Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

Der gebür­ti­ge Japa­ner und jet­zi­ge Bris­to­ler ICHI bedient das typi­sche Japan-Kli­schee als ver­schro­be­ner Erfin­der, ver­ar­bei­tet es aber zu ganz tol­ler Musik. Mit einem Arse­nal meist selbst­ge­bau­ter Instru­men­te bewaff­net schlägt er sich als ganz beson­de­re One-Man-Band durch das United King­dom. Sei­ne Musik klingt ver­spielt, schräg und ohr­wur­mig, lässt sich dar­über hin­aus aber kaum beschrei­ben. Hört und seht ein­fach nach dem Klick selbst, denn auch sei­ne Vide­os brin­gen ziem­li­chen Spaß!

it’s qui­te a bloo­dy mess in here
and no one feels respon­si­ble

Ich hab Bona­par­te in den letz­ten Jah­ren ja ein wenig aus den Augen ver­lo­ren, nach­dem mir ihr zwei­tes Album damals nicht mehr so gut gefiel wie noch das Debut. Mit »White Noi­ze« tref­fen sie aber wie­der mal ziem­lich mei­nen Nerv. Der Song schafft es, sozi­al­kri­tisch und beru­hi­gend zugleich zu sein. Nach den poli­ti­schen Bewe­gun­gen der letz­ten Zeit ist das viel­leicht auch erst mal die bes­te Medi­zin!

Mit mei­nen mitt­ler­wei­le 37 Len­zen und zwei Tagen gehö­re ich ja an sich längst nicht mehr zur Ziel­grup­pe des Inter­net-Kanals – par­don: Con­tent-Netz­werks »funk« von ARD und ZDF, das sich an alle zwi­schen 14 und 29 rich­tet. Ein For­mat muss ich aber den­noch emp­feh­len, da es ein­fach eine wun­der­ba­re Idee von echt tol­len Leu­ten ist. Hin­ter Bon­go Bou­le­vard ver­ber­gen sich vor allem Mul­ti­in­stru­men­ta­list Mar­ti Fischer aka Cla­vi­no­ver und Sän­ge­rin Marie Meim­berg, bei­de als You­tuber sicher­lich eini­gen bekannt. In den Bon­go Bou­le­vard laden sie regel­mä­ßig jun­ge Musi­ker zum Jam­men ein, ganz ohne gezwun­gen geküns­tel­te Pro­mo, und kit­zeln aus ihnen teil­wei­se Sei­ten her­aus, die man sonst gar nicht ken­nen­ge­lernt hät­te. Wäh­rend mir die Gäs­te der ers­ten Fol­ge nun nicht ganz so toll gefie­len, trifft Fol­ge 2 aller­dings ins Schwar­ze! Unbe­dingt im Auge behal­ten!

Wer kennt sie noch, die alte Mine­ral­was­ser-Wer­bung mit dem von Kin­dern gesun­ge­nen Remix von Queens »We Will Rock You«, der 2003 die Charts stürm­te? Bis ich nach Vide­os des Elek­tro­nik-Duos KCPK such­te, hat­te ich sie auch ver­ges­sen. Auch wenn der Remix gar nicht mal so schlecht war, hat die Musik der bis heu­te mit einem Album um die Ecke schau­en­den Fran­zo­sen nicht mehr all zu viel mit dem dama­li­gen Song zu tun. Gesam­ple­te Gitar­ren und mit­rei­ßen­de Beats gibt es zwar noch, die spie­len sich aber auf einem viel moder­ne­ren Level ab, auf dem hier und da mal etwas Indie-Gesang oder Rap zu Besuch ist. Wüss­te ich nicht, dass die Jungs nun schon seit so lan­ger Zeit im rela­tiv klei­nen Rah­men ihr Ding dre­hen, wür­de ich ja behaup­ten, sie haben ihren Durch­bruch direkt vor sich. Aber war­ten wir’s ab!

Schmuck­los, tro­cken, direkt, ja lako­nisch halt, so klin­gen Oum Shatt. Bräuch­te Jim Jar­musch eine Haus­band, wür­de er die per­fek­ten Kan­di­da­ten in den Ber­li­nern Jonas Pop­pe (Gesang/Gitarre), Chris Imler (Drums), Jörg Wolschi­na (Gitar­re) und Richard Mur­phy (Bass) fin­den. Mit einem Gespür für zwar ein­fa­che, aber effek­ti­ve Melo­di­en spie­len sie einen mit Ele­men­ten aus Surf, New Wave und dem Ori­ent ange­rei­cher­ten Rock, der sich im Ohr fest­setzt und ziem­lich ein­zig­ar­tig ist. Ihr Debut-Album erschien im Mai und ist u.a. bei Spo­ti­fy zu fin­den.

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