vorgestellt: Moon Tooth
Man soll­te den­ken, dass man irgend­wann doch aus­rei­chend Erfah­rung dar­in gesam­melt hat Bands zu beschrei­ben, die sich hart­nä­ckig simp­len Beschrei­bun­gen ent­zie­hen. Es gibt aber immer wie­der eine Band, die einen erneut nach Aus­re­den suchen lässt, war­um man denn nun nichts defi­ni­ti­ves zu ihrem Stil sagen kann. Ver­su­chen wir es mal damit: Man stel­le sich vor, die Jungs von Dream Thea­ter trä­fen sich mit Queens Of The Stone Age, um mal ordent­lich eine durch­zu­rau­chen. Auf hal­ber Stre­cke bleibt dann nur noch Gitar­re, Bass, Schlag­zeug und ein sicht­lich auf­ge­la­de­ner Sän­ger übrig, die ihrer Krea­ti­vi­tät frei­en Lauf las­sen. Das wird den New Yor­kern von Moon Tooth zwar auch nur leid­lich gerecht, muss aber erst mal rei­chen, denn wie immer hilft doch nur, sich selbst ein akus­ti­sches Bild zu machen!
The Clay­po­ol Len­non Deli­ri­um – Sato­ri (Offi­ci­al Video)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Die­se Woche gab es gleich zwei Mal Grund zur Freu­de im Clay­po­ol­schen Musik­kos­mos. Am Diens­tag lie­ßen Pri­mus den ers­ten Appe­ti­zer zu ihrem mitt­ler­wei­le neun­ten Album »The Desa­tu­ra­ting Seven« frei. Das Album selbst lässt aber noch bis 29.09. auf sich war­ten. Am Frei­tag erschien dafür aber schon die Cover-EP »Lime And Lim­pid Green« von Les Clay­po­ol zusam­men mit Sean Len­non, die aus Cover-Ver­sio­nen vie­rer Songs von Pink Floyd, King Crim­son, The Who und der Flower Tra­vel­lin‹ Band besteht. Sato­ri von letzt­ge­nann­ten Japa­nern ist dabei mein abso­lu­ter Ohr­wurm und hat zudem noch ein gran­dio­ses Video spen­diert bekom­men. Fei­ne Sache!

vorgestellt: Gösta Berlings Saga
Eine Band, deren Musik sofort das Kopf­ki­no rat­tern und Sound­land­schaf­ten ent­ste­hen lässt, gleich­zei­tig aber kaum in Wor­te zu fas­sen ist, hat bei mir ja per se schon mal einen Stein im Brett. Die nach dem Roman von Sel­ma Lager­löf benann­te Band bestehend aus den Stock­hol­mern Alex­an­der Skepp (Drums), Einar Bal­durs­son (Gitar­re), David Lundberg (Fen­der Rho­des, Synth und Mel­lo­tron) und Gabri­el Her­mans­son (Bass) spielt den per­fek­ten Sound­track für einen Jim Jar­musch-Strei­fen, der stil­echt in Schwe­dens Fjör­den eine Sto­ry um dra­ma­ti­sche Mor­de und Fabel­we­sen spinnt. Dabei klin­gen die Jungs modern und ange­nehm retro zugleich. Aber macht euch unbe­dingt selbst ein Bild!
vorgestellt: Gone Is Gone

Es ist mal wie­der Zeit, die Super­group-Schub­la­de auf­zu­ma­chen. Mastodon-Sän­ger und Bas­sist Troy San­ders hat sich ver­gan­ge­nes Jahr mit Namens­vet­ter und QOT­SA-Gitar­rist Troy Van Lee­uwen, Tony Hajjar, sei­nes Zei­chens Drum­mer von At the Dri­ve-In und Mul­ti­in­stru­men­ta­list Mike Zarin zusam­men­ge­tan und nach einer noch eher unin­spi­rier­ten EP die­sen Monat ein Debut-Album vor­ge­legt, das es in sich hat. Wer die Bands der ein­zel­nen Mit­glie­der kennt, kann sich ein unge­fäh­res Bild des Sounds von Gone Is Gone machen, aber nicht zuletzt das gran­dio­se Por­tishead-Cover »Roads« macht klar, dass wir hier mehr als die Sum­me der Ein­zel­tei­le ser­viert bekom­men. Ihr Sound braucht ein wenig, um rich­tig zu wir­ken, haut dann aber rein und lässt einen nicht mehr los. Über­zeugt euch nach dem Klick!

vorgestellt: Zun Zun Egui

Nimmt man einen Song der in Lon­don behei­ma­te­ten Zun Zun Egui aus­ein­an­der, so kommt man kaum aus dem Auf­zäh­len von Ein­flüs­sen her­aus. Das ver­wun­dert nicht, stam­men doch die Band­grün­der Kushal Gaya (Gitar­re und Gesang) und Yoshi­no Shi­giha­ra (Key­board) aus Mau­re­ta­ni­en bzw. Japan. Vor allem die dem Afro­beat ent­lie­hen­de Ener­gie und Rhyth­mik ver­leiht dem Pro­gres­si­ve Rock der mitt­ler­wei­le fünf Musi­ker einen ganz eige­nen Sound, dem man sich kaum ent­zie­hen kann. Ihr zwei­tes Album »Shackle’s Gift« ist gera­de Ende Janu­ar erschie­nen und es wür­de mich sehr wun­dern, wenn es nicht am Ende des Jah­res in mei­nen Top 10 wie­der auf­tau­chen wird. Ein paar Songs fin­det ihr wie immer nach dem Klick!

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