vorgestellt: Sasha Siem

Wo die meis­ten Singer/Songwriter mit ihrer Gitar­re umher­zie­hen, hat Sasha Siem grö­ße­res im Sinn. In ihren frü­hen Zwan­zi­gern schrieb die Toch­ter eines Nor­we­gers und einer Süd-Afri­ka­ne­rin bereits Kom­po­si­tio­nen für ver­schie­de­ne gro­ße Orches­ter wie das Lon­don Sym­pho­ny Orches­tra. Die­se Erfah­run­gen hört man auch aus ihren Solo­wer­ken her­aus, in denen sie ihre fili­gra­ne Stim­me aller­dings meist eher von weni­gen Instru­men­ten und aus­ge­fal­le­ner Per­cus­sion unter­legt. Aber auch die­ser Mini­ma­lis­mus lässt mit jedem Hör­durch­gang mehr Facet­ten durch­schei­nen, eben wie tol­le Orches­ter­mu­sik. Am Frei­tag erscheint übri­gens ihr zwei­tes Album »Bird Bur­ning«, auf das ich schon sehr gespannt bin!