Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

vorgestellt: The Revival Hour

Die »Entdecken«-Funktion von Spo­ti­fy ist ja grund­sätz­lich eine gute Idee. Doch oft wun­dert man sich über eini­ge Vor­schlä­ge und so wirk­lich will ich auch nicht stän­dig Songs vor­ge­schla­gen bekom­men, die ich ent­we­der in letz­ter Zeit oft oder lan­ge nicht gehört habe. Manch­mal trifft sie aber auch voll ins Schwar­ze, wie z.B. heu­te, als sie mir The Revi­val Hour ans Herz leg­te, als hät­te sie gewusst, dass ich schon lan­ge nach einem stim­mungs­mä­ßi­gen Nach­fol­ger von Ryan Gos­lings etwas auf Eis lie­gen­den Dead Man’s Bones gesucht habe. Das Gemein­schafts­pro­jekt der Bri­ten David Stith and John Mark Lapham ist aber alles ande­re als ein Abklatsch der Gos­ling-Band, dürf­te aller­dings genau den Geschmack der Fans von sel­bi­ger treffen.

Es ist schon fast wie­der zwei Mona­te her, dass ich hier etwas schrieb und län­ger als 1–2 Absät­ze und etwas Musik waren die meis­ten Bei­trä­ge schon ewig nicht mehr. Im Mai ora­kel­te ich schon von einem lebens­ver­än­dern­den Ereig­nis und häu­fi­ge­rer Post­fre­quenz. Wäh­rend ich letz­te­res nicht ein­hal­ten konn­te, trat ers­te­res dafür nun ein und ich möch­te end­lich ein wenig dar­über schrei­ben, denn im End­ef­fekt wird die­ses Ereig­nis sicher­lich auch mein Blog umkrempeln.

Das Jahr 2013 wird sicher eine Wei­le das ereig­nis­reichs­te Jahr mei­nes Lebens sein und es ja noch nicht mal vor­bei. Zu erst ein­mal wäre da der schon erwähn­te Umzug in eine Woh­nung, die durch die rosa­ro­te Bril­le dank net­ten Win­ter­gar­ten­/­Bal­kon-Hybrid tol­ler wirk­te, als sie letzt­end­lich war und uns noch Mona­te mit Nach­bes­se­run­gen und Repa­ra­tu­ren beschäf­tig­te. Dann hat­ten wir ja außer­dem noch vor, nach der stan­des­amt­li­chen Hoch­zeit im ver­gan­ge­nen Jahr die kirch­li­che in den Gefil­den des Fami­li­en­teils mei­ner Frau nach­zu­ho­len. Das bei­des ver­blasst aber gegen etwas, das eini­ge viel­leicht schon nach eini­gen mei­ner Bei­trä­ge geahnt haben: Wir erwar­te­ten ein Kind!

vorgestellt: Flash Pan Hunter

Umwe­ge sind schon was Fei­nes. Über Nico­ro­la bin ich auf die fei­ne Sei­te Spo­ti­fy New Music Album Relea­ses gesto­ßen, die einem nett fil­ter­bar Album-Neu­erschei­nun­gen für Spo­ti­fy zusam­men­stellt, und habe mich da ein wenig her­um­ge­klickt. Als mir da eine Band mit dem Namen eines Songs aus Tom Waits’ Musi­cal »The Black Rider« über den Weg lief, muss­te ich natür­lich rein­hö­ren und lan­de­te direkt einen Voll­tref­fer, den ich auf ande­rem Wege ver­mut­lich nie gefun­den hät­te, denn Flash Pan Hun­ter sind noch nicht sehr lang im Geschäft und düm­peln bei gera­de mal 82 Hörern auf Last.fm her­um. Das kann ich so natür­lich nicht ste­hen las­sen, denn ihr bei Debut »Quick Way To Enemy« ist abso­lut großartig.

Lethe­ret­te – D&T (Clark Remix)
Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Dass ich mal Remi­xe höre, pas­siert ja gene­rell schon fast sel­te­ner als ich hier in letz­ter Zeit Blog­bei­trä­ge von mir gebe. Wenn die Band, die da remixt wird, mir sonst auch gar nicht mal so sehr zusagt, ist das erst recht was beson­de­res, aber glück­li­cher­wei­se hat mich das Schick­sal trotz­dem zu die­sem Klein­od geführt. Der Name Clark mach­te mich auf­merk­sam, hat der Gute doch in der Regel ein fast unfehl­ba­res Händ­chen für tol­le Fri­ckel­sounds. Letherette’s klei­nem Hit »D&T« hat er dann auch ein pas­send knar­zen­des Gewand geschnei­dert. Lasst euch nicht vom noch recht gewöhn­li­chen Intro abschre­cken – ab Mar­ke 1:11 wird’s genial!

TV On The Radio – Mercy
Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Nach dem doch eher schwer ver­dau­li­chen Mate­ri­al von Nadi­ne Shah rei­che ich schnell noch was neu­es mei­ner Lieb­lin­ge von TV On The Radio nach. »Mer­cy« klingt ein wenig wie aus den frü­hen 90ern ent­führt und irgend­wie so gar nicht nach dem typi­schen Stil der Band, macht aber außer­or­dent­lich Lau­ne und hat das Poten­ti­al zum Ohr­wurm. Plä­ne für ein neu­es Album haben die Jungs wohl lei­der noch nicht wie­der, immer­hin wer­keln sie aber nach dem Tod ihres Bas­sis­ten Ger­ard Smith 2011 wie­der an neu­em Material.

Übri­gens sind vor eini­gen Stun­den im Sound­cloud-Pro­fil des Labels Federal Prism von Band­mit­glied David Sitek auch noch die ein­zel­nen Vocal- und Instru­men­tal-Spu­ren zum Song auf­ge­taucht. Eine offi­zi­el­le Remix-Auf­for­de­rung oder sowas konn­te ich zwar nicht fin­den, inter­es­sant ist es aber allemal!

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