Tip­per – Lat­ti­ce

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David Tip­per schafft es auch mit jedem Release, wie­der neu zu über­ra­schen, bleibt aber den­noch wie­der­erkenn­bar. Auf der neu­en EP »Lat­ti­ce« prä­sen­tiert er sei­ne Ver­si­on des ja selbst schon kaum beschreib­ba­ren Stils von Amon Tobin. Die gan­ze, ges­tern erschie­ne­ne EP fin­det ihr übri­gens auf Band­camp. Bei Spo­ti­fy ist sie aktu­ell noch nicht zu fin­den.

vorgestellt: La Jungle

Es ist ja immer wie­der erstaun­lich, was für krea­ti­ve Bands aus dem klei­nen Bel­gi­en zu uns rüber schwap­pen. Das Duo La Jung­le macht da kei­ne Aus­nah­me und lässt rei­hen­wei­se Mün­der offen ste­hen, wenn sie live aus Drums und mit aller­lei Effek­ten aus­ge­stat­te­ter Gitar­re einen Sound her­aus holen, der sei­nes Glei­chen sucht. Die Musik in Gen­res zu fas­sen fällt nicht gera­de leicht. Ich set­ze mich mal ins Fett­näpf­chen und nen­ne Math Rock, Tech­no und IDM als Eck­punk­te. Wie immer ist es aber eh am bes­ten, ihr hört euch die Jungs an – und das geht nach dem Klick!

vorgestellt: El Tigr3
Oft kann man anhand der Anzahl der monat­li­chen Hörer bei Spo­ti­fy schon erah­nen, wie leicht es sein wird, Infos und Bild­ma­te­ri­al zu einer Band zu fin­den, die man gera­de vor­stel­len will. Hörer im drei­stel­li­gen Bereich deu­ten auf mage­re Infos hin, im fünf­stel­li­gen Bereich ist aber an sich ziem­lich sicher, eini­ges über den Inter­pre­ten her­aus­zu­fin­den. El Tigr3 ist da die Aus­nah­me von der Regel. Bekannt gewor­den durch den Sound­track zum Game »Hot­line Mia­mi 2«, in dem sein Track »She Swal­lo­wed Bur­ning Coals« ver­wen­det wur­de, kann der (oder die?) Musi­ker aus Den­ver mitt­ler­wei­le eini­ge Fans zäh­len. Trotz vor­han­de­ner Face­book-, Band­camp-, Twit­ter- und sons­ti­ger Sei­ten gibt es aber weder Fotos noch Infos dazu, wer genau hin­ter dem Pseud­onym steckt. Aber was soll’s – den Spaß an der 8-Bit-IDM kann uns das nicht ver­mie­sen!
vorgestellt: Luo

Ohne jetzt genau nach­ge­schaut zu haben, ist mir ver­mut­lich noch nicht unter­ge­kom­men, euch zu einem Vor­ge­stellt-Bei­trag aus­schließ­lich Live-Vide­os zu prä­sen­tie­ren. Beson­ders macht das aber vor allem die Tat­sa­che, dass wir es hier mit IDM und Drum & Bass zu tun haben, die von dem Brigh­to­ner Josh Trin­na­man aka Luo in einen span­nen­den Live-Band-Kon­text gesetzt und mit Post-Rock und Jazz gewürzt wur­den. Zusam­men mit meist drei Band­mit­glie­dern, teil­wei­se unter­stützt von Blä­sern oder auch mal als Duo mit sei­nem begna­de­ten Drum­mer Sam Hug­hes baut der Mann cine­ma­ti­sche Klang­land­schaf­ten auf, die ihres Glei­chen suchen. Im Stu­dio­for­mat schon toll, live aber beson­ders beein­dru­ckend.

ZEAL & ARDOR – Devil is Fine (Offi­ci­al Video)

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Als Spo­ti­fy mir Mit­te Sep­tem­ber 2016 Zeal & Ardor vor­schlug, war ich hin und weg. Ich schrieb damals man­gels Blog­lust auf Face­book:

Für sol­che Ent­de­ckun­gen lie­be ich den »Mix der Woche« bei Spo­ti­fy ja: Zeal and Ardor spie­len ne ziem­lich durch­ge­knall­te, aber mit­rei­ßen­de Mischung aus Gos­pel, Black Metal und Elec­tro. Unbe­dingt mal rein­hö­ren!

Ganz frisch war das Album »Devil Is Fine« damals noch und die Hörer­zah­len auf Spo­ti­fy beweg­ten sich noch im drei­stel­li­gen Bereich. Ich bil­de mir zwar nicht ein, dass mei­ne paar Leser viel aus­ge­macht haben, aber anschei­nend hat der Gute den Weg in die rich­ti­gen Ohren gefun­den. Mitt­ler­wei­le wird er durch die gro­ßen Musik­ma­ga­zi­ne gereicht und hat mehr als 30.000 Hörer auf Spo­ti­fy. Dafür muss­ten wir Fans der ers­ten Stun­de lei­der etwas lei­den, denn das dort und auch auf Band­camp ver­füg­ba­re Debut-Album ver­schwand gegen Ende des Jah­res plötz­lich. Ver­mut­lich soll­te es nun mit gutem Plat­ten­ver­trag in der Tasche neu auf­ge­legt wer­den. Und jetzt ist es end­lich soweit. »Devil Is Fine« ist wie­der bei Spo­ti­fy zu hören und mei­ne Emp­feh­lung gilt heu­te wie damals: Unbe­dingt mal rein­hö­ren!

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