Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

vorgestellt: Rusconi

Jazz hat für vie­le immer noch das ver­staub­te Image der Fahr­stuhl-Musik inne und in den letz­ten Jah­ren haben sich nicht all zu vie­le Bands dar­an gemacht, mit die­sem Image auf­zu­räu­men. Der glei­cher­ma­ßen in Ber­lin und Zürich behei­ma­te­te Ste­fan Rus­co­ni hat sich die­se Auf­ga­be nun zum Ziel gesetzt und spielt zusam­men mit den Schwei­zern Fabi­an Gis­ler und Clau­dio Strü­by moder­nen Jazz, der span­nen­der nicht sein könn­te! Auch für Jazz­muf­fel ein unbe­ding­ter Hör­be­fehl, zumal das Album »Revo­lu­ti­on« für lau auf Band­camp zu haben ist!

Leipziger Architektur

Über den Jah­res­wech­sel ver­brach­ten mei­ne bes­se­re Hälf­te und ich ein paar Tage in der Nähe von Leip­zig. Da muss­te natür­lich auch ein wenig Zeit für Fotos drin sein und ich ver­such­te mich ein wenig an Archi­tek­tur-Foto­gra­fie. Ursprüng­lich hat­te ich vor, die Bil­der in Grau­stu­fen umzu­wan­deln, ent­schied mich wegen der leuch­ten­den Blau­tö­ne der Fens­ter dann aber doch dage­gen. Ins­ge­samt bin ich aber recht zufrie­den, erst recht bei dem öden Wet­ter an dem Tag. Wer die abge­bil­de­ten, in Leip­zig nahe bei­ein­an­der ste­hen­den Gebäu­de erkennt, bekommt ein Bien­chen! Zwei wei­te­re Fotos gibt’s nach dem Klick!

Kennt ihr das auch? Nach­dem man sei­ne Bes­ten­lis­ten end­gül­tig fest­ge­legt hat, hört man die Alben plötz­lich noch weit kri­ti­scher als vor­her. War die Ent­schei­dung rich­tig? Ist Album X nicht doch bes­ser als Album Y? Im End­ef­fekt ist das doch aber auch egal, denn man wür­de die­se Alben ja nicht alle aus­wäh­len und mit ande­ren tei­len wol­len, wenn man sie nicht wirk­lich mögen wür­de. Drum bin ich auch immer noch davon über­zeugt, dass die fol­gen­den zehn Album die bes­ten des Jah­res 2012 sind, egal, ob die Plat­zie­run­gen nun even­tu­ell nach ein paar wei­te­ren Hör­durch­gän­gen wie­der etwas anders aus­se­hen könn­ten!

Album - Gallops – Yours Sincerely, Dr. Hardcore

10. Gallops – Yours Sincerely, Dr. Hardcore

Nor­mal kommt man ja ungern zu spät, aber im Fal­le mei­ner Top 10 konn­te es kein bes­se­res Timing sein, denn eins der bes­ten Alben des Jah­res erblick­te erst im Dezem­ber das Licht der Welt, wo die meis­ten ihre Lis­ten längst auf­ge­stellt hat­ten. Die Gal­lops konn­ten 2010 schon mit einer tol­len EP über­zeu­gen und lie­fer­ten nun das spä­te Math-Rock-Album des Jah­res ab.

Spo­ti­fy

Wei­ter geht es in der Bes­ten­lis­ten-Serie, dies­mal mit dem für mich immer schwers­ten The­ma: Die bes­ten Songs des Jah­res. Ich tue mich immer sehr schwer, die Songs aus­zu­sie­ben und die ver­blie­be­nen zehn dann auch noch in eine ordent­li­che Rei­hen­fol­ge zu bekom­men. Aber für die Top Of The Blogs ist das nun mal nötig. Legen wir also los.

10. Ramona Falls – Divide By Zero

Ramo­na Falls – Divi­de by Zero

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Ramo­na Falls sind so eine Band, die es schafft, Pathos und Pop so zu ver­pa­cken, dass er selbst Pop-Abge­neig­ten wie mir sehr gut schmeckt. Mög­lich macht es die tol­le Instru­men­tie­rung und Expe­ri­men­tier­freu­de, die auch durch »Divi­de By Zero« zieht.

Nach­dem der Neu­jahrs­ka­ter hof­fent­lich so lang­sam über­stan­den ist und man sich mit einem Jahr mit einer 13 am Ende ange­freun­det hat, will ich euch auch gleich mit dem zwei­ten Teil mei­ner Album-Bes­ten­lis­te beglü­cken. Nach­dem in Part 1 die Plät­ze 30 – 21 im Ram­pen­licht stan­den, sind nun die Rän­ge 20 – 11 an der Rei­he.

Top 30 Alben 2012 Part 2 (20 – 11)

20. Silversun Pickups – Neck Of The Woods

Das drit­te Album der Shoega­zer wur­de von mir heiß erwar­tet und sorg­te dank hoher Erwar­tun­gen zu Beginn erst mal für etwas Ent­täu­schung. Die tol­len Strei­cher-Arran­ge­ments, die mir am Vor­gän­ger so toll gefie­len, waren ver­schwun­den und wichen über­ra­schend viel Elek­tro­nik. Glück­li­cher­wei­se wich die Ent­täu­schung mit jedem Hör­durch­gang und Begeis­te­rung mach­te sich breit. »Neck Of The Woods« kommt viel­leicht nicht ganz an die bei­den Vor­gän­ger her­an, ist aber den­noch ein wirk­lich tol­les Album.

Spo­ti­fy
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