Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

THE GOVT. KNOWS – KNOWER

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Es gibt so Songs, bei denen man nicht weiß, ob man sie pein­lich fin­den oder abfei­ern soll. »The Government Knows« ist so ein Ding. Mit sei­nem Holz­ham­mer-Humor und dem über­dreh­ten Dis­co-Pop-Stil hat er eigent­lich alle Zuta­ten, um rasend schnell auf die Ner­ven zu gehen, aber er ist dabei so catchy und bei genau­em Blick musi­ka­lisch ziem­lich intel­li­gent, dass ich ihn mit jedem Hören mehr mag…

vorgestellt: 잠비나이 (Jambinai)

Mit Begrif­fen wie Geo­mungo, Hae­ge­um oder Tae­pye­ong­so bekommt man es in der moder­nen Musik­welt eher sel­ten zu tun. Selbst in klas­si­scher Musik sind sie hier­zu­lan­de unbe­kannt, denn es han­delt sich um tra­di­tio­nel­le korea­ni­sche Instru­men­te. Die­se mischt das Trio 잠비나이 (aus­ge­spro­chen Jam­bi­nai) aus Seo­ul mit Schlag­zeug, E-Gitar­re und Elek­tro­nik zu einer ener­ge­ti­schen Fusi­on aus Post-Rock und korea­ni­scher Folk­lo­re, die zu kei­ner Zeit kit­schig wirkt, son­dern es locker mit God­speed You! Black Emperor und Kon­sor­ten auf­neh­men kann. Macht euch nach dem Klick selbst ein Bild!

vorgestellt: No Spill Blood

Im Rock- und mehr noch dem Metal-Umfeld ist es ja fast eine unge­schrie­be­ne Regel, dass sich die Häu­fig­keit von Tas­ten­in­stru­men­ten in einer Band anti­pro­por­tio­nal zur Här­te der Musik der Band ver­hält. No Spill Blood inter­es­siert das aber nicht die Boh­ne und schöp­fen ihren genia­len düs­te­ren Sound gera­de aus dem Ersatz von Gitar­re durch ein Key­board. Mit Bass und Schlag­zeug ist das Trio kom­plett und hat sich einen nur schwer zu defi­nie­ren­den, unglaub­lich groo­ven­den, Ele­men­te aus Stoner-Rock, Metal, Psy­che­de­lic Rock und 70s/80s Sci-Fi-Sound­tracks fusio­nie­ren­den Stil ange­eig­net. Die drei Iren sind aller­dings auch kei­ne unbe­schrie­be­nen Blät­ter mehr. Mit Matt Hedi­gan (Hands Up Who Wants To Die) an Bass und Gesang, Ruad­han O’Meara (Magic Pockets) am Synth und Lar­ry Kaye (Ade­bi­si Shank) an den Drums kommt der Sound auch nicht von Unge­fähr.

Cham­bers Bro­thers – Time Has Come Today (Live exten­ded ver­si­on)

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine Band vor allem für einen 11-minü­ti­gen Song bekannt ist, die­ser ton­nen­wei­se geco­vert und im Fil­men ver­wen­det wird und noch dazu eigent­lich gar nicht dem typi­schen Soul-Sche­ma ent­spricht, in das man die Band auto­ma­tisch steckt. Live haben die Cham­bers Bro­thers ihren Hit dann auch gern noch wei­ter aus­ge­baut und kom­men wie hier auf gute 15 Minu­ten, ohne auch nur eine davon lang­wei­lig zu wer­den.

Ich hat­te übri­gens ursprüng­lich vor, euch mit ein paar Cover­ver­sio­nen des Songs zu beglü­cken, muss­te dann aber fest­stel­len, dass die durch die Bank weg nur müde Abklat­sche des Ori­gi­nals sind. Trotz­dem sind die lah­men Ver­sio­nen der Ramo­nes oder von Joan Jett fast bekann­ter als das Ori­gi­nal…

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