vorgestellt: White Wine

Es lohnt sich immer, den Play­lis­ten von Spo­ti­fy-Freun­den mit gutem Musik­ge­schmack zu fol­gen. Ohne Kris­tin wäre ich z.B. ver­mut­lich nie über White Wine gestol­pert, wo die Band doch bei gera­de mal 370 Hörern her­um­düm­pelt. Das ver­wun­dert umso mehr, wenn man dann mit­be­kommt, dass es sich dabei um ein Pro­jekt von Joe Hae­ge (Meno­me­na, Tu Faw­ning, The Dodos) han­delt, das mitt­ler­wei­le drei Alben auf dem Kerb­holz hat. Als Solo-Pro­jekt gestar­tet, zog Joe Hae­ge 2014 von L.A. nach Leip­zig und tat sich dort mit Fritz Brück­ner zusam­men, um sei­ne ver­schro­be­nen Ide­en zu ver­fei­nern und damit auf Tour zu gehen, wo die Band mitt­ler­wei­le mit Chis­ti­an Kuhr (Zen­tral­hei­zung of Death) zu einem Trio anwuchs. Wie von Hae­ge gewöhnt kann man Ver­su­che, sie in Gen­res zu quet­schen, eigent­lich direkt ste­cken las­sen und dar­auf ver­wei­sen, die Lau­scher auf­zu­span­nen und genau zuzu­hö­ren, denn Details gibt es genug zu ent­de­cken!