vorgestellt: Partials
Die DSGVO macht es einem Musik­blog­ger ja nicht leicht. Konn­te ich vor­her ein­fach mal Songs von Band­camp oder Spo­ti­fy ein­bet­ten, las­se ich das jetzt lie­ber. Das soll mich aber nicht davon abhal­ten, euch auch eine Band vor­zu­stel­len, die es bis­her bis auf 1–2 schlech­te Han­dy­auf­nah­men noch gar nicht auf You­tube gibt. Par­ti­als sind so eine Band, die ich euch unbe­dingt näher brin­gen muss. Die sechs­köp­fi­ge Grup­pe aus Geor­gia hat sich dem psy­che­de­li­schen Elec­tro-Pop ver­schrie­ben und haben schon so eini­ge ver­schro­be­ne Ohr­wür­mer im Reper­toire. Im April erschien ihre Debut EP »Glos­so­la­lia« und kann über die Links zu Spo­ti­fy und Band­camp zu Gemü­te geführt wer­den. Hört drin­gend mal rein. Bei nied­ri­gen drei­stel­li­gen Hörer­zah­len auf Spo­ti­fy hat die Band unbe­dingt noch ein paar mehr Hörer ver­dient. Stellt euch aber auf min­des­tens ein wip­pen­des Bein ein!
The Clay­po­ol Len­non Deli­ri­um – Sato­ri (Offi­ci­al Video)

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Die­se Woche gab es gleich zwei Mal Grund zur Freu­de im Clay­po­ol­schen Musik­kos­mos. Am Diens­tag lie­ßen Pri­mus den ers­ten Appe­ti­zer zu ihrem mitt­ler­wei­le neun­ten Album »The Desa­tu­ra­ting Seven« frei. Das Album selbst lässt aber noch bis 29.09. auf sich war­ten. Am Frei­tag erschien dafür aber schon die Cover-EP »Lime And Lim­pid Green« von Les Clay­po­ol zusam­men mit Sean Len­non, die aus Cover-Ver­sio­nen vie­rer Songs von Pink Floyd, King Crim­son, The Who und der Flower Tra­vel­lin‹ Band besteht. Sato­ri von letzt­ge­nann­ten Japa­nern ist dabei mein abso­lu­ter Ohr­wurm und hat zudem noch ein gran­dio­ses Video spen­diert bekom­men. Fei­ne Sache!

Gon­jas­u­fi – Your Maker (Dad­dy G Remix)

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Schon als ich Gon­jas­u­fi damals das ers­te Mal hör­te, stell­te ich mir vor, wie wohl eine Zusam­men­ar­beit von ihm mit Mas­si­ve Attack klin­gen wür­de. Nun hat sich Dad­dy G dem Song »Your Maker« von Gonjasufi’s letzt­jäh­ri­gem Album »Cal­lus« ange­nom­men und die per­fek­te Sym­bio­se aus bei­den Wel­ten geschaf­fen. Span­nen­der­wei­se ist heu­te auch direkt »Man­de­la Effect« als Samm­lung von Remi­xen, Covern und neu­en Songs ange­kün­digt und ver­öf­fent­licht wor­den. Fast jeder Song ist eine Zusam­men­ar­beit mit ver­schie­dens­ten Musi­kern und Gon­jas­u­fi kann end­lich wie­der glän­zen, denn zumin­dest für mei­nen Geschmack ist er nur dann wirk­lich geni­al, wenn er sich mit ande­ren zusam­men tut.