vorgestellt: The One And Only PPL MVR

Was ein Glück, dass Bits und Bytes nicht wirk­lich Staub anset­zen kön­nen, erst recht wenn sie wie Word­Press selb­stän­dig auf dem neu­es­ten Stand blei­ben. Drum kann ich ein­fach mal nach einem hal­ben Jahr Funk­stil­le was neu­es blog­gen, als sei nichts gewe­sen. Klar ist was gewe­sen, u.a. gene­rel­le Unlust und Zeit­man­gel und seit Novem­ber natür­lich auch noch Fall­out 4. Ich hof­fe, ich bekom­me hier die nächs­te Zeit wie­der mal etwas mehr Leben in die Bude, denn trotz Blog-Absti­nenz habe ich in den Mona­ten ton­nen­wei­se tol­le Musik und auch ande­re Din­ge ent­deckt, die ich wirk­lich mit euch tei­len muss. Fan­gen wir ein­fach mal mit The One And Only PPL MVR an!

Abge­se­hen von der Tat­sa­che, dass die drei Jungs aus L.A. in Yeti-Kos­tü­men ihr Unwe­sen trei­ben, tol­len 70s infi­zier­ten Hard Rock mit Voco­der und aller­lei Unsinn spie­len und auch auf Inter­views nichts als Grun­zen und Knur­ren aus ihren raus­zu­be­kom­men ist, weiß man nicht wirk­lich viel über die Band. Es gibt Gerüch­te, dass sich ein Teil der Band Brand New hin­ter den Mas­ken ver­steckt, aber offi­zi­el­le State­ments gibt es nicht. Da macht es auch nicht leich­ter, dass die Jungs noch so unbe­kannt sind, obwohl sie immer­hin schon Gigs mit Ten­acious D und sogar im Play­boy Man­si­on absol­viert haben. Zumin­dest am Bekannt­heits­grad lässt sich aber sicher arbei­ten. Drum gibt es nach dem Klick ein paar Songs und durch­ge­knall­te Vide­os!

Nach­dem der Neu­jahrs­ka­ter hof­fent­lich so lang­sam über­stan­den ist und man sich mit einem Jahr mit einer 13 am Ende ange­freun­det hat, will ich euch auch gleich mit dem zwei­ten Teil mei­ner Album-Bes­ten­lis­te beglü­cken. Nach­dem in Part 1 die Plät­ze 30 – 21 im Ram­pen­licht stan­den, sind nun die Rän­ge 20 – 11 an der Rei­he.

Top 30 Alben 2012 Part 2 (20 – 11)

20. Silversun Pickups – Neck Of The Woods

Das drit­te Album der Shoega­zer wur­de von mir heiß erwar­tet und sorg­te dank hoher Erwar­tun­gen zu Beginn erst mal für etwas Ent­täu­schung. Die tol­len Strei­cher-Arran­ge­ments, die mir am Vor­gän­ger so toll gefie­len, waren ver­schwun­den und wichen über­ra­schend viel Elek­tro­nik. Glück­li­cher­wei­se wich die Ent­täu­schung mit jedem Hör­durch­gang und Begeis­te­rung mach­te sich breit. »Neck Of The Woods« kommt viel­leicht nicht ganz an die bei­den Vor­gän­ger her­an, ist aber den­noch ein wirk­lich tol­les Album.

Spo­ti­fy

2012 sind nicht nur vie­le tol­le Alben erschie­nen, ein Groß­teil dar­un­ter stammt auch von Bands, die nicht schon vie­le Jah­re auf dem Show­biz-Buckel haben. Debut-Alben sind längst nicht mehr die Ama­teur-Wer­ke, die sie frü­her waren. So sind auch die­ses Jahr eini­ge star­ke New­co­mer auf dem Bild­flä­che auf­ge­taucht und schi­cken sich an, lan­ge nicht zu ver­schwin­den.

10. Turbowolf

Tur­bo­wolf – Bag O‹ Bones (offi­ci­al video)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Hard Rock hat heut­zu­ta­ge den Bei­geschmack der Opa-Rocker-Musik, die hart sein will, aber eigent­lich dem Schla­ger näher ist, als man zuge­ben will. Die Bri­ten von Tur­bo­wolf ver­lei­hen dem Gen­re aber eine der­ar­tig rohe, ursprüng­li­che aber den­noch fri­sche Ener­gie, dass man sich ein Revi­val her­bei­sehnt.

Spo­ti­fy