Wer mich kennt, wird sicher schon mal mein nor­mal immer opti­mis­ti­sches Gemüt bemerkt haben. Man mag es naiv nen­nen, aber ich habe an sich immer an das Gute im Men­schen geglaubt und dass man immer eine recht zufrie­den­stel­len­de Lösung fin­den kann. Mein Inter­es­se an Welt­po­li­tik war eher gemä­ßigt und ich habe immer gedacht, die Men­schen in den gro­ßen west­li­chen Natio­nen soll­ten intel­li­gent und auf­ge­klärt genug sein, dass sie die Regie­run­gen wäh­len, die uns nicht wie­der in ein düs­te­res Zeit­al­ter navi­gie­ren und sich weh­ren, wenn mal doch die Men­schen­rech­te ein­schrän­ken­de Maß­nah­men geplant sind. Auch im Pri­va­ten leb­te ich in einer recht behü­te­ten Bla­se, in der es zwar auch mal Rück­schlä­ge gab, aber doch meist alles ziem­lich ruhig blieb. Mit 2016 änder­te sich aber alles.