Ja Mensch, es ist ja wirklich schon wieder ein paar Jahre her, seitdem wir das letzte Mal neues Studiomaterial der Jungs aus Alaska in die Ohren bekommen haben. »Noise Pollution« ist aber endlich der erste Vorbote eines neuen Albums und macht erst mal einiges anders, als man es von der Band gewohnt ist. Mehr Elektronik, Gastgesang von Zoe Manville und Mary Elizabeth Winstead, aber trotzdem erkennbar Portugal. The Man. Gefällt mir sehr!

smartphone-vintage-technology-music

Mich hat’s mal wieder in den Fingern gejuckt, ein nettes Mixtape zusammenzustellen. Dabei hab ich mich einfach von Song zu Song gleiten lassen, ohne bestimmtes Thema im Kopf zu haben. Hauptsache, die Songs spielen gut zusammen und ergeben eine spannende Reise. Ich denke, das habe ich ganz gut hinbekommen. Angefangen mit etwas 8-bittigem Math-Rock über Hardrock mit Vocoder zu ein paar Klassikern ist vieles dabei, das erst auf den zweiten Blick zusammenpasst.

Wenn meine Motivation nicht nachlässt, gibt es sowas jetzt häufiger. Einen Haken hat die Sache aber: ohne Spotify geht’s leider nicht. Aber zumindest mit einem kostenlosen Account sollte man ja mal reinschnuppern können. Ich empfehle übrigens, auf Shuffle zu verzichten!

ICHI
Der gebürtige Japaner und jetzige Bristoler ICHI bedient das typische Japan-Klischee als verschrobener Erfinder, verarbeitet es aber zu ganz toller Musik. Mit einem Arsenal meist selbstgebauter Instrumente bewaffnet schlägt er sich als ganz besondere One-Man-Band durch das United Kingdom. Seine Musik klingt verspielt, schräg und ohrwurmig, lässt sich darüber hinaus aber kaum beschreiben. Hört und seht einfach nach dem Klick selbst, denn auch seine Videos bringen ziemlichen Spaß!

it’s quite a bloody mess in here
and no one feels responsible

Ich hab Bonaparte in den letzten Jahren ja ein wenig aus den Augen verloren, nachdem mir ihr zweites Album damals nicht mehr so gut gefiel wie noch das Debut. Mit »White Noize« treffen sie aber wieder mal ziemlich meinen Nerv. Der Song schafft es, sozialkritisch und beruhigend zugleich zu sein. Nach den politischen Bewegungen der letzten Zeit ist das vielleicht auch erst mal die beste Medizin!

Mit meinen mittlerweile 37 Lenzen und zwei Tagen gehöre ich ja an sich längst nicht mehr zur Zielgruppe des Internet-Kanals – pardon: Content-Netzwerks »funk« von ARD und ZDF, das sich an alle zwischen 14 und 29 richtet. Ein Format muss ich aber dennoch empfehlen, da es einfach eine wunderbare Idee von echt tollen Leuten ist. Hinter Bongo Boulevard verbergen sich vor allem Multiinstrumentalist Marti Fischer aka Clavinover und Sängerin Marie Meimberg, beide als Youtuber sicherlich einigen bekannt. In den Bongo Boulevard laden sie regelmäßig junge Musiker zum Jammen ein, ganz ohne gezwungen gekünstelte Promo, und kitzeln aus ihnen teilweise Seiten heraus, die man sonst gar nicht kennengelernt hätte. Während mir die Gäste der ersten Folge nun nicht ganz so toll gefielen, trifft Folge 2 allerdings ins Schwarze! Unbedingt im Auge behalten!

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