Wie ver­spro­chen lie­fe­re ich nun wie jedes Jahr mei­ne Top 30 der in mei­nen Augen bes­ten Alben des Jah­res 2013 nach. Zwar hat­te ich im ver­gan­ge­nen Jahr durch die vie­len lebens­um­krem­peln­den Ereig­nis­se kaum Zeit und Muße mich mit Blogs zu beschäf­ti­gen, weder mei­nem noch ande­ren, trotz­dem bin ich über­rascht, wie gut ich trotz­dem musi­ka­lisch am Ball geblie­ben bin und ton­nen­wei­se Alben, vor allem auf dem Weg zur Arbeit kon­su­miert habe. Die nach mei­ner Mei­nung bes­ten in den ver­gan­ge­nen 12 Mona­ten erschie­ne­nen habe ich euch wie immer in einer Hit­lis­te zusam­men gestellt. Die Plät­ze 30–11 gibt es heu­te im Schnell­durch­lauf, die ers­ten 10 dann spä­ter etwas aus­führ­li­cher und mit unfehl­ba­rem Song­tipp! Die Alben­ti­tel sind übri­gens jeweils mit der jewei­li­gen Hör­mög­lich­keit bei Spo­ti­fy ver­linkt.

vorgestellt: Nadine Shah

Der Som­mer ist viel­leicht nicht die bes­te Jah­res­zeit, um wie ver­gan­ge­nen Frei­tag ein Album vom Kali­ber des Debuts der Bri­tin Nadi­ne Shah zu ver­öf­fent­li­chen. »Love Your Dum And Mad« mag zwar vom wort­ver­spiel­ten Titel etwas fröh­li­che­res erah­nen las­sen, gleich mit dem Ope­ner »Aching Bones« wird aber schnell klar, dass wir es hier mit einem düs­ter melan­cho­li­schen Bro­cken zu tun haben. Die atmo­sphä­ri­sche Nähe zu Por­tishead oder Nick Cave kommt nicht von unge­fähr, denn nicht sel­ten ver­ar­bei­tet Shah ein­schnei­den­de Lebens­er­eig­nis­se in ihren Songs, wie z.B. »Drea­ry Town«, das nur zwei Tage nach dem Selbst­mord ihres Ex-Freun­des ent­stand. Wer kei­ne Sor­ge hat, sich sei­ne Som­mer­lau­ne zu ver­der­ben, soll­te der Frau unbe­dingt ein paar Ohren schen­ken. Sie hat es ver­dient! Ein paar Vide­os gibt’s nach dem Klick, das gan­ze Album ist bei Spo­ti­fy zu fin­den!