Wie ver­spro­chen lie­fe­re ich, nach­dem der Jah­res­wech­sel geschafft, die Stra­ßen hof­fent­lich von Böl­ler-Müll befreit sind und der All­tag wie­der ein­ge­kehrt ist, mei­ne wirk­lich 10 liebs­ten Alben des ver­gan­ge­nen Jah­res nach. Wäh­rend es mir schwer fiel, wie die letz­ten Jah­re eine Top 30 zusam­men zu stel­len, kris­tal­li­sier­ten sich die zehn bes­ten Alben dage­gen doch ziem­lich schnell her­aus und lie­ßen sich auch über­ra­schend gut in Rei­hen­fol­ge brin­gen. Genug der Vor­re­de! Die Alben gibt’s von 10 bis 1 nach dem Klick!

vorgestellt: Hundred Waters

Im Indie-Umfeld ist es schon eine Leis­tung, nach nicht mal zwei Jah­ren seit Band­grün­dung mit einer EP und einem Album auf­war­ten zu kön­nen. Sicher war auch ein biss­chen Glück im Spiel, als die fünf Mul­ti­in­stru­men­ta­lis­ten von Hund­red Waters im ver­gan­ge­nen August auf Skrillex’ Plat­ten­la­bel OWSLA lan­de­ten, ver­dient haben sie es aber alle mal, denn sel­ten fin­det man eine Band, deren Che­mie der­art per­fekt passt wie hier. Inspi­riert vom namens­ge­ben­den Künst­ler Hun­dert­was­ser und in ihren Songs auch her­aus­hör­ba­ren Ein­flüs­sen wie Björk, Jaga Jaz­zist oder Coco­Ro­sie spielt die Band eine viel­schich­ti­ge Mischung ver­schie­dens­ter Gen­res mit den Haupt­zu­ta­ten Folk und Elec­tro­ni­ca, der man sich nur schwer ent­zie­hen kann.