Ich hof­fe, ihr habt euch alle von den Weih­nachts­fei­er­lich­kei­ten und dem Essens­ko­ma erholt, so dass ihr euch voll­ends auf das neue Jahr stür­zen könnt. Wie jedes Jahr ist der Wech­sel ins Neue aber natür­lich auch wie­der Rück­blicks­zeit. Wie letz­tens schon mal kurz ange­deu­tet, habe ich die­ses Jahr aber doch alles ein wenig anders auf­ge­baut. Statt der bis­her übli­chen Top 30 wird es die­ses Mal nur eine Top 10 der bes­ten Alben geben, denn es fiel mir schon immer schwer, eine wirk­lich sin­ni­ge Rei­hen­fol­ge auf den fol­gen­den Plät­zen hin­zu­be­kom­men. Da ich aber natür­lich trotz­dem gern ein paar Wor­te zu den Alben ver­lie­ren will, die mich die­ses Jahr beson­ders beschäf­tigt haben, gibt es dies­mal kurz auf­ge­lis­tet sowohl die von mir zwar heiß erwar­te­ten, aber lei­der sehr ent­täu­schen­den Alben, als auch alle, die ich die­ses Jahr wirk­lich gern gehört habe, auch wenn sie nicht ganz den Weg in die Top 10 schaf­fen konn­ten. Die eigent­li­chen Top 10 fol­gen dann im neu­en Jahr!

Clark – Win­ter Linn

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Nach dem über­ra­schend pop­pi­gen und ein­gän­gi­gen Album »Ira­del­phic« befürch­te­ten vie­le Fans schon, dass Clark der kom­ple­xen Elek­tro­nik Lebe­wohl sagen wür­de. Spä­tes­tens die ers­ten Vor­bo­ten des neu­en ein­fach »Clark« beti­tel­ten Albums konn­ten Zweif­ler aber schnell wie­der auf­at­men las­sen, denn eins wur­de klar: Das Album wird ein wah­rer Bro­cken. Ich brau­che auch noch eine Wei­le, um mich durch die Schich­ten der düs­ter-mono­to­nen Klang­land­schaf­ten zu arbei­ten, aber die Musik ist es wert. Zum ver­gleichs­wei­se ein­gän­gi­gen »Win­ter Linn« ist nun ein nicht ganz so ein­gän­gi­ges, aber toll ani­mier­tes Video erschie­nen, das ich euch nicht vor­ent­hal­ten will.

Zur Ent­span­nung muss danach aber erst mal etwas weni­ger anstren­gen­de Musik her. Zum Glück ist ja auch grad das neue ALbum von TV On The Radio raus!

Lethe­ret­te – D&T (Clark Remix)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Dass ich mal Remi­xe höre, pas­siert ja gene­rell schon fast sel­te­ner als ich hier in letz­ter Zeit Blog­bei­trä­ge von mir gebe. Wenn die Band, die da remixt wird, mir sonst auch gar nicht mal so sehr zusagt, ist das erst recht was beson­de­res, aber glück­li­cher­wei­se hat mich das Schick­sal trotz­dem zu die­sem Klein­od geführt. Der Name Clark mach­te mich auf­merk­sam, hat der Gute doch in der Regel ein fast unfehl­ba­res Händ­chen für tol­le Fri­ckel­sounds. Letherette’s klei­nem Hit »D&T« hat er dann auch ein pas­send knar­zen­des Gewand geschnei­dert. Lasst euch nicht vom noch recht gewöhn­li­chen Intro abschre­cken – ab Mar­ke 1:11 wird’s geni­al!

Nach­dem der Neu­jahrs­ka­ter hof­fent­lich so lang­sam über­stan­den ist und man sich mit einem Jahr mit einer 13 am Ende ange­freun­det hat, will ich euch auch gleich mit dem zwei­ten Teil mei­ner Album-Bes­ten­lis­te beglü­cken. Nach­dem in Part 1 die Plät­ze 30 – 21 im Ram­pen­licht stan­den, sind nun die Rän­ge 20 – 11 an der Rei­he.

Top 30 Alben 2012 Part 2 (20 – 11)

20. Silversun Pickups – Neck Of The Woods

Das drit­te Album der Shoega­zer wur­de von mir heiß erwar­tet und sorg­te dank hoher Erwar­tun­gen zu Beginn erst mal für etwas Ent­täu­schung. Die tol­len Strei­cher-Arran­ge­ments, die mir am Vor­gän­ger so toll gefie­len, waren ver­schwun­den und wichen über­ra­schend viel Elek­tro­nik. Glück­li­cher­wei­se wich die Ent­täu­schung mit jedem Hör­durch­gang und Begeis­te­rung mach­te sich breit. »Neck Of The Woods« kommt viel­leicht nicht ganz an die bei­den Vor­gän­ger her­an, ist aber den­noch ein wirk­lich tol­les Album.

Spo­ti­fy