vorgestellt: The Budos Band

Ich schaf­fe in letz­ter Zeit ja nicht all zu viel neben Arbei­ten, Kind hüten, all­täg­li­chem Haus­halt und mal ein paar Comics zum Schla­fen gehen. Glück­li­cher­wei­se blei­be ich musik­mä­ßig den­noch eini­ger­ma­ßen auf dem Lau­fen­den, obwohl mei­ne zwei größ­ten Musik­hör­zei­ten (Weg zur Arbeit und Arbeit selbst) dank Umzug und neu­en Regeln bezüg­lich der Han­dy­nut­zung am Arbeits­platz weg­ge­fal­len sind. Von daher wun­dert mich weni­ger, dass ich mit dem neu­en Album der Budos Band kon­fron­tiert wur­de son­dern viel mehr, dass die neun­köp­fi­ge Instru­men­tal-Band mit einem ihrer drei vori­gen Wer­ken nicht schon mal irgend­wann den Weg in mein Ohr gefun­den hat. Eine Mischung aus Afro-Beat, Psy­che­de­lic Rock, Funk und Jazz ent­spricht doch genau mei­nem Beu­te­sche­ma. Bes­ser spät als nie, den­ke ich mir, und hal­te die Band direkt mal im Blog fest, damit auch ihr was davon habt!

Yes! Das ist mal ein genia­ler Ein­stieg in den Fei­er­abend. Gleich als ers­ter Arti­kel im Feed­re­ader plopp­te bei mir René von Nerd­core mit dem Album­stream zum am hei­ßes­ten erwar­te­ten Album des Jah­res auf. Die wie­der­ver­ein­ten DFA1979 machen gleich mit dem ers­ten Track klar, dass alle Nach­ah­mer ein­pa­cken kön­nen und sie noch genau so ins Trom­mel­fell dre­schen kön­nen wie auf ihrem Debut vor zehn Jah­ren. Sehr geni­al und defi­ni­tiv ein Grund, war­um Sound­cloud ein­ge­bet­te­te Play­lis­ten auf End­los­schlei­fe lau­fen las­sen soll­te! Apro­pos ein­ge­bet­tet: Lei­der funzt das bei mir dum­mer­wei­se noch nicht, even­tu­ell hat René da bis­her auch nen Exklu­siv-Link oder so. Auf der Sound­cloud-Sei­te der Band taucht der Stream auch noch nicht auf. Ich hab ihn schon mal ein­ge­bet­tet, in der Hoff­nung, dass er bald auch für alle funzt. Solan­ge hört ihr euch die Schei­be halt ein­fach bei Nerd­core an!

Edit: Nach­dem ich den Stream nun auf ver­schie­de­nen Sei­ten lauf­fä­hig gese­hen hab, er dann zwi­schen­durch nicht mehr ging und dann doch wie­der, hab ich’s bei mir nun auch zum Lau­fen bekom­men. Irgend­wie muss mein Word­Press-Code da wohl noch feh­ler­haft sein. Mit direk­tem Ein­bin­den des IFrames geht’s nun aber!

Re-Edit Mai 2018: Ich habe den ein­ge­bet­te­ten Play­er erst mal wie­der durch einen schnö­den Link ersetzt, da dank der DSGVO ein­ge­bet­te­te IFrames nicht mehr so die bes­te Idee sind, wenn man eini­ger­ma­ßen abnahm­si­cher sein will.

Sound­cloud
Pri­mus – Pure Ima­gi­na­ti­on (Lyric Video)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Ich traue grad weder Augen noch Ohren und doch bin ich grad hell­auf begeis­tert vom dem, was ich da sehe und höre! Dass Les Clay­po­ol und Lar­ry Lalon­de sich nach dem kur­zen Zwi­schen­spiel mit Jay Lane nun doch wie­der mit Lang­zeit­drum­mer Tim Alex­an­der zusam­men­ge­tan haben, wuss­te ich ja, aber dass sie ein Album basie­rend auf »Wil­ly Won­ka & The Cho­co­la­te Fac­to­ry« ein­ge­spielt haben und im Okto­ber auf die Welt los­las­sen wol­len, war mir dann doch neu. »Pure Ima­gi­na­ti­on« macht schon mal klar, wo die Rei­se in »Pri­mus & the Cho­co­la­te Fac­to­ry with the Fun­gi Ensem­ble« hin­ge­hen wird: In die Welt der psy­che­de­li­schen Scho­ko­la­den­mi­schun­gen.

Das Album soll eine Rein­ter­pre­ta­ti­on des Sound­tracks der Ver­fil­mung von 1971 sein. Über­haupt ist Clay­po­ol nicht unbe­dingt ein Fan der Tim-Bur­ton-Ver­si­on: »We need to make sure that kids in the future watch the ori­gi­nal Wil­ly Won­ka and not the hor­ren­dous, hor­ri­ble remake that came along and left the tas­te of feces in our mouths. The­re are a lot of very talen­ted peop­le on the pla­net. And Tim Bur­ton and John­ny Depp are two of tho­se very talen­ted peop­le. But like all human beings, every now and then, we crap in our pants.«. Die Band hat pas­send dazu sogar exklu­si­ve Pri­mus-Scho­ko­rie­gel namens »Mr. Krink­le«, »Pro­fes­sor Nut­but­ter« und »Bas­tard Bar« raus­ge­hau­en und reagiert damit scherz­haft auf den Zusam­men­bruch der Plat­ten­in­dus­trie und baut sich ein zwei­tes Ein­kom­men auf. Mir soll’s recht sein, scha­de nur, dass die Din­ger nur teu­er als Import zu haben sind.

alt-J – Every Other Freck­le (Offi­ci­al Video – Girl)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Wie ihr mei­nen mal wie­der extrem sel­te­nen Posts ent­neh­men könnt, habe ich eigent­lich der­zeit nicht wirk­lich viel Zeit, aber an sich auch nicht sooo viel Moti­va­ti­on, auf­wen­di­ge Din­ge zu blog­gen. Das kommt garan­tiert wie­der, jetzt wo ich mal eben von Kiel nach Eutin gezo­gen bin, dadurch gut ne Stun­de Arbeits­weg spa­re und auch sonst an sich so lang­sam aber sicher mal wie­der mehr am PC sit­zen wer­de. Abver erst mal ist noch ein wenig län­ger Ruhe hier. Für den neu­es­ten Song mei­ner Lieb­lin­ge von Alt-J namens »Every Other Freck­le« muss ich aber zwin­gend eine Aus­nah­me machen, denn der Song ist abso­lut toll. Viel­leicht sogar ihr bes­ter bis­her – da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Tol­ler als die ganz guten, aber noch nicht außer­ge­wöhn­li­chen ers­ten zwei Vor­bo­ten des kom­men­den Albums ist der Song aber auf alle Fäl­le!

vorgestellt: Hollow & Akimbo

Und schon wie­der so eine Band, die mich stau­nen lässt, dass sie noch nicht viel bekann­ter ist. Das US-Duo Hol­low & Akim­bo baut der­art mit­rei­ßen­de, aber den­noch expe­ri­men­tel­le Pop­songs, dass es eine wah­re Freu­de ist. Man fühlt sich ein wenig an Meno­me­na erin­nert, die Jungs gehen aber ihren ganz eige­nen Weg zwi­schen Pop, Elek­tro­nik und Rock, dem man unbe­dingt fol­gen soll­te. Ich behaup­te mal, dass die Band wirk­lich kurz vor ihrem gro­ßen Durch­bruch steht.

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