Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

alt‑J – 3WW (Offi­cial Audio)
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Jetzt hab ich auch noch was ent­span­nen­de­res! Die Jungs aus Leeds sind wie­der da und kün­di­gen ihr pas­send beti­tel­tes drit­tes Album »Rela­xer« für den 09.06. 2017 an. Wenn man sich den Wan­del der Band von »An Awe­so­me Wave« zu »This Is All Yours« ins Gedächt­nis zurück ruft, ist auch der ers­te Album-Tea­ser namens »3WW« die logi­sche Schluss­fol­ge­rung. Irgend­wie völ­lig anders und doch unver­kenn­bar Alt‑J. Schon nach dem ers­ten Hören hat der Song mich über­zeugt und ich bin guter Din­ge, dass das Album dem in nichts nach­ste­hen wird.

Gedanken eines "linksversifften Spinners"
[FreeImages.com/Zettmedia]

Vor zwei, drei Jah­ren hät­te ich nicht erwar­tet, in Zukunft mal ein Poli­tik-Inter­es­se zu ent­wi­ckeln, das über ober­fläch­li­ches Abklop­fen, mit wel­cher Par­tei man denn grob am bes­ten klar kommt, hin­aus­geht. Nun, vor zwei, drei Jah­ren war auch noch nicht abzu­se­hen, dass eine ach so demo­kra­ti­sche Par­tei weit rechts der CDU und zumin­dest an der Ober­flä­che nur knapp links neben der NPD zwei­stel­li­ge Wahl­er­geb­nis­se ein­fährt und rei­hen­wei­se in die Land­ta­ge ein­zieht. Dass so etwas in Deutsch­land trotz sei­ner Geschich­te noch mög­lich ist, hat­te ich nicht erwar­tet. Nach und nach begann ich, mich gegen die AfD aus­zu­spre­chen, was erst mal nicht viel mehr als Fol­gen ver­schie­de­ner Face­book-Sei­ten von AfD-Geg­nern, lesen und Tei­len von Bei­trä­gen bedeu­te­te. Man hat­te hier oben im Nor­den ja zum Glück auch noch recht wenig Berüh­rungs­punk­te mit der Trup­pe. Ver­gan­ge­ne Woche änder­te sich das aber schlag­ar­tig, als die Par­tei nach einer kurz­fris­ti­gen Absa­ge vom Kie­ler Schloss aus­ge­rech­net in ein 45 km von Kiel ent­fern­tes klei­nes Dorf aus­wich, denn in genau die­sem Dorf bin ich auf­ge­wach­sen und habe natür­lich noch Fami­lie und Freun­de dort.

Kraft­werk: Ruck Zuck (LIVE in Soest, 1970)
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Wer im Aus­land nach einer bekann­ten deut­schen Band fragt, wird irgend­wo zwi­schen Tokio Hotel und Ramm­stein sicher auch Kraft­werk genannt bekom­men. Die deut­schen Elek­tro­nik-Pio­nie­re haben viel für die Ent­ste­hung unse­rer moder­nen elek­tro­ni­schen Musik­welt getan. Die wenigs­ten aber wis­sen, dass die Band ursprüng­lich ziem­lich unelek­tro­nisch daher kam und sich dem Kraut­rock und Avant­gar­de-Klän­gen ver­schrie­ben hat­ten. Erst nach drei Alben wech­sel­ten sie kom­plett zu ihrem elek­tro­ni­schen Sound und distan­zier­ten sich seit­dem von ihren Anfän­gen. Dem­entspre­chend ist keins der ers­ten drei Alben je auf CD erschie­nen oder ander­wei­tig neu auf­ge­legt wor­den. Sehr scha­de, denn gera­de die­se Pha­se der Band ist mir die liebs­te. Die her­aus­ge­such­te AUf­nah­me ist übri­gens ein Live-Auf­tritt von 1970, der zeigt, wie extrem anders die Band sich damals noch gab.

Fink – ›Cold Feet‹
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Wenn Fink ein neu­es Album in Pet­to hat, ist das nach einer klei­nen Flau­te spä­tes­tens seit dem 2014er »Hard Belie­ver« wie­der abso­lu­ter Grund zu gespann­ter Freu­de. Sein neu­es­tes Werk hat sich dem Blues ver­schrie­ben und wenn man sich die Tea­ser dazu anhört, weiß man, dass der Gute sich nicht auf dem klas­si­schen Gen­re aus­ruht, son­dern sei­ne ganz eige­ne, sphä­ri­sche Inter­pre­ta­ti­on zum Bes­ten gibt. Beson­ders das in Rich­tung Ambi­ent gehen­de »Cold Feet« hat es mir ange­tan, die wei­te­ren bis­her bekann­ten Songs »Boney­ard« und »Keep Mys­elf Alo­ne Now« sind aber auch abso­lut hörens­wert. Neun Tage müs­sen wir uns auch nur noch gedul­den, bis am 10.03.2017 das vol­le ALbum »Fink’s Sunday Night Blues Club, Vol. 1« erscheint. Net­ter­wei­se deu­tet der Titel auch schon auf eine Fort­set­zung hin. Ich bin gespannt!

ZEAL & ARDOR – Devil is Fine (Offi­cial Video)
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Als Spo­ti­fy mir Mit­te Sep­tem­ber 2016 Zeal & Ardor vor­schlug, war ich hin und weg. Ich schrieb damals man­gels Blog­lust1 auf Face­book:

Für sol­che Ent­de­ckun­gen lie­be ich den »Mix der Woche« bei Spo­ti­fy ja: Zeal and Ardor spie­len ne ziem­lich durch­ge­knall­te, aber mit­rei­ßen­de Mischung aus Gos­pel, Black Metal und Elec­tro. Unbe­dingt mal reinhören!

Ganz frisch war das Album »Devil Is Fine« damals noch und die Hörer­zah­len auf Spo­ti­fy beweg­ten sich noch im drei­stel­li­gen Bereich. Ich bil­de mir zwar nicht ein, dass mei­ne paar Leser viel aus­ge­macht haben, aber anschei­nend hat der Gute den Weg in die rich­ti­gen Ohren gefun­den. Mitt­ler­wei­le wird er durch die gro­ßen Musik­ma­ga­zi­ne gereicht und hat mehr als 30.000 Hörer auf Spo­ti­fy. Dafür muss­ten wir Fans der ers­ten Stun­de lei­der etwas lei­den, denn das dort und auch auf Band­camp ver­füg­ba­re Debut-Album ver­schwand gegen Ende des Jah­res plötz­lich. Ver­mut­lich soll­te es nun mit gutem Plat­ten­ver­trag in der Tasche neu auf­ge­legt wer­den. Und jetzt ist es end­lich soweit. »Devil Is Fine« ist wie­der bei Spo­ti­fy zu hören und mei­ne Emp­feh­lung gilt heu­te wie damals: Unbe­dingt mal reinhören!

  1. weni­ge Tage spä­ter begann ich erst wie­der rich­tig zu blog­gen – viel­leicht ein Zei­chen! []
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