist nicht abzu­se­hen. Trotz stän­di­ger Updates mit neu­en Inhal­ten wird das rei­ne »Vanilla«-Minecraft für die alt ein­ge­ses­se­nen mit der Zeit aber doch etwas lang­wei­lig. Glück­li­cher­wei­se ist eins der bes­ten Argu­men­te für das Game und die PC-Ver­si­on ins Beson­de­re, dass es unzäh­li­ge Fan-Modi­fi­ka­tio­nen gibt, die das Spiel berei­chern. Eine ganz beson­de­re Samm­lung sol­cher Mods schau­en wir uns heu­te ein­mal an!