vorgestellt: Pinc Louds
Ich habe lei­der nur sel­ten Zeit und Muße zu Blog­gen. Klei­nig­kei­ten las­sen sich eben so ein­fach auch auf Face­book tei­len. Manch­mal ent­de­cke ich aber auch Musik, die mir sofort sagt, das bloggst du jetzt! Und genau das Gefühl hat Pinc Louds end­lich mal wie­der aus­ge­löst. Ange­fan­gen als Stra­ßen­mu­sik-Pro­jekt spielt die als ima­gi­när bezeich­ne­te Band um Clau­di Love mitt­ler­wei­le so ziem­lich über­all, wo man Musik machen kann. Mit ihrem Mix aus dada­es­kem Humor, Anti-Folk, Doo-Wop und Punk zie­hen sie schnell die Auf­merk­sam­keit auf sich, klin­gen abso­lut unge­wohnt, aber doch unglaub­lich ohr­wur­mig. Wie immer gibt’s den Beweis dazu nach dem Klick!
8 essentielle Spotify-Playlisten von Musikern und Labels

Spricht man Musi­ker auf Spo­ti­fy und ande­re Strea­ming-Diens­te an, ern­tet man oft Ach­sel­zu­cken oder Ableh­nung wegen der teils mikro­sko­pisch klei­nen Ent­loh­nung, die gera­de bei klei­nen Bands so beim Strea­ming her­um kommt. Es gibt aber auch die­je­ni­gen, wel­che sich die Strea­ming­welt zu Nut­ze machen, viel­leicht sogar selbst akti­ve Nut­zer sind und mit ihren Fans eige­ne Play­lis­ten tei­len. Neben den übli­chen »Best of XY«-Listen oder unin­spi­riert zusam­men­ge­schmis­se­nen Mixen als Fan­ser­vice gibt es aber auch wirk­lich groß­ar­ti­ge Zusam­men­stel­lun­gen, die zum Einen die Ein­flüs­se der Bands auf­blit­zen las­sen und deren eige­ne Favo­ri­ten beleuch­ten. Acht sol­che tol­len Play­lis­ten habe ich euch mal zusam­men­ge­sucht!

vorgestellt: Jherek Bischoff

Jherek Bisch­off war die Musik qua­si schon in die Wie­ge gelegt. Sein Vater stu­dier­te schon mit John Cage zusam­men Musik und spiel­te in den 70ern in Avant­gar­de-Bands. Nach­dem Jherek sei­ne Kind­heit mit sei­nen Eltern auf einem Segel­boot ver­brach­te, begann er ver­schie­dens­te Instru­men­te zu spie­len und kom­po­nier­te Orches­ter­mu­sik. 2012 erlang­te er grö­ße­re Bekannt­schaft mit sei­nem Solo-Album »Com­po­sed«, auf dem ihn ver­schie­de­ne Künst­ler beglei­te­ten und so eine ver­schro­be­ne Mischung aus Avant­gar­de-Klas­sik und Kam­mer-Pop ent­wi­ckel­ten. Mit »Cis­tern«, das die­sen Som­mer erschien, lässt er den Pop erst mal hin­ter sich, wirkt dadurch aber ungleich ein­drucks­vol­ler. Hört nach dem Klick ein­fach selbst!

Wei­ter geht es in der Bes­ten­lis­ten-Serie, dies­mal mit dem für mich immer schwers­ten The­ma: Die bes­ten Songs des Jah­res. Ich tue mich immer sehr schwer, die Songs aus­zu­sie­ben und die ver­blie­be­nen zehn dann auch noch in eine ordent­li­che Rei­hen­fol­ge zu bekom­men. Aber für die Top Of The Blogs ist das nun mal nötig. Legen wir also los.

10. Ramona Falls – Divide By Zero

Ramo­na Falls – Divi­de by Zero

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Ramo­na Falls sind so eine Band, die es schafft, Pathos und Pop so zu ver­pa­cken, dass er selbst Pop-Abge­neig­ten wie mir sehr gut schmeckt. Mög­lich macht es die tol­le Instru­men­tie­rung und Expe­ri­men­tier­freu­de, die auch durch »Divi­de By Zero« zieht.

Nach­dem der Neu­jahrs­ka­ter hof­fent­lich so lang­sam über­stan­den ist und man sich mit einem Jahr mit einer 13 am Ende ange­freun­det hat, will ich euch auch gleich mit dem zwei­ten Teil mei­ner Album-Bes­ten­lis­te beglü­cken. Nach­dem in Part 1 die Plät­ze 30 – 21 im Ram­pen­licht stan­den, sind nun die Rän­ge 20 – 11 an der Rei­he.

Top 30 Alben 2012 Part 2 (20 – 11)

20. Silversun Pickups – Neck Of The Woods

Das drit­te Album der Shoega­zer wur­de von mir heiß erwar­tet und sorg­te dank hoher Erwar­tun­gen zu Beginn erst mal für etwas Ent­täu­schung. Die tol­len Strei­cher-Arran­ge­ments, die mir am Vor­gän­ger so toll gefie­len, waren ver­schwun­den und wichen über­ra­schend viel Elek­tro­nik. Glück­li­cher­wei­se wich die Ent­täu­schung mit jedem Hör­durch­gang und Begeis­te­rung mach­te sich breit. »Neck Of The Woods« kommt viel­leicht nicht ganz an die bei­den Vor­gän­ger her­an, ist aber den­noch ein wirk­lich tol­les Album.

Spo­ti­fy
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