vorgestellt: Pinc Louds
Ich habe lei­der nur sel­ten Zeit und Muße zu Blog­gen. Klei­nig­kei­ten las­sen sich eben so ein­fach auch auf Face­book tei­len. Manch­mal ent­de­cke ich aber auch Musik, die mir sofort sagt, das bloggst du jetzt! Und genau das Gefühl hat Pinc Louds end­lich mal wie­der aus­ge­löst. Ange­fan­gen als Stra­ßen­mu­sik-Pro­jekt spielt die als ima­gi­när bezeich­ne­te Band um Clau­di Love mitt­ler­wei­le so ziem­lich über­all, wo man Musik machen kann. Mit ihrem Mix aus dada­es­kem Humor, Anti-Folk, Doo-Wop und Punk zie­hen sie schnell die Auf­merk­sam­keit auf sich, klin­gen abso­lut unge­wohnt, aber doch unglaub­lich ohr­wur­mig. Wie immer gibt’s den Beweis dazu nach dem Klick!
vorgestellt: Peter Kernel
Die Schweiz habe ich recht sel­ten auf dem Plan, wenn es um gute Musik geht. Es schwappt ein­fach zu sel­ten Musik aus dem klei­nen Nach­bar­land her­über. Ein Glück, dass ich bei Spo­ti­fy auf das in Tes­sin behei­ma­te­te kana­disch-schwei­ze­ri­sche Duo Peter Ker­nel gesto­ßen bin. Immer­hin lau­fen Bar­ba­ra Lehn­hoff und Aris Bas­set­ti auch in ihrer Hei­mat ziem­lich unter dem Radar, haben dabei aber die­ses Jahr bereits ihr vier­tes Album ver­öf­fent­licht. Ihre Musik erin­nert an Sonic Youth, schafft es dabei aber auf eine melan­cho­lisch-düs­te­re Art ver­spielt zu klin­gen. Mini­ma­lis­tisch und doch so viel zu ent­de­cken, dass man sich nicht an den Songs satt hören kann. Macht euch wie immer ein Bild nach dem Klick!
Es ist ja immer wie­der erstaun­lich, was sich aus der alles ande­re als sel­te­nen 2-Mann-Kom­bi aus Gitar­re und Schlag­zeug noch so span­nen­des raus­ho­len lässt. Ursus Fac­to­ry fal­len in die­se Kate­go­rie und haben sich schnell einen ganz eige­nen Stil erspielt, der sich schwer beschrei­ben lässt. Die skur­ri­len Vide­os der Jungs und die Tat­sa­che, dass man zu den Fin­nen so gut wie gar nichts im Netz fin­det, das nicht auf fin­nisch ist, machen die Sache auch nicht ein­fa­cher. Aber am Ende kommt es ja auch auf die Musik an und die lohnt sich. Gera­de 2017 ver­öf­fent­lich­ten sie ihr Debut-Album und ich bin mir sicher, dass sie zumin­dest in Song­form Ein­zug in mei­ne Bes­ten­lis­te des Jah­res gefun­den hät­ten. Aber wie so oft ent­deckt man vie­le Per­len ja erst spä­ter…
vorgestellt: Febueder

Mehr oder weni­ger expe­ri­men­tel­le Indie-Bands schwap­pen aus Groß Bri­tan­ni­en und den USA in den letz­ten Jah­ren ja so eini­ge zu uns rüber. Eini­ge wie Alt-J oder die Glass Ani­mals fei­ern gro­ße Erfol­ge, ande­re wie Hol­low & Akim­bo blei­ben unent­deck­te Klein­ode. Den aus dem bri­ti­schen Ascot stam­men­den Febue­der wird trotz des selt­sa­men Namens hof­fent­lich ers­te­res Schick­sal zu teil. Im Alter von 17–18 Jah­ren lie­ßen sie ihre ers­te Sin­gle »Alli­ga­tor« auf uns los und bewie­sen da schon einen wun­der­bar eige­nen Stil zwi­schen Math-Rock, Indie und Elec­tro­nic, der von Kier­an God­freys tol­lem Gesang per­fekt abge­run­det wird. Mitt­ler­wei­le vier Jah­re spä­ter ist zwar von einem Debut-Album lei­der immer noch kei­ne Spur, die bis­he­ri­gen EPs und Sin­gles der Band sind aber alle­samt groß­ar­tig und war­ten an sich nur noch auf den wirk­lich gro­ßen Durch­bruch!

BRNS – Pious Pla­ti­tu­des (Offi­ci­al Video Clip)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Da sehe ich doch durch Zufall, dass die Bel­gi­er ein neu­es Video am Start haben und muss fest­stel­len, dass ich bei den Jungs abso­lut nicht mehr auf dem Lau­fen­den bin. Nach ihrem 2014er Album »Pati­ne« hab ich die Band etwas aus den Augen ver­lo­ren. Sie waren aber alles ande­re als untä­tig und gera­de die letz­ten Wochen tat sich so eini­ges. Zu erst ein­mal wäre da »Pious Pla­ti­tu­des«, sei­nes Zei­chens ers­ter Teaser zum für den 06.10. ange­kün­dig­ten zwei­ten Album »Sugar High« und span­nen­de Wei­ter­ent­wick­lung der Band. Der Song ist nicht nur durch das ver­stö­ren­de Video ange­nehm cree­py und schön selt­sam. Dann wäre da noch die ges­tern als Über­ra­schung und Zwi­schen­mahl­zeit ver­öf­fent­lich­te, ziem­lich expe­ri­men­tel­le EP »Holi­days«, die ihrer­seits mit »Hurt« einen mit Video ver­se­he­nen tol­len Song spen­diert bekom­men hat. Die­sen fin­det ihr nach dem Klick. Vor­her sei aber auch noch kurz drauf hin­ge­wie­sen, dass die Band mitt­ler­wei­le mit Album, EP und allem drum und dran bei Spo­ti­fy ange­kom­men ist!

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