vorgestellt: Jherek Bischoff

Jherek Bisch­off war die Musik qua­si schon in die Wie­ge gelegt. Sein Vater stu­dier­te schon mit John Cage zusam­men Musik und spiel­te in den 70ern in Avant­gar­de-Bands. Nach­dem Jherek sei­ne Kind­heit mit sei­nen Eltern auf einem Segel­boot ver­brach­te, begann er ver­schie­dens­te Instru­men­te zu spie­len und kom­po­nier­te Orches­ter­mu­sik. 2012 erlang­te er grö­ße­re Bekannt­schaft mit sei­nem Solo-Album »Com­po­sed«, auf dem ihn ver­schie­de­ne Künst­ler beglei­te­ten und so eine ver­schro­be­ne Mischung aus Avant­gar­de-Klas­sik und Kam­mer-Pop ent­wi­ckel­ten. Mit »Cis­tern«, das die­sen Som­mer erschien, lässt er den Pop erst mal hin­ter sich, wirkt dadurch aber ungleich ein­drucks­vol­ler. Hört nach dem Klick ein­fach selbst!

vorgestellt: Brandt Brauer Frick

Manch­mal wun­dert man sich über sich selbst. Ich hät­te schwö­ren kön­nen, dass ich euch auf mei­nem alten Blog schon mal Brandt Brau­er Frick näher gebracht habe, aber weit gefehlt. Das muss drin­gend nach­ge­holt wer­den, denn eine so ein­zig­ar­ti­ge Band fin­det man nur sel­ten. Die drei namens­ge­ben­den Ber­li­ner haben sich zum Ziel gesetzt, die repe­ti­ti­ven Klang­struk­tu­ren des Tech­no mit moder­ner Klas­sik zu ver­bin­den und haben damit einen unglaub­lich genia­len Stil ent­wi­ckelt. Im März erscheint ihr neu­es Album »Mia­mi« und ich kann es kaum erwar­ten. Nach dem Klick hört ihr, war­um!