8 essentielle Spotify-Playlisten von Musikern und Labels

Spricht man Musi­ker auf Spo­ti­fy und ande­re Strea­ming-Diens­te an, ern­tet man oft Ach­sel­zu­cken oder Ableh­nung wegen der teils mikro­sko­pisch klei­nen Ent­loh­nung, die gera­de bei klei­nen Bands so beim Strea­ming her­um kommt. Es gibt aber auch die­je­ni­gen, wel­che sich die Strea­ming­welt zu Nut­ze machen, viel­leicht sogar selbst akti­ve Nut­zer sind und mit ihren Fans eige­ne Play­lis­ten tei­len. Neben den übli­chen »Best of XY«-Listen oder unin­spi­riert zusam­men­ge­schmis­se­nen Mixen als Fan­ser­vice gibt es aber auch wirk­lich groß­ar­ti­ge Zusam­men­stel­lun­gen, die zum Einen die Ein­flüs­se der Bands auf­blit­zen las­sen und deren eige­ne Favo­ri­ten beleuch­ten. Acht sol­che tol­len Play­lis­ten habe ich euch mal zusam­men­ge­sucht!

Djan­go Djan­go – First Light (Offi­ci­al Video)

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So mag ich das ja. Erst kommt eine Mail rein, dass The Pro­di­gy im März ihr neu­es Album ver­öf­fent­li­chen und die ers­te Sin­gle eigent­lich jeden Moment erschei­nen dürf­te und jetzt fin­de ich bei Spo­ti­fy auch gleich noch die ers­te Sin­gle aus dem noch unbe­ti­tel­ten zwei­ten Album von Djan­go Djan­go. »First Light« klingt irgend­wie unge­wohnt für die Band, aber gleich­zei­tig doch mit genü­gend Wie­der­erken­nungs­wert. Span­nen­der Song, der nach und nach wächst. Da kann das Album ja kom­men. Irgend­wann im Früh­jahr soll es wohl soweit sein. Net­ter­wei­se gibt’s die Sin­gle auch schon auf Sound­cloud zum Ein­bet­ten. Wohl bekomm’s!

Kennt ihr das auch? Nach­dem man sei­ne Bes­ten­lis­ten end­gül­tig fest­ge­legt hat, hört man die Alben plötz­lich noch weit kri­ti­scher als vor­her. War die Ent­schei­dung rich­tig? Ist Album X nicht doch bes­ser als Album Y? Im End­ef­fekt ist das doch aber auch egal, denn man wür­de die­se Alben ja nicht alle aus­wäh­len und mit ande­ren tei­len wol­len, wenn man sie nicht wirk­lich mögen wür­de. Drum bin ich auch immer noch davon über­zeugt, dass die fol­gen­den zehn Album die bes­ten des Jah­res 2012 sind, egal, ob die Plat­zie­run­gen nun even­tu­ell nach ein paar wei­te­ren Hör­durch­gän­gen wie­der etwas anders aus­se­hen könn­ten!

Album - Gallops – Yours Sincerely, Dr. Hardcore

10. Gallops – Yours Sincerely, Dr. Hardcore

Nor­mal kommt man ja ungern zu spät, aber im Fal­le mei­ner Top 10 konn­te es kein bes­se­res Timing sein, denn eins der bes­ten Alben des Jah­res erblick­te erst im Dezem­ber das Licht der Welt, wo die meis­ten ihre Lis­ten längst auf­ge­stellt hat­ten. Die Gal­lops konn­ten 2010 schon mit einer tol­len EP über­zeu­gen und lie­fer­ten nun das spä­te Math-Rock-Album des Jah­res ab.

Spo­ti­fy

Wei­ter geht es in der Bes­ten­lis­ten-Serie, dies­mal mit dem für mich immer schwers­ten The­ma: Die bes­ten Songs des Jah­res. Ich tue mich immer sehr schwer, die Songs aus­zu­sie­ben und die ver­blie­be­nen zehn dann auch noch in eine ordent­li­che Rei­hen­fol­ge zu bekom­men. Aber für die Top Of The Blogs ist das nun mal nötig. Legen wir also los.

10. Ramona Falls – Divide By Zero

Ramo­na Falls – Divi­de by Zero

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Ramo­na Falls sind so eine Band, die es schafft, Pathos und Pop so zu ver­pa­cken, dass er selbst Pop-Abge­neig­ten wie mir sehr gut schmeckt. Mög­lich macht es die tol­le Instru­men­tie­rung und Expe­ri­men­tier­freu­de, die auch durch »Divi­de By Zero« zieht.

2012 sind nicht nur vie­le tol­le Alben erschie­nen, ein Groß­teil dar­un­ter stammt auch von Bands, die nicht schon vie­le Jah­re auf dem Show­biz-Buckel haben. Debut-Alben sind längst nicht mehr die Ama­teur-Wer­ke, die sie frü­her waren. So sind auch die­ses Jahr eini­ge star­ke New­co­mer auf dem Bild­flä­che auf­ge­taucht und schi­cken sich an, lan­ge nicht zu ver­schwin­den.

10. Turbowolf

Tur­bo­wolf – Bag O‹ Bones (offi­ci­al video)

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Hard Rock hat heut­zu­ta­ge den Bei­geschmack der Opa-Rocker-Musik, die hart sein will, aber eigent­lich dem Schla­ger näher ist, als man zuge­ben will. Die Bri­ten von Tur­bo­wolf ver­lei­hen dem Gen­re aber eine der­ar­tig rohe, ursprüng­li­che aber den­noch fri­sche Ener­gie, dass man sich ein Revi­val her­bei­sehnt.

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