Kraft­werk: Ruck Zuck (LIVE in Soest, 1970)

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Wer im Aus­land nach einer bekann­ten deut­schen Band fragt, wird irgend­wo zwi­schen Tokio Hotel und Ramm­stein sicher auch Kraft­werk genannt bekom­men. Die deut­schen Elek­tro­nik-Pio­nie­re haben viel für die Ent­ste­hung unse­rer moder­nen elek­tro­ni­schen Musik­welt getan. Die wenigs­ten aber wis­sen, dass die Band ursprüng­lich ziem­lich unelek­tro­nisch daher kam und sich dem Kraut­rock und Avant­gar­de-Klän­gen ver­schrie­ben hat­ten. Erst nach drei Alben wech­sel­ten sie kom­plett zu ihrem elek­tro­ni­schen Sound und distan­zier­ten sich seit­dem von ihren Anfän­gen. Dem­entspre­chend ist keins der ers­ten drei Alben je auf CD erschie­nen oder ander­wei­tig neu auf­ge­legt wor­den. Sehr scha­de, denn gera­de die­se Pha­se der Band ist mir die liebs­te. Die her­aus­ge­such­te AUf­nah­me ist übri­gens ein Live-Auf­tritt von 1970, der zeigt, wie extrem anders die Band sich damals noch gab.

Guru Guru – Der Elek­tro­lurch @ Fin­ken­bach 2014

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»Aus­ge­bud­delt« stellt die ers­te lose Bei­trags­se­rie auf dem KNARZ­werk dar. Hier stel­le ich immer mal wie­der fast ver­ges­se­ne oder schon frü­her kaum bekann­te, aber tol­le Songs vor, die auch heu­te noch geni­al zu hören sind!

Guru Guru waren eine der trei­ben­den Kräf­te des Kraut­rock, der in den 70ern sei­ne größ­te Zeit fei­er­te und seit­her lei­der kaum noch Beach­tung fin­det. Guru Guru bestehen aber bis heu­te und fei­ern die­ses Jahr mitt­ler­wei­le ihr 45stes Jubi­lä­um. Den »Elek­tro­lurch« spie­len sie auch heu­te noch regel­mä­ßig, die bes­ten Ver­sio­nen stam­men aber aus den 70ern wie die­se Live-Fas­sung von 1978!

Edit: Die Live-Ver­si­on von 1978 ist lei­der nicht mehr bei You­tube zu fin­den. Aus Man­gel an ordent­li­chen älte­ren Auf­nah­men habe ich nun erst mal ein Video von 2014 genom­men.