Wer mich kennt, wird sicher schon mal mein nor­mal immer opti­mis­ti­sches Gemüt bemerkt haben. Man mag es naiv nen­nen, aber ich habe an sich immer an das Gute im Men­schen geglaubt und dass man immer eine recht zufrie­den­stel­len­de Lösung fin­den kann. Mein Inter­es­se an Welt­po­li­tik war eher gemä­ßigt und ich habe immer gedacht, die Men­schen in den gro­ßen west­li­chen Natio­nen soll­ten intel­li­gent und auf­ge­klärt genug sein, dass sie die Regie­run­gen wäh­len, die uns nicht wie­der in ein düs­te­res Zeit­al­ter navi­gie­ren und sich weh­ren, wenn mal doch die Men­schen­rech­te ein­schrän­ken­de Maß­nah­men geplant sind. Auch im Pri­va­ten leb­te ich in einer recht behü­te­ten Bla­se, in der es zwar auch mal Rück­schlä­ge gab, aber doch meist alles ziem­lich ruhig blieb. Mit 2016 änder­te sich aber alles.

Mein Musikjahr 2016

Heu­te schaue ich oft belä­chelnd auf mein frü­he­res Ich zurück, das sich doch oft schon ohne Frau und Kind wun­der­te, wo denn bloß immer die gan­ze Zeit geblie­ben ist. Heu­te als Vater einer mitt­ler­wei­le drei­jäh­ri­gen Toch­ter weiß ich erst, was es heißt, wenn die Zeit nur so ver­fliegt. Das Jahr 2016 ist auch schon wie­der so gut wie zu Ende, sei­ne ver­mut­lich gro­ßen Aus­wir­kun­gen auf die noch vor uns lie­gen­de Welt­ge­schich­te sind aber noch gar nicht greif­bar. Aber dar­um soll es hier gar nicht gehen. Blei­ben wir beschei­den und hören ein wenig Musik!

Lootcrate vs. Geek Fuel – Geek Box Showdown

Über­all stol­pert man die letz­te Zeit ja über Abo-Boxen ver­schie­dens­ter Art. Mal ist sie vol­ler Lebens­mit­tel, Kos­me­tik, Kla­mot­ten oder Sex-Spiel­zeug. Alles an sich nicht so wirk­lich meins, also hat’s mich per­sön­lich bis­her eher wenig inter­es­siert. Als wir aber zufäl­lig über eine Anzei­ge für Loot Cra­te gestol­pert sind, muss­te ich mich dem Trend dann doch mal hin­ge­ben. Hin­ter Loot Cra­te ver­birgt sich näm­lich eine Box vol­ler Geek-Arti­kel zu einem bestimm­ten The­ma jeden Monat. Im April war Fan­ta­sy ange­sagt und das pass­te mir sehr gut in den Kram. Arti­kel im Wert von gut 40$ wer­den ver­spro­chen, für etwa 26€ kann man sich die Box nach Deutsch­land schi­cken las­sen. Gesagt, getan und eini­ge Zeit spä­ter hat­te ich die ers­te Box zu Hau­se.

Liebster Award

Der »Liebs­ter Award« geis­tert schon eine gan­ze Wei­le in immer mal etwas ande­rer Form durch die Blogs und hat es sogar in ande­re Spra­chen geschafft. Nun bin ich selbst nomi­niert wor­den, und das, wo ich mitt­ler­wei­le doch kaum noch dazu kom­me, sinn­vol­les geblogg­tes von mir zu geben. Nico von Nico­ro­la nomi­nier­te mich für dem Liebs­ter Award und ich füh­le mich sehr geehrt, denn immer­hin war seins eins der ers­ten Blogs, die ich regel­mä­ßig gele­sen habe und immer noch gern lese und auch einer der Grün­de für vie­le Lieb­lings­bands in mei­nem Leben. Ich neh­me die Nomi­nie­rung natür­lich gern an und beant­wor­te sei­ne 11 Fra­gen. Im Anschluss bin ich selbst an der Rei­he, tol­le Blogs zu nomi­nie­ren und 11 eige­ne Fra­gen auf­zu­stel­len. Aber eins nach dem ande­ren!

Hät­te man mir Ende 2012 gesagt, was für ein lebens­ver­än­dern­des und voll­ge­propp­tes Jahr mir bevor steht, hät­te ich’s nicht geglaubt. Im Rück­blick war 2013 aber sicher das ereig­nis­reichs­te Jahr mei­nes Lebens. Dabei fing alles ganz harm­los an. Ursprüng­lich soll­te es im Som­mer doch nur den zwei­ten Teil der auf­grund der durch Deutsch­land ver­teil­ten Fami­li­en von mei­ner Frau und mir zwei­ge­teil­ten Hoch­zeit geben. Als dann die Über­le­gung auf­kam, even­tu­ell noch vor der Hoch­zeit in eine neue, grö­ße­re Woh­nung zu zie­hen, über­leg­ten wir schon, ob wir uns den Stress wirk­lich antun soll­ten, ob wir das über­haupt gewuppt bekom­men wür­den. Dabei war das doch noch die ein­fachs­te Übung.

Ein paar ernüch­tern­de von ent­we­der zu gefrag­ten oder zu her­un­ter­ge­kom­me­nen Woh­nun­gen gepräg­te Besich­ti­gun­gen spä­ter hat­ten wir uns mit her­un­ter­ge­schraub­ten Erwar­tun­gen für eine 3-Zim­mer-Woh­nung mit »Win­ter­gar­ten« aka ver­glas­ter Bal­kon ent­schie­den, in der unser neu­er Ver­mie­ter noch am Reno­vie­ren war. Erst so nach und nach wur­de uns klar, dass die drei Zim­mer platz­mä­ßig doch eher zu einem und zwei hal­ben zusam­men­schrumpf­ten und die Reno­vie­rungs­ar­bei­ten nicht mehr als schlud­ri­ges Strei­chen eini­ger Wän­de dar­stel­len soll­te. Es lag eini­ges an Arbeit vor uns, die Woh­nung eini­ger­ma­ßen wohn­lich und sau­ber zu bekom­men.

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