Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

vorgestellt: The Picturebooks

Man stel­le sich fol­gen­des Sze­na­rio vor: Zwei jun­ge Men­schen lang­wei­len sich in einer ereig­nis­lo­sen Klein­stadt und ver­wan­deln eine Gara­ge auf dem Land in ihr Refu­gi­um, in dem sie an Motor­rä­dern schrau­ben, ska­ten und vor allem stark blues-infi­zier­ten Gara­ge Rock spie­len und auf­neh­men. Hört man sich die Musik dazu an, wür­de man die Pic­turebooks spon­tan in die Süd­staa­ten der USA ver­or­ten. Hört man aber die Namen Fynn Claus Grab­ke und Phil­ipp Mirt­schink der bei­den Band­mit­glie­der dazu, will das nicht so ganz zusam­men pas­sen. Die Jungs stam­men näm­lich aus Güters­loh, was sie aber nicht davon abhält, den ame­ri­ka­ni­schen Way of Life zu zele­brie­ren. Ihr Sound ist ener­gie­ge­la­den son­der glei­chen und reißt sofort jeden mit, der sie hört. Nach dem Klick könnt ihr euch wie gewohnt davon über­zeu­gen. Checkt aber auch ihr Spo­ti­fy-Pro­fil aus, denn da gibt’s den noch nicht ander­wei­tig ver­link­ba­ren neu­en Song »Zero Fucks Given« auf die Ohren!

KNARZtape #002

Zwei Mona­te ist es jetzt ja doch schon wie­der her, dass ich mein ers­tes KNARZ­tape ver­öf­fent­lich­te. Ver­ges­sen habe ich die Idee aber nicht. So ist die zwei­te Aus­ga­be an sich auch schon seit Dezem­ber in Arbeit, hat sich aber dann doch irgend­wie nicht so wirk­lich wei­ter bewegt. Jetzt habe ich es aber doch pünkt­lich zum Wochen­en­de geschafft, euch noch eine Stun­de tol­ler Musik mit­zu­ge­ben. Dies­mal ist es ent­spannt elek­tro­nisch gewor­den, wobei aber jeder Song doch eine mal mehr mal weni­ger aus­ge­präg­te orga­ni­sche Note hat. Und viel Gesang gibt’s noch dazu!

zum KNARZ­tape #002 [Foto]
Rick Remender/Sean Murphy - Tokyo Ghost

Every cent you earn is torn from the flesh of the earth.

Im Jahr 2089 ist pau­sen­lo­ser Medi­en­kon­sum für den Groß­teil der Mensch­heit der ein­zi­ge Lebens­in­halt. Kri­mi­nel­le Kon­zer­ne kon­trol­lie­ren die Welt. Led Dent und Debbie Decay sind Cons­ta­bles, eine von den Kon­zer­nen ein­ge­setz­te Ein­heit, um mit Gewalt deren Idee von Ord­nung durch­zu­set­zen. Ihr Job führt sie nach Tokyo, dem ein­zi­gen ver­blie­be­nen Ort der Welt, der dank EMP ohne Tech­no­lo­gie aus­kommt, und die bei­den sehen ihre Chan­ce, ein neu­es Leben zu begin­nen. Doch Leds Ver­gan­gen­heit holt sie ein.

vorgestellt: Gone Is Gone

Es ist mal wie­der Zeit, die Super­group-Schub­la­de auf­zu­ma­chen. Mastodon-Sän­ger und Bas­sist Troy San­ders hat sich ver­gan­ge­nes Jahr mit Namens­vet­ter und QOT­SA-Gitar­rist Troy Van Lee­uwen, Tony Hajjar, sei­nes Zei­chens Drum­mer von At the Dri­ve-In und Mul­ti­in­stru­men­ta­list Mike Zarin zusam­men­ge­tan und nach einer noch eher unin­spi­rier­ten EP die­sen Monat ein Debut-Album vor­ge­legt, das es in sich hat. Wer die Bands der ein­zel­nen Mit­glie­der kennt, kann sich ein unge­fäh­res Bild des Sounds von Gone Is Gone machen, aber nicht zuletzt das gran­dio­se Por­tishead-Cover »Roads« macht klar, dass wir hier mehr als die Sum­me der Ein­zel­tei­le ser­viert bekom­men. Ihr Sound braucht ein wenig, um rich­tig zu wir­ken, haut dann aber rein und lässt einen nicht mehr los. Über­zeugt euch nach dem Klick!

Gametipp: Oxenfree

Ein Spiel wie Oxen­free wäre vor 10 Jah­ren ver­mut­lich nicht mög­lich gewe­sen. In einer Welt, die von immer rea­lis­ti­sche­rer Gra­fik und neu­es­ter Tech­nik beses­sen war, gab es wenig Platz für klei­ne, inno­va­ti­ve Spie­le, die auch mal Risi­ken ein­gin­gen. Glück­li­cher­wei­se haben wir heu­te aber eine immens erfolg­rei­che Indie-Sze­ne, in der spie­le­ri­sche Inno­va­ti­on vor tech­ni­scher Fines­se steht, aber trotz oder gera­de dank man­geln­dem Rea­lis­mus in der Gra­fik oft ein beson­ders groß­ar­ti­ger Stil erreicht wird. Ober­fläch­lich betrach­tet ist Oxen­free zwar ein Adven­ture mit eher schwa­chen Rät­seln und rela­tiv kur­zer Spiel­dau­er, taucht man aber in das Spiel ein, fin­det man doch so viel mehr.

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