vorgestellt: Five Alarm Funk
Star­ten wir mal den nächs­ten Ver­such, dem Blog wie­der etwas mehr Leben ein­zu­hau­chen. Immer­hin hab ich an sich die letz­ten Mona­te ton­nen­wei­se gute Musik gesam­melt, die ich euch mal näher brin­gen müss­te. Den Anfang machen aber heu­te mal der Ach­ter aus Van­cou­ver namens Five Alarm Funk, denn wenn eine Band jeman­dem Ener­gie ein­hau­chen kann, dann die­se. Mit einem ganz eige­nen Mix aus viel Funk und etwas Punk, Gyp­sy und etwas Metal sor­gen sie für dau­er­be­weg­te Glied­ma­ßen und gute Lau­ne. Fünf Stu­dio- und ein Live-Album haben die Jungs bis­her auf dem Buckel, fris­ten aber lei­der immer noch zu sehr ein Schat­ten­da­sein. Das soll­te man drin­gend mal ändern!

Ich hat­te ja an sich schon lang vor, einen Origins-Bei­trag zum Fun­ky Drum­mer zu machen, nach­dem ich vor Ewig­kei­ten auf dem free­Q­net schon mal den Amen Break zum The­ma hat­te. Nun gibt es aber sogar einen trau­ri­gen aktu­el­len Anlass dazu. Am Sams­tag ver­starb lei­der Cly­de Stubble­field, sei­nes Zei­chens Drum­mer von James Brown wäh­rend der legen­dä­rem Auf­nah­me zum Fun­ky Drum­mer und eine Wei­le zuvor schon Cold Sweat, das ein fast eben­so bekann­tes Sam­ple her­vor­brach­te. Er wur­de 73 Jah­re alt. Drum habe ich nach dem Klick wie­der ein paar Infos und Songs zusam­men­ge­tra­gen, in denen der bekann­te Loop Ver­wen­dung fin­det.

James Brown – Fun­ky Drum­mer (Full Ver­si­on, 1970) – HQ

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.
8 essentielle Spotify-Playlisten von Musikern und Labels

Spricht man Musi­ker auf Spo­ti­fy und ande­re Strea­ming-Diens­te an, ern­tet man oft Ach­sel­zu­cken oder Ableh­nung wegen der teils mikro­sko­pisch klei­nen Ent­loh­nung, die gera­de bei klei­nen Bands so beim Strea­ming her­um kommt. Es gibt aber auch die­je­ni­gen, wel­che sich die Strea­ming­welt zu Nut­ze machen, viel­leicht sogar selbst akti­ve Nut­zer sind und mit ihren Fans eige­ne Play­lis­ten tei­len. Neben den übli­chen »Best of XY«-Listen oder unin­spi­riert zusam­men­ge­schmis­se­nen Mixen als Fan­ser­vice gibt es aber auch wirk­lich groß­ar­ti­ge Zusam­men­stel­lun­gen, die zum Einen die Ein­flüs­se der Bands auf­blit­zen las­sen und deren eige­ne Favo­ri­ten beleuch­ten. Acht sol­che tol­len Play­lis­ten habe ich euch mal zusam­men­ge­sucht!

vorgestellt: Calibro 35

Wenn man es nicht bes­ser wüss­te, wür­de man die Musik der Ita­lie­ner für wie­der­ent­deck­te alte B-Movie-Sound­tracks hal­ten, die teils zu Spa­ghet­ti-Wes­tern, teils Blax­ploi­ta­ti­on oder gene­rell alten ita­lie­ni­schen Action­strei­fen ent­stan­den sein müs­sen. Dass die­se dann auch schon im Hip Hop u.a. von Dr. Dre, Jay Z und ande­ren ges­am­plet wur­den, ist nur ein wei­te­res Indiz dafür. Schaut man aber genau­er hin, ent­puppt sich Cali­bro 35 als erst 2007 in Milan gegrün­de­te Band, die anfangs wirk­lich haupt­säch­lich alte obsku­re Sound­tracks cover­te, seit­dem aber zu Musik für ima­gi­nä­re und rea­le moder­ne Fil­me über­ge­gan­gen ist. Ihr Sound ist dabei natür­lich unglaub­lich retro, aber auch sehr viel­sei­tig und vor allem mit­rei­ßend. Macht euch nach dem Klick selbst ein Bild!

vorgestellt: Zun Zun Egui

Nimmt man einen Song der in Lon­don behei­ma­te­ten Zun Zun Egui aus­ein­an­der, so kommt man kaum aus dem Auf­zäh­len von Ein­flüs­sen her­aus. Das ver­wun­dert nicht, stam­men doch die Band­grün­der Kushal Gaya (Gitar­re und Gesang) und Yoshi­no Shi­giha­ra (Key­board) aus Mau­re­ta­ni­en bzw. Japan. Vor allem die dem Afro­beat ent­lie­hen­de Ener­gie und Rhyth­mik ver­leiht dem Pro­gres­si­ve Rock der mitt­ler­wei­le fünf Musi­ker einen ganz eige­nen Sound, dem man sich kaum ent­zie­hen kann. Ihr zwei­tes Album »Shackle’s Gift« ist gera­de Ende Janu­ar erschie­nen und es wür­de mich sehr wun­dern, wenn es nicht am Ende des Jah­res in mei­nen Top 10 wie­der auf­tau­chen wird. Ein paar Songs fin­det ihr wie immer nach dem Klick!

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