vorgestellt: Partials
Die DSGVO macht es einem Musik­blog­ger ja nicht leicht. Konn­te ich vor­her ein­fach mal Songs von Band­camp oder Spo­ti­fy ein­bet­ten, las­se ich das jetzt lie­ber. Das soll mich aber nicht davon abhal­ten, euch auch eine Band vor­zu­stel­len, die es bis­her bis auf 1–2 schlech­te Han­dy­auf­nah­men noch gar nicht auf You­tube gibt. Par­ti­als sind so eine Band, die ich euch unbe­dingt näher brin­gen muss. Die sechs­köp­fi­ge Grup­pe aus Geor­gia hat sich dem psy­che­de­li­schen Elec­tro-Pop ver­schrie­ben und haben schon so eini­ge ver­schro­be­ne Ohr­wür­mer im Reper­toire. Im April erschien ihre Debut EP »Glos­so­la­lia« und kann über die Links zu Spo­ti­fy und Band­camp zu Gemü­te geführt wer­den. Hört drin­gend mal rein. Bei nied­ri­gen drei­stel­li­gen Hörer­zah­len auf Spo­ti­fy hat die Band unbe­dingt noch ein paar mehr Hörer ver­dient. Stellt euch aber auf min­des­tens ein wip­pen­des Bein ein!
vorgestellt: Black Futures
Oft sind die Ver­glei­che, die man Bands zu Pro­mo­ti­on­zwe­cken gern andich­tet, ja doch etwas weit her­ge­holt. Die ver­spro­che­ne Mischung aus Death From Above 1979 und den Che­mi­cal Bro­thers mit einer Pri­se Nine Inch Nails wird vom Lon­do­ner Duo Black Futures aber bedin­gungs­los gelie­fert. »Indus­tri­al Noi­se Punk« schimp­fen die nur als SPACE und VIBE bekann­ten Jungs ihren Stil und hau­en mit bis­her drei weit­läu­fig ver­füg­ba­ren Songs bereits ordent­lich rein. Ich lie­ge ja gern mal falsch, aber ich den­ke, der gro­ße Durch­bruch lässt nicht mehr lang auf sich war­ten. Nach dem Klick hört ihr war­um!
vorgestellt: Bicurious
Hört man den kom­ple­xen Math Rock von Bicu­rious ohne etwas über die Band zu wis­sen, fällt einem schnell die Kinn­la­de run­ter, sobald man mit­be­kommt, dass man es hier mit einem Duo zu tun hat. Der Ire Gavin Pur­cell und Fran­zo­se Taran Plou­z­a­né schaf­fen es u.a. durch Loo­ping live kom­ple­xe Sounds aus Gitar­re und Schlag­zeug zu kit­zeln, die man sonst nur von grö­ße­ren Bands zu hören bekommt. Sti­lis­tisch decken sie dabei das gan­ze Math-Rock-Spek­trum mit ein­ge­streu­ten Jazz-Anlei­hen und poli­ti­scher Messa­ge ab. Auf ein rich­ti­ges Album wird man wohl noch etwas war­ten müs­sen. Aber die Jungs spie­len ja auch noch nicht mal zwei Jah­re zusam­men. Ein paar Hör­bei­spie­le fin­det ihr wie immer nach dem Klick.
KILLING IN THE NAME (RAGE AGAINST THE MACHINE) // ROCK’N’TOYS SESSIONS (THE WACKIDS)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Bands die rei­hen­wei­se Rock­songs covern, gibt es wie Sand am Meer. Und auch sol­che, die ihre Cover in aus­ge­fal­le­ne Ide­en bet­ten, sieht man nicht sel­ten. Trotz­dem hat­te ich lan­ge nicht mehr so viel Spaß mit einer Cover­band wie mit den Wackids. Die Fran­zo­sen mit den Sta­gena­men Speed­fin­ger, Bon­gostar und Blow­mas­ter spie­len Songs mit diver­sen Kin­der- und Schul­in­stru­men­ten und rocken dabei trotz oder viel­leicht gera­de wegen die­ser oft ble­cher­nen Uten­si­li­en ordent­lich ab. Zu fin­den sind die Jungs natür­lich auf You­tube und nach dem Klick gibt es noch ein paar wei­te­re Hör­ein­drü­cke.

Es ist ja immer wie­der erstaun­lich, was sich aus der alles ande­re als sel­te­nen 2-Mann-Kom­bi aus Gitar­re und Schlag­zeug noch so span­nen­des raus­ho­len lässt. Ursus Fac­to­ry fal­len in die­se Kate­go­rie und haben sich schnell einen ganz eige­nen Stil erspielt, der sich schwer beschrei­ben lässt. Die skur­ri­len Vide­os der Jungs und die Tat­sa­che, dass man zu den Fin­nen so gut wie gar nichts im Netz fin­det, das nicht auf fin­nisch ist, machen die Sache auch nicht ein­fa­cher. Aber am Ende kommt es ja auch auf die Musik an und die lohnt sich. Gera­de 2017 ver­öf­fent­lich­ten sie ihr Debut-Album und ich bin mir sicher, dass sie zumin­dest in Song­form Ein­zug in mei­ne Bes­ten­lis­te des Jah­res gefun­den hät­ten. Aber wie so oft ent­deckt man vie­le Per­len ja erst spä­ter…
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