Willkommen auf dem KNARZwerk!
Ich heiße Alexander Heidn und bin Netzbürger mit mindestens einem Ohr in der Musik, einem Auge im Film und einer Hand an der Maus. Familie, Arbeit und Bloggen herumjonglierend und Spaß dabei! » mehr über mich!

Das KNARZwerk ist mein bescheidenes gemütliches Blog mit Fokus auf außergewöhnlicher Musik. Aber auch Filme, Comics, Games und Geekkram finden hier Platz. News und den aktuellsten Scheiß bringen andere Blogs. Ich blogge Inhalte, die mir wirklich am Herzen liegen! Ich hoffe, da ist für dich auch was dabei!

vorgestellt: Black Futures
Oft sind die Ver­glei­che, die man Bands zu Pro­mo­ti­on­zwe­cken gern andich­tet, ja doch etwas weit her­ge­holt. Die ver­spro­che­ne Mischung aus Death From Above 1979 und den Che­mi­cal Bro­thers mit einer Pri­se Nine Inch Nails wird vom Lon­do­ner Duo Black Futures aber bedin­gungs­los gelie­fert. »Indus­tri­al Noi­se Punk« schimp­fen die nur als SPACE und VIBE bekann­ten Jungs ihren Stil und hau­en mit bis­her drei weit­läu­fig ver­füg­ba­ren Songs bereits ordent­lich rein. Ich lie­ge ja gern mal falsch, aber ich den­ke, der gro­ße Durch­bruch lässt nicht mehr lang auf sich war­ten. Nach dem Klick hört ihr war­um!
Hört man den kom­ple­xen Math Rock von Bicu­rious ohne etwas über die Band zu wis­sen, fällt einem schnell die Kinn­la­de run­ter, sobald man mit­be­kommt, dass man es hier mit einem Duo zu tun hat. Der Ire Gavin Pur­cell und Fran­zo­se Taran Plou­z­a­né schaf­fen es u.a. durch Loo­ping live kom­ple­xe Sounds aus Gitar­re und Schlag­zeug zu kit­zeln, die man sonst nur von grö­ße­ren Bands zu hören bekommt. Sti­lis­tisch decken sie dabei das gan­ze Math-Rock-Spek­trum mit ein­ge­streu­ten Jazz-Anlei­hen und poli­ti­scher Mes­sa­ge ab. Auf ein rich­ti­ges Album wird man wohl noch etwas war­ten müs­sen. Aber die Jungs spie­len ja auch noch nicht mal zwei Jah­re zusam­men. Ein paar Hör­bei­spie­le fin­det ihr wie immer nach dem Klick.

Nach unzäh­li­gen Mails ver­schie­dens­ter Web-Diens­te zu am 25.05.2018 in Kraft tre­ten­den neu­en Daten­schutz­er­klä­run­gen oder Bit­ten, sein News­let­ter-Abo zu bestä­ti­gen, und diver­sen Blog­posts hier und da zum Schreck­ge­spenst DSGVO habe sicher nicht nur ich lang­sam mal genug davon. Aber als Blog­ger muss­te auch ich mich damit aus­ein­an­der set­zen, zumal der­zeit noch kaum abzu­se­hen ist, ob und wie weit die lau­ern­den Abmahn-Kanz­lei­en mit dem The­ma beim klei­nen Mann Rei­bach machen kön­nen. Um auf Num­mer sicher zu gehen, blieb mir nichts ande­res übrig, als mich mit dem Daten­schutz im Sin­ne der DSGVO auf dem KNARZ­werk zu beschäf­ti­gen.

KILLING IN THE NAME (RAGE AGAINST THE MACHINE) // ROCK’N’TOYS SESSIONS (THE WACKIDS)

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Bands die rei­hen­wei­se Rock­songs covern, gibt es wie Sand am Meer. Und auch sol­che, die ihre Cover in aus­ge­fal­le­ne Ide­en bet­ten, sieht man nicht sel­ten. Trotz­dem hat­te ich lan­ge nicht mehr so viel Spaß mit einer Cover­band wie mit den Wackids. Die Fran­zo­sen mit den Sta­gena­men Speed­fin­ger, Bon­gostar und Blow­mas­ter spie­len Songs mit diver­sen Kin­der- und Schul­in­stru­men­ten und rocken dabei trotz oder viel­leicht gera­de wegen die­ser oft ble­cher­nen Uten­si­li­en ordent­lich ab. Zu fin­den sind die Jungs natür­lich auf You­tube und nach dem Klick gibt es noch ein paar wei­te­re Hör­ein­drü­cke.

Es ist ja immer wie­der erstaun­lich, was sich aus der alles ande­re als sel­te­nen 2-Mann-Kom­bi aus Gitar­re und Schlag­zeug noch so span­nen­des raus­ho­len lässt. Ursus Fac­to­ry fal­len in die­se Kate­go­rie und haben sich schnell einen ganz eige­nen Stil erspielt, der sich schwer beschrei­ben lässt. Die skur­ri­len Vide­os der Jungs und die Tat­sa­che, dass man zu den Fin­nen so gut wie gar nichts im Netz fin­det, das nicht auf fin­nisch ist, machen die Sache auch nicht ein­fa­cher. Aber am Ende kommt es ja auch auf die Musik an und die lohnt sich. Gera­de 2017 ver­öf­fent­lich­ten sie ihr Debut-Album und ich bin mir sicher, dass sie zumin­dest in Song­form Ein­zug in mei­ne Bes­ten­lis­te des Jah­res gefun­den hät­ten. Aber wie so oft ent­deckt man vie­le Per­len ja erst spä­ter…
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