Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

Da sehe ich doch durch Zufall, dass die Bel­gi­er ein neu­es Video am Start haben und muss fest­stel­len, dass ich bei den Jungs abso­lut nicht mehr auf dem Lau­fen­den bin. Nach ihrem 2014er Album »Pati­ne« hab ich die Band etwas aus den Augen ver­lo­ren. Sie waren aber alles ande­re als untä­tig und gera­de die letz­ten Wochen tat sich so eini­ges. Zu erst ein­mal wäre da »Pious Pla­ti­tu­des«, sei­nes Zei­chens ers­ter Teaser zum für den 06.10. ange­kün­dig­ten zwei­ten Album »Sugar High« und span­nen­de Wei­ter­ent­wick­lung der Band. Der Song ist nicht nur durch das ver­stö­ren­de Video ange­nehm cree­py und schön selt­sam. Dann wäre da noch die ges­tern als Über­ra­schung und Zwi­schen­mahl­zeit ver­öf­fent­lich­te, ziem­lich expe­ri­men­tel­le EP »Holi­days«, die ihrer­seits mit »Hurt« einen mit Video ver­se­he­nen tol­len Song spen­diert bekom­men hat. Die­sen fin­det ihr nach dem Klick. Vor­her sei aber auch noch kurz drauf hin­ge­wie­sen, dass die Band mitt­ler­wei­le mit Album, EP und allem drum und dran bei Spo­ti­fy ange­kom­men ist!

Nur mit Gitar­re und Schlag­zeug bewaff­ne­te Zwei­mann-Kapel­len sind spä­tes­tens seit den White Stri­pes wie Sand an Meer zu fin­den. Um aus der Mas­se her­aus­zu­ste­chen muss man schon ein Händ­chen für aus­ge­wach­se­ne Riffs und Ohr­wür­mer haben. Mit bis­her nur vier Songs auf Spo­ti­fy bewei­sen die Brigh­to­ner Peter Chap­man (Gitarre/Gesang) und Har­ry Sot­nick (Drums) ein­drucks­voll, dass sie mit die­sem Händ­chen auf­war­ten kön­nen. Ihr Blues und Gara­ge infi­zier­ter Rock kann von der ers­ten Sekun­de an mit­rei­ßen und ist in zwei Songs schon abwechs­lungs­rei­cher als ande­re auf Alb­um­län­ge!

Ich muss ja sagen, dass mich Muse seit dem stel­len­wei­se lang­wei­li­gen und ermü­den­den »The Resis­tan­ce« trotz ein paar abso­lut groß­ar­ti­ger Songs doch eher kalt gelas­sen haben und ich mich mit den Nach­fol­ge-Alben viel­leicht unbe­rech­tigt nur noch halb­her­zig beschäf­tigt habe. Wenn dann aber ein Song wie »Dig Down« um die Ecke kommt und auch noch ein ähn­lich abge­fah­re­nes Video mit­bringt, weiß ich wie­der, was ich eigent­lich an Muse so lie­be. Ihr Hang zur sti­lis­ti­schen Über­trei­bung gepaart mit der 80s-Trash-Ästhe­tik und dem für die Band ziem­lich neu­en Gos­pel-Anstrich ist schon ein Ohr­wurm-Garant. Fast etwas scha­de, dass die Band schon mit­ge­teilt hat, dass es sich nicht um den Vor­bo­ten eines neu­en Albums han­delt. Aber ich habe ja auch noch zwei Wer­ke der Jungs, denen ich doch noch etwas mehr Auf­merk­sam­keit schen­ken soll­te.

Die letz­ten Tage war es mal wie­der ein wenig lei­ser hier auf dem KNARZ­werk. Hin­ter den Kulis­sen hat sich aber so eini­ges getan. Das Blog ist näm­lich still und heim­lich zu einem neu­en Web­hos­ter umge­zo­gen und wur­de zudem noch mit einem längst über­fäl­li­gen SSL-Zer­ti­fi­kat ver­se­hen. Bis­her war ich mit mei­nen Web­sei­ten ja an sich ziem­lich zufrie­den bei Host­eu­ro­pe. Nun mach­ten aber so lang­sam die Brow­ser-Her­stel­ler Druck für Sei­ten, die noch aus­schließ­lich unver­schlüs­selt auf­ge­ru­fen wer­den, erst recht, wenn dort Log­in- und ande­re sen­si­ble Daten abge­fragt wer­den.

Bei Host­Eu­ro­pe wur­de das aber lei­der zu einem klei­nen Pro­blem. Nicht dass ich dort kei­ne Mög­lich­keit gehabt hät­te, SSL zu nut­zen, aber man woll­te einen doch hap­pi­gen monat­li­chen Auf­preis je Domain (teils sogar Sub­do­main) haben und das EIn­bin­den kos­ten­lo­ser Zer­ti­fi­ka­te wie von Let’s Encrypt wur­de gleich mal gar nicht unter­stützt bzw. einem sehr schwer gemacht. Dazu kam, dass mein Ver­trag dort auch nicht mehr wirk­lich sehr zeit­ge­mäß war, ein Umstieg auf einen neue­ren aber ent­we­der teu­rer oder mit weni­ger Funk­tio­nen ein­her­ge­hen soll­te.

Wäh­rend mei­ner Blog­flau­te 2015 war ich nicht mal moti­viert genug, über eine mei­ner tolls­ten Neu­ent­de­ckun­gen zu blog­gen. Die Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Sin­gle »The Under­si­de Of Power« aus dem gleich­na­mi­gen zwei­ten Album der Jungs, das am 23.06.17 erschei­nen wird, ist aber mal ein schö­ner Auf­hän­ger, das nach­zu­ho­len. Die Band aus Atlan­ta spielt einen ziem­lich ein­zig­ar­ti­gen Sound aus Post-Punk und Gos­pel mit diver­sen Ver­satz­stü­cken ande­rer Gen­res, der alles ande­re ist, als pures Gim­mick! Dys­to­pisch, expe­ri­men­tell, mit­rei­ßend und span­nend – hört nach dem Klick selbst!
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