Es kommt ja schon vor, dass ich bei rela­tiv unbe­kann­ten Bands lan­ge nach einem brauch­ba­ren Foto bud­deln muss. Aber dass ich wirk­lich gar nichts brauch­ba­res für einen Bei­trag fin­de, ist mir auch noch nicht pas­siert. Das las­sen wir aber defi­ni­tiv nicht als Grund gel­ten, nichts über die fünf Jungs aus Leeds zu schrei­ben, denn ihre Musik ist tol­les Fut­ter für’s Kopf­ki­no. Wüss­te man nicht, dass die Sorce­rers von der reg­ne­ri­schen Insel stam­men, könn­te man sie auch ori­gi­nal aus Äthio­pi­en ver­mu­ten, denn ihr Sound ist ast­rei­ner Ethio-Jazz unter­legt mit einem wun­der­ba­ren Hor­ror­film-Vibe. Sogar Gen­re-Legen­de Mula­tu Astat­ke spricht der Band sei­ne Emp­feh­lung aus. Das will schon was hei­ßen!

vorgestellt: Zun Zun Egui

Nimmt man einen Song der in Lon­don behei­ma­te­ten Zun Zun Egui aus­ein­an­der, so kommt man kaum aus dem Auf­zäh­len von Ein­flüs­sen her­aus. Das ver­wun­dert nicht, stam­men doch die Band­grün­der Kushal Gaya (Gitar­re und Gesang) und Yoshi­no Shi­giha­ra (Key­board) aus Mau­re­ta­ni­en bzw. Japan. Vor allem die dem Afro­beat ent­lie­hen­de Ener­gie und Rhyth­mik ver­leiht dem Pro­gres­si­ve Rock der mitt­ler­wei­le fünf Musi­ker einen ganz eige­nen Sound, dem man sich kaum ent­zie­hen kann. Ihr zwei­tes Album »Shackle’s Gift« ist gera­de Ende Janu­ar erschie­nen und es wür­de mich sehr wun­dern, wenn es nicht am Ende des Jah­res in mei­nen Top 10 wie­der auf­tau­chen wird. Ein paar Songs fin­det ihr wie immer nach dem Klick!

vorgestellt: The Budos Band

Ich schaf­fe in letz­ter Zeit ja nicht all zu viel neben Arbei­ten, Kind hüten, all­täg­li­chem Haus­halt und mal ein paar Comics zum Schla­fen gehen. Glück­li­cher­wei­se blei­be ich musik­mä­ßig den­noch eini­ger­ma­ßen auf dem Lau­fen­den, obwohl mei­ne zwei größ­ten Musik­hör­zei­ten (Weg zur Arbeit und Arbeit selbst) dank Umzug und neu­en Regeln bezüg­lich der Han­dy­nut­zung am Arbeits­platz weg­ge­fal­len sind. Von daher wun­dert mich weni­ger, dass ich mit dem neu­en Album der Budos Band kon­fron­tiert wur­de son­dern viel mehr, dass die neun­köp­fi­ge Instru­men­tal-Band mit einem ihrer drei vori­gen Wer­ken nicht schon mal irgend­wann den Weg in mein Ohr gefun­den hat. Eine Mischung aus Afro-Beat, Psy­che­de­lic Rock, Funk und Jazz ent­spricht doch genau mei­nem Beu­te­sche­ma. Bes­ser spät als nie, den­ke ich mir, und hal­te die Band direkt mal im Blog fest, damit auch ihr was davon habt!