The Cine­ma­tic Orches­tra – ›To Belie­ve feat. Moses Sum­ney‹

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Ah, sie sind end­lich zurück! Neun Jah­re sind seit dem letz­ten rich­ti­gen Album ver­gan­gen und auch wenn die Jungs nicht völ­lig untä­tig waren, ist die Freu­de rie­sig, dass sie für 2017 ein neu­es Album in Pet­to haben! »To Belie­ve« fea­turing Moses Sum­ney ist der ers­te Vor­ge­schmack und kann schon mal sehr gefal­len. Ganz behut­sam baut sich aus der ent­spann­ten Gitar­re eine Span­nung auf, die erst im letz­ten Drit­tel mit anschwel­len­den Strings zum Höhe­punkt kommt, um dann wie­der abzu­klin­gen. Nicht so gän­se­h­aut­las­tig wie »To Build a Home« damals, aber echt schön.

vorgestellt: Julia Holter

Es ist ja jedes Jahr das glei­che. Kaum hat man sei­ne Bes­ten­lis­ten raus­ge­hau­en, ent­deckt man doch direkt noch Alben von Künst­lern, die man vor­her ein­fach nicht auf dem Plan hat­te. Aber bes­ser zu spät für irgend eine Moment­auf­nah­me einer Bes­ten­lis­te, als nie ent­deckt. Das gilt ins­be­son­de­re für die Musik von Julia Hol­ter, denn die ist ein­zig­ar­tig und zeit­los zugleich. Irgend­wo zwi­schen Ambi­ent, Sin­ger-Song­wri­ter, Jazz und moder­ner Klas­sik schwebt ihr Stil umher und will von Song zu Song neu ent­deckt wer­den. Nach dem Klick gibt’s wie gewohnt ein paar Ein­drü­cke!

vorgestellt: Darkstar

Ich muss ja wie­der mal einen Hype ver­passt haben, denn so einen schei­nen Dark­star mit ihrem Debut-Album vor ein paar Jah­ren erlebt zu haben. Vor­ges­tern ist nun »News From Nowhe­re« das Fol­ge-Album der drei Elek­tro­nik-Frick­ler erschie­nen und hat die Band auch mir end­lich näher gebracht. Ihrem von mir mal schnell als Indie-Ambi­ent mit Math-Rock und Dub­step-Anlei­hen beti­tel­ten Stil muss man zwar ein paar Hör­durch­gän­ge spen­die­ren, bevor es wirk­lich Klick macht, es lohnt sich aber abso­lut!