Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

vorgestellt: Jherek Bischoff

Jherek Bisch­off war die Musik qua­si schon in die Wie­ge gelegt. Sein Vater stu­dier­te schon mit John Cage zusam­men Musik und spiel­te in den 70ern in Avant­gar­de-Bands. Nach­dem Jherek sei­ne Kind­heit mit sei­nen Eltern auf einem Segel­boot ver­brach­te, begann er ver­schie­dens­te Instru­men­te zu spie­len und kom­po­nier­te Orches­ter­mu­sik. 2012 erlang­te er grö­ße­re Bekannt­schaft mit sei­nem Solo-Album »Com­po­sed«, auf dem ihn ver­schie­de­ne Künst­ler beglei­te­ten und so eine ver­schro­be­ne Mischung aus Avant­gar­de-Klas­sik und Kam­mer-Pop ent­wi­ckel­ten. Mit »Cis­tern«, das die­sen Som­mer erschien, lässt er den Pop erst mal hin­ter sich, wirkt dadurch aber ungleich ein­drucks­vol­ler. Hört nach dem Klick ein­fach selbst!

vorgestellt: White Wine

Es lohnt sich immer, den Play­lis­ten von Spo­ti­fy-Freun­den mit gutem Musik­ge­schmack zu fol­gen. Ohne Kris­tin wäre ich z.B. ver­mut­lich nie über White Wine gestol­pert, wo die Band doch bei gera­de mal 370 Hörern her­um­düm­pelt. Das ver­wun­dert umso mehr, wenn man dann mit­be­kommt, dass es sich dabei um ein Pro­jekt von Joe Hae­ge (Meno­me­na, Tu Faw­ning, The Dodos) han­delt, das mitt­ler­wei­le drei Alben auf dem Kerb­holz hat. Als Solo-Pro­jekt gestar­tet, zog Joe Hae­ge 2014 von L.A. nach Leip­zig und tat sich dort mit Fritz Brück­ner zusam­men, um sei­ne ver­schro­be­nen Ide­en zu ver­fei­nern und damit auf Tour zu gehen, wo die Band mitt­ler­wei­le mit Chis­ti­an Kuhr (Zen­tral­hei­zung of Death) zu einem Trio anwuchs. Wie von Hae­ge gewöhnt kann man Ver­su­che, sie in Gen­res zu quet­schen, eigent­lich direkt ste­cken las­sen und dar­auf ver­wei­sen, die Lau­scher auf­zu­span­nen und genau zuzu­hö­ren, denn Details gibt es genug zu ent­de­cken!

THE GOVT. KNOWS – KNOWER

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Es gibt so Songs, bei denen man nicht weiß, ob man sie pein­lich fin­den oder abfei­ern soll. »The Government Knows« ist so ein Ding. Mit sei­nem Holz­ham­mer-Humor und dem über­dreh­ten Dis­co-Pop-Stil hat er eigent­lich alle Zuta­ten, um rasend schnell auf die Ner­ven zu gehen, aber er ist dabei so catchy und bei genau­em Blick musi­ka­lisch ziem­lich intel­li­gent, dass ich ihn mit jedem Hören mehr mag…

vorgestellt: 잠비나이 (Jambinai)

Mit Begrif­fen wie Geo­mungo, Hae­ge­um oder Tae­pye­ong­so bekommt man es in der moder­nen Musik­welt eher sel­ten zu tun. Selbst in klas­si­scher Musik sind sie hier­zu­lan­de unbe­kannt, denn es han­delt sich um tra­di­tio­nel­le korea­ni­sche Instru­men­te. Die­se mischt das Trio 잠비나이 (aus­ge­spro­chen Jam­bi­nai) aus Seo­ul mit Schlag­zeug, E-Gitar­re und Elek­tro­nik zu einer ener­ge­ti­schen Fusi­on aus Post-Rock und korea­ni­scher Folk­lo­re, die zu kei­ner Zeit kit­schig wirkt, son­dern es locker mit God­speed You! Black Emperor und Kon­sor­ten auf­neh­men kann. Macht euch nach dem Klick selbst ein Bild!

vorgestellt: No Spill Blood

Im Rock- und mehr noch dem Metal-Umfeld ist es ja fast eine unge­schrie­be­ne Regel, dass sich die Häu­fig­keit von Tas­ten­in­stru­men­ten in einer Band anti­pro­por­tio­nal zur Här­te der Musik der Band ver­hält. No Spill Blood inter­es­siert das aber nicht die Boh­ne und schöp­fen ihren genia­len düs­te­ren Sound gera­de aus dem Ersatz von Gitar­re durch ein Key­board. Mit Bass und Schlag­zeug ist das Trio kom­plett und hat sich einen nur schwer zu defi­nie­ren­den, unglaub­lich groo­ven­den, Ele­men­te aus Stoner-Rock, Metal, Psy­che­de­lic Rock und 70s/80s Sci-Fi-Sound­tracks fusio­nie­ren­den Stil ange­eig­net. Die drei Iren sind aller­dings auch kei­ne unbe­schrie­be­nen Blät­ter mehr. Mit Matt Hedi­gan (Hands Up Who Wants To Die) an Bass und Gesang, Ruad­han O’Meara (Magic Pockets) am Synth und Lar­ry Kaye (Ade­bi­si Shank) an den Drums kommt der Sound auch nicht von Unge­fähr.

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